Die Essap beklagt fehlende Ressourcen

Asunción: Der staatliche Wasserversorger Essap steht des Öfteren in der Kritik. Nun ging der Präsident von dem Unternehmen, Carlos Arce, in die Offensive.

Angesichts der ständigen Beschwerden von Bürgern über Rohrbrüche und Trinkwasserverluste erklärte Arce, dass mehr wirtschaftliche Ressourcen vonnöten seien, um eine dauerhafte Lösung für die Probleme zu finden.

„Unsere Institution behält ihr Budget bei, das 60 Millionen US Dollar pro Jahr beträgt. Seit 10 Jahren hat sich dieser Posten nicht verändert“, sagte Arce bei einem Interview über den Radiosender 780 AM. „Was die technischen Aspekte betrifft, so hatten wir in den letzten 15 Jahren keinerlei Investitionen, um den Verbrauch von Trinkwasser in Asunción und in der Metropolregion aufrechtzuerhalten“, fügte er an.

„Ich entschuldige mich bei der Öffentlichkeit. Wir sind überwältigt von der Anzahl der bestehenden Forderungen bei Rohrbrüchen und anderen Problemen der Trinkwasserversorgung“, räumte Arce ein, der auch die Schulden von anderen staatliche Einrichtungen beklagte. Sie belaufen sich auf rund 10 Millionen US Dollar, ein Betrag, der nun “Stück für Stück“ beglichen wird.

Konfrontiert mit einer möglichen Lösung für all die Missstände schlug Arce vor: „Die Essap muss rechtlich verändert werden, und zwar von Grund auf. Sie muss vom Staat abhängig sein, um Unterstützung zu erhalten und so sich selbst zu erhalten. Wir erstellen im Moment einen Managementbericht, sodass die nächste Regierung definieren kann, was getan werden muss, um die Institution zu verbessern“.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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