Im Januar würden weitere Stürme auftreten

Asunción: Laut der Wetterbehörde sollen im Januar weitere Stürme auftreten. Die Rede ist von Phänomenen, die in kurzer Zeit entstehen, so wie am vergangenen Montag.

In diesem Zusammenhang gab der Meteorologe Carlos Santacruz im Radio Universe 970 AM weitere Einzelheiten des Wetters für die kommenden Tage und die Besonderheiten der Sommerstürme bekannt.

„Normalerweise werden im Januar diese Sommerstürme präsentiert, die vor Tagen in mehreren Teilen des Landes aufgetreten sind. Der Hauptunterschied ist der Bereich der Einbeziehung dieser Phänomene, ihre schnelle Entwicklung und kurze Dauer. Im Allgemeinen hatten wir vorgestern einen Sturm, der lokal auftrat. Er traf das Gebiet des Departements Central, sodass aufgrund der Bevölkerungsdichte diese Art von Phänomen größere Auswirkungen hat“, sagte Santacruz. Er fügte hinzu, dass dieses Phänomen, wenn es anderswo im Land auftrete, wo die Bevölkerungsdichte oft recht niedrig sei, folglich nicht so viele Effekte haben würde.

„In Zahlen brachte dieser Sturm in sehr kurzer Zeit ein Regenvolumen von rund 54 mm, der alle Entwässerungssysteme zum Kollabieren brachte. Und in Bezug auf Windgeschwindigkeiten von 80 bis 82 km/h in den Gegenden von Sajonia, Costanera und dem Flughafen, wo vorgestern Nachmittag sogar ein kleiner Hagel gefallen ist“, sagte er.

Santacruz verwies auch auf andere Landesteile, wie Caaguazú mit Windgeschwindigkeiten von 98 km/h, Itapúa mit 87 km/h und San Rafael del Paraná mit 127 km/h. Er brachte zum Ausdruck, dass es in kurzen Zeiträumen zu heftigen Regenfällen käme, die diese Art von Chaos hervorrufen. „Vorgestern hatten wir einen sehr besonderen atmosphärischen Zustand, der die Bildung dieser Stürme begünstigte. Diese Woche wird weiter eine instabile Umgebung vorherrschen, sehr heiß, sehr feucht, folglich ist die Wahrscheinlichkeit von Schauern und gelegentlichen Gewittern in den nächsten Tagen recht hoch. Viele von ihnen könnten recht gravierend ausfallen, was größere Niederschlagsmengen im Vergleich zu den uns bekannten typischen Sommergewittern zur Folge hätte“, argumentierte er.

Er wies darauf hin, dass normalerweise ein Sommergewitter sehr schnell auftrete und es sich um sehr kurze Perioden handele, oft aber mit intensiven Niederschlägen.

Santacruz erklärte, dass die heftigsten Stürme in den nächsten Tagen im Norden von Concepción, nordöstlich des Departements Amambay, in Canindeyú, in San Pedro und im unteren Chaco auftreten könnten.

Wochenblatt / La Nación

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1 Kommentar zu “Im Januar würden weitere Stürme auftreten

  1. Ein Funken im Sommergewitter

    Entwässerungssysteme zum Kollabieren??? Kollabieren habe ich zwar schon bemerkt in den Jahren Paragauy. Aber Entwässerungssysteme ??? Meint er damit etwa die Wiese neben den asphaltierten Mondwegen???
    Windgeschwindigkeiten von 80 bis 82 km/h!!! Ja, das ist natürlich katastrophal hierzulande. Man stelle sich mal vor ein Lothar (Lothar fegte anfangs Jahrtausend über Mitteleuropa mit Windgeschwindigkeiten über 200 km/h, DÖCH steht noch) fege übers Land! 80 bis 82 km/h tzz, tzz, katastrophal hierzulande. Dabei genügen schon Windchen bis 32 km/h, damit die arbeitende Bevölkerung zuhause bleibt, will, muss, beides oder ersteres. Oder letzteres.
    Jedenfalls phänomenal die Geschichte des Wetters der letzten Wochen zu lesen und tension kommt auf, auf die bevorstehenden Sommergewitter.
    Wer hätte schon gedacht, dass es jetzt im Sommer zu Sommergewitter kommt? Sie? Also ich nicht. Aber dank dem Herrn weiß ich das jetzt. Phänomenal.

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