Die Faulheit der Bürger führt zur Ausweitung der Dengue-Epidemie

Asunción: Am vergangenen Wochenende kam es zu einem Todesfall, der wohl auf Dengue zurückzuführen ist. 94% der Verdachtsfälle stammen aus dem Departement Central. Die Faulheit der Bürger führt zu einer Ausweitung der Epidemie in dem Bereich.

Seit Oktober warnt die Direktion für Gesundheitsüberwachung vor dem Fortschreiten einer Dengue-Epidemie, die unter Berücksichtigung der Statistiken in den letzten Jahren am schlimmsten ausfallen könnte. Aufgrund dieser Tatsache waren Bürger erzürnt, weil der Gesundheitsminister Julio Mazzoleni in Punta del Este, Uruguay, im Urlaub ist. Man gab zwar zu, dass dagegen nichts einzuwenden sei, kritisierte jedoch, dass es nicht der richtige Zeitpunkt wäre.

Edgar Sanabria, technischer Direktor von der Behörde für die Bekämpfung der Malaria (Senepa), sagte im Gespräch mit ABC Cardinal, dass sich 94% der Dengue-Verdachtsfälle auf Asunción und das Departement Central konzentrieren. „Vor zwei Wochen konzentrierten sich 92% der Fälle auf Asunción und Central, heute ist dieser Prozentsatz bereits auf 94% gestiegen und die Krankenhäuser sind überfüllt“, sagte er.

Die Gebiete mit dem derzeit größten Larvenbefall sind Mariano Roque Alonso, San Lorenzo und Capiatá, zu denen nach Angaben von Sanabria unter anderem auch Villa Elisa, Ñemby, Lambaré gehören.

„Wir arbeiten auch im Chaco, speziell in Filadelfia. In Asunción sind wir in fast der Hälfte der 68 Stadtteile im Einsatz“, fügte er hinzu. Sanabria sagte, dass sie das ganze Wochenende in Asunción und Central arbeiteten werden und sich auf das Sprühen von Chemikalien vormittags und nachmittags konzentrierten, warnte aber, dass durch die Regenfälle nicht alle Mückenbrutplätze beseitigt werden können.

„Es wird wieder Mücken geben, wenn die Larven dieser Insekten nicht beseitigt werden, weil das Sprühen nur die erwachsenen Mücken tötet und die Larven sich in wenigen Tagen wieder weiter vermehren. Jeder Bürger muss hier unterstützen und nicht durch Faulheit die Dengue-Epidemie weiter voran treiben“, sagte Sanabria.

In Bezug auf den Tod einer Frau aus Filadelfia, der im Verdacht steht, eine Folge von Dengue-Fieber zu sein, sagte Dr. Hernán Rodríguez, Direktor für Überwachung übertragbarer Krankheiten des Gesundheitsministeriums, dass der Fall derzeit untersucht werde und die Ergebnisse in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Die Faulheit der Bürger führt zur Ausweitung der Dengue-Epidemie

  1. Die Aufforderung an die Bürger, auf ihren Grundstücken Mückenbrutplätze zu eliminieren, indem man die Grundstücke reinigt, ist auch vollkommen in Ordnung. Gleichzeitig aber sollte man auch an die Stadt- und Gemeindeverwaltungen diese Aufforderung ebenfalls richten, denn gerade dort wird dieses ungeschriebene Gesetz zu einem höheren Prozentsatz mißachtet als durch den kleinen Bürger.

  2. Julius Ignis Lapis Maximus

    Für geschätzte Zahlen eines der 2 Millionen Ministerien, Sekretariate und Untersekretariate – wo zehntausende Amigos dank richtigem Parteibuch (von 2-3, ist ja jeder in 2-3 Parteien als Mitglied eingeschrieben nur für den Fall der Fälle) aus der Schublade holen – ihr Jöbchen wieder mal nicht schlecht geschätzt.
    Ab und zu Regen bei 37° C., ja, das kann sogar ich schätzen, dass sich dabei die im halb-abgefackelten Müll der Einheimischen sehr wohl fühlen.
    Aber egal, Hauptsache die Behörden unternehmen nichts außer Ratschläge an die faule Bevölkerung zu erteilen – „faul“ stammt übrigens nicht von mir, steht im Artikel – und Amigos haben ihr Jöbchen Gift zu versprühen und der faule Einheimische kann Müllgebühr einsparen und seine leeren Bierbücksen hinter die Gebüsche werfen oder vor den Kleinkindern Türmchen bauen.
    Genügend Verwandte die eh keine Arbeit haben werden einem dann schon in den Gängen der grati Medizin Wasser und Chicle Babero bringen. Dafür sind die Krankenschwestern nicht da. Grati Medizin Onkel Loge übrigens auch bei Krebs, soll ja gesund sein über Nacht bei Gestank-Paraiso zu schlafen. Da merkt man wenigstens nicht wie es stinkt. Im Paraiso.

  3. Also WB, das geht garnicht, wie Könnt Ihr es wagen, zu schreiben Pyler sind faul. wo die doch schon morgens um 6.00 Uhr Ihre Stühle unterm Mangobaum postieren, also das ist eine große Frechheit. Ihr solltet Euch entschuldigen bei diesem arbeitsamen Volk. Mich wundert es nur, das Lumilu schweigt und alle anderen auch, aber hat wohl seinen Grund.

  4. Ich habe in meinem anderen Kommentar vergessen, zu erwähnen, das die, die morgens ihre Stühle platzieren, sich dann über die lustig machen, die um diese Zeit und diesen Temperaturen zur Arbeit gehen. Aber Pyler sind nicht faul, wenn es um Raub,Überfall usw. geht alles was mit Arbeit zu tun hat, wird gemieden, zu warm, Regen usw. Fußball.spielen geht immer, egal ob Sonne oder Regen.

  5. Julius Ignis Lapis Maximus

    Ich meine, sicher schöne die Freiheit im Paraguay, wo man noch nicht wie in den DÖCH-Staaten hinter jedem Gebüsch ein abverreckter Sozialfall vom Ordnungsamt mit dem Fernglas hockend zu befürchten hat, der hervor jumpt, wenn man unordnungsgemäß sein Kaugummipapierchen entsorgt.
    Aber irgendwo hat die Freiheit auch seine Grenzen.
    Was meinen Sie, wenn die Beatmeten ausm Bestmetenhäuschen der DÖCH-Staaten einfach nichts unternehmen, wenn ALLE den ganzen Tag mit dem Megaphone aufm Auto im Viertel herum fahren und Chicle Babero und Alfombras zu verkaufen haben? Wenn jeder vor seinen Kleinkindern den Lustig-Swudi-Iglesias zu grati-Bier und 120 dB bis morgens um 5.30 Uhr tanzt? Wenn jeder seinen toten Hund verbrennt, weil Schaufel teurer als ein Bier und Streichholz zusammen, aber billiger als Müllabfuhrgebühr? Da würde sich Europa ja mehr Südamerika als denn Recht und Ordnung anpassen, gell! Aber diejeinigen Rosa-Brilly-Willys, die sich hier sauwohl fühlen, werden das nicht verstehen. Und die Einheimischen kannst auch grad vergessen, dass sie sowas verstehen. Kennen ja nix anderes.

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