Die Flammen 🔥 in der Stadt

Asunción: Neben dem Park Ñu Guasú, der von Sportlern der Hauptstadt gern besucht wird, ist auch der benachbarte Parque Guasu ein beliebter Ort. Gestern loderte dieser lichterloh. Zwei Drittel fackelten ab.

Wenigstens 30 ha des Parks Parque Guasu Metropolitano fielen den Flammen komplett zum Opfer. Insgesamt umfasst der Park 124 ha, rund 65% erlitt Schaden. Minister Arnoldo Wiens erklärte die Person identifizieren zu wollen, die dafür verantwortlich ist. Die gestrige Hitze von knapp unter 40°C und Nordwind um die 40 – 50 km/h sorgten für eine rasche Ausbreitung der Flammen. Die Feuerwehr arbeitete bis in die heutigen Morgenstunden, damit der Brand unter Kontrolle kam. Ebenso kamen Löschflugzeuge zum Einsatz. Präsident Abdo besuchte gestern Abend den Park und dankte den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz. Der Park wird auf absehbare Zeit geschlossen sein.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Die Flammen 🔥 in der Stadt

  1. Seit wann ist denn der Herr Verkehrsminister für Brandermittlungen zuständig? Ist er mit den Aufgaben in seinem Zuständigkeitsbereich überfordert und will sich für ein anderes Ministeramt ins Gespräch bringen?
    Das Metrobus Projekt ist ja offensichtlich im Sande verlaufen, obwohl der Herr Minister dazu große Töne gespuckt hat.
    Es reicht offensichtlich doch nicht Menno und gläubiger Christ zu sein, um die anfänglich an ihn gestellten vielen guten Erwartungen zu erfüllen.

  2. Große Töne spucken, Besserwisserei und versuchen den 2 ten Schritt vor dem Ersten. Wenn Politiker sich zu sehr (als Profilierungssucht) in die Wirtschaft einmischen wird es sehr, sehr teuer oder geht in die Hose. Die Lethargie, von einem Großteil der Bevölkerung macht das auch möglich. Das dies auch in einem Industrieland wie Deutschland möglich ist, zeigt deutlich der BER. Geltungssucht, keine Sachkenntnisse und der alleinige Herrscher sein zu wollen zeichnete den damaligen Chef Wowereit aus. Ein „Segler“ Instandsetzung 9,5 Mill Euro geplant. Stand bei 135 Mill Euro und die Verantwortliche ist schnell Befördert worden und soll nun auch die Finanzen der EU in Griff haben. Nur die Unfähigen Politdarsteller in einem „Schwellenland“ zu nennen ist einfach. Die Welt ist voll davon.

    1. Stimme zu, es gibt sie überall diese Politdarsteller. Aber haben Sie die Vorschusslorbeeren gelesen die für diesen Menno hier verteilt wurden ohne dass dieser bis dahin etwas konkretes von sich gegeben hat? Zu einer Zeit als er mal gerade in den inneren Kreis um Abdo aufgenommen wurde. Zu seinem angeblich falschen Doktortitel hat er sich bis heute nicht geäußert.
      Der Kommentar war eigentlich mehr als Seitenhieb für die damaligen Lobhudler (Dialekt) gedacht.

  3. „Minister Arnoldo Wiens erklärte die Person identifizieren zu wollen, die dafür verantwortlich ist.“

    Aber warum denn? In Paraguay kann doch jeder machen was er will. Das bisschen Feuer in diesem Park, während der ganze Pantanal niederbrennt, kein Ding.

    Aber Abdo, dieser Schleimscheisser, wieder am rumeiern. Werbewirksam die Hände der Feuerwehrmänner schütteln und ringsherum seine 5 Bodyguards. Marito de la Gente – so kann man das auch verstehen. Anstatt die desolaten Zustände im Land zu verbessern, reist er durchs Land und schüttelt Hände und weiht 12 km lange Strassen ein.

  4. Seien Sie versichert: die Asphaltarbeiten im Sponsoren- und Wahlkreis des Ministers gehen zuegig voran. Die Mennoniten erleben eine noch nie dagewesene Bonanza betreffs neuer Asphaltwege. Vor allem Privatsponsoren wie E. Neufeld duerften schon gemuetlich in seinem Hilux zur Fenz fahren. Das Yshir Indianergebiet (unerschlossenes Hochwaldgebiet in der Zone nach Norden von der Rundung Agua Dulce oder Santa Maria) wird halt so zugaengig fuer potentielle Fleischexporte nach Festlandchina.

  5. Minister Wiens ist eine einzige Null-Nummer! Man hört von ihm so gut wie überhaupt nichts und schon gar nicht zur Dauerbaustelle Metrobus. Aber vor laufender Kamera groß herum plärren! So lange er dieses Projekt nicht endlich zu einem anständigen Ende bringt (auch wenn er es nicht verbrochen hatte), sollte er sich am besten verstecken – das würde vermutlich nicht einmal auffallen.

    1. …leider befindet sich das Metrobusprojekt nicht im Wahlkreis des Ministers. Das ist der einzige Fehler. Pech gehabt.
      Ansonsten wird man von Mennoniten nie was in der Presse hoeren denn in Zensur hat man sich schon fast 100 Jahre im Chaco ueben koennen ansonsten laesst man nur seine eigenen Leute sich in die Karten schauen – wie kuerzlich die Lobeshuldigungen des Senats und Abdos an Itaipu-Bergen. Man lobt sich halt gegenseitig in Posten und Positionen – Fakten gelangen nie an die Oeffentlichkeit.

  6. Also Leute ich bin ja sehr erfreut über die ganzen Tatsachen, die hier erörtert werden, wirklich, aber bitte mässigt euch etwas im Ton, wir sind hier in Südamerika, und da passiert es gerne mal, dass Kritische ein Loch in den Kopf bekommen? Ich meins echt nicht böse…

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