Die harte Erfahrung mit einem Stalker

Asunción: Marilé Unger teilte ihre schlechten Erfahrungen mit einem Stalker. Die Radio- und Fernsehmoderatorin musste Haus und Fahrzeug wechseln. Sie geriet infolge der Situation in eine Depression.

„Ich war ein Opfer von Digital is Real”, begann ihre Geschichte.

Sie handelt von einem Mann, der ihre Radiosendung gehört hat. Er schrieb immer über das soziale Netzwerk Twitter, obwohl sie nie geantwortet hat, weil sie in seinem Profil und seiner Vorgehensweise bereits “etwas Seltsames“ entdeckt hat. Es dauerte nicht lange, bis er ihr Geschenke wie Blumen und sogar handgeschriebene Briefe mit einem Parfüm schickte, die sie nie akzeptierte.

Bis eines Tages ein sehr großes Geschenk in ihrer Wohnung im Stadtviertel Jara eintraf. Laut Unger habe er entdeckt, wo sie lebte, nur anhand der Fotos, die sie in den Netzwerken veröffentlichte und erkannte einen Baum und die Spitze einer nahe gelegenen Kirche.

„Von da an hat sich mein Leben komplett verändert. Ich machte das Licht in meiner Wohnung nicht an, weil ich befürchtete, dass er mich von draußen sehen würde. Ich lebte in Polizeigewahrsam. Ich wurde paranoid“, sagte Unger.

Sie berichtete, dass sie sich an die Vorgesetzten in dem Sender, in dem sie gearbeitet habe, gewandt habe und man ihr Anwälte zur Verfügung gestellt hätte, die den fraglichen Mann kontaktierten. „Sie fragten ihn, ob er Sex mit mir haben wollte und er sagte nein. Ich bin in sie verliebt und bis sie mich heiratet, werde ich nicht aufhören ihr nachzustellen”, so die Antwort des Stalkers.

Die Anwälte warnten ihn gebührend, da Unger entschlossen war, vor Gericht zu gehen. Er bekam Angst und hörte mit der Belästigung auf.

„Er hat mein Leben unmöglich gemacht, von da an war ich nicht geheilt, ich wurde eine ziemlich unsoziale Person. Ich habe lange gebraucht um darüber hinwegzukommen“, erzählte Unger.

Sie wechselte Fahrzeuge und das Haus. Zu ihrer Sicherheit zog sie in eine Wohnanlage. Sie änderte auch einige Gewohnheiten, da sie zuvor häufig an der Costanera spazieren ging.

Unger wandte sich an die Öffentlichkeit und insbesondere Männer: „Jeder muss verstehen, wenn jemand nein zu dir sagt, ist es nein und wenn die Frau dir nicht den heiligen Ball zuwirft, dann deshalb, weil sie nichts über dich wissen will. Nicht weil du ihr mehr Blumen schickst, wird sie dir mehr geben“.

Vor einigen Jahren sah Unger den Stalker in einem bekannten Einkaufszentrum wieder. „Ich erstarrte, ich musste mich setzen, ich hatte eine Panikattacke. Ich habe ein schrecklich depressives Bild gelebt, das ich niemandem wünsche“, berichtete sie abschließend.

Wochenblatt / Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Die harte Erfahrung mit einem Stalker

  1. Da hat sie aber recht. Ich weiß gar nicht, welchen Teil von “nein” der nicht verstanden hat. Vermutlich so ein Ex aus diesem Forum mit Lesekompetenzdefizit. Normalfall jedoch, dass hiesig Kindergartenpolizeijustiz in ihren Burros sitzen bleiben und Gra(u)s zum Trinken umrühren. Vermutlich war sie als erstes bei hiesig Kindergartenpolizeijustiz, bekam bedrucktes WC-Papier, ein gscheit Grinsen auf dem Diente de Palu(o) und die Empfehlung sich einen hiesig Kindergartenanwälte zu nehmen. Ist ja nix geschehen. Da hatte sie doch Glück, dass der Sender genug Plata locker gemacht hat. Dieses Glück haben wohl nicht alle Frauen hierzulande. So viel zur hiesig Kindergartenpolizeijustizarbeit.
    Wenn Einwanderungswillige und -innen ein wenig Grips haben, können sie dieses Beispiel auch auf andere Lebensbereiche bzw. Bereiche zum Schutze von Leib und Leben herunterbrechen und erahnen, was sie in Kindergartenpolizeijustizistan erwartet.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das ist nachzuvollziehen.
    Stets eine Waffe zu tragen kann durchaus helfen.
    Die Tussie muss allerdings viel Kohle haben da sie in mehrere Luxusimmobilien einzog und ihren Lebensstil wechselte. Das alles kostet viel Geld.
    Klar, kann sie nie wissen wann der Stalker sie in einem unachtsamen Moment erwischt und ein Tuch mit Betaeubungsmittel vor die Nase haelt um sie dann zu ermorden. Solcher koennte sich in einen Serienkiller verwandeln.
    Das erneute Aufeinandertreffen duerfte keineswegs Zufall gewesen sein. Paraguayische Maenner lassen sich meist nicht abweisen sondern setzen auf Penetranz.
    Einen Revolver und eine Taschenpistole immer zu fuehren kann durchaus helfen sich etwas sicherer zu fuehlen. Wahrscheinlich taucht die Visage des Stalkers auch beim Schiessstand auf.
    Winkeladvokaten helfen meist nicht viel aber in diesem Fall doch.
    Das kann durchaus passieren: Leute erkennen einen Baum, die Silhouette eines Waldes, ein Haus, ein seltenes Auto vor em Nachbarshaus geparkt so dass man dann die Registraturen durchgeht um die Halteradresse zu finden, den Klang von Kirchenglocken, zufaellig ist auf einem geposteten Bild das Strassenschild mit dem Strassennamen drauf, den Namen einer Boutique oder erkennt eine Handelskette, etc. Da kann man dann mittels Schwarmintelligenz schnell herausfinden wo der Ort ist. Man fragt alle Facebook Kontakte an ob einer weiss wo das ist und so stellt man das Puzzle zusammen. Der Durchschnitt der Antworten des Schwarms ist mathematisch gesehen die richtige Antwort. Oder eben jemand Bekannter eines Kontakts kennt den Ort da er in der Naehe wohnt, etc.
    Diese Serie behandelt das Thema “Schwarmintelligenz”: https://kinox.ai/Stream/Wisdom_of_the_Crowd-1.html

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Das muss ein Perversling sein denn er steht offensichtlich auf “Miss Gordita”. Die Tussie ist nicht die duennste und obendrauf auch noch taetowiert.
      Der Stalker muss einen Stimmen Fetisch haben da Unger nur Radiosprecherin war. Definitiv ein zwielichtiger Vogel und potentiell gefaehrlich. Stimmen Fetisch ist oft bei der aelteren Generation mennonitischer Kooperativisten nicht unbekannt – so mancher rief schon mal auf Kooperativskosten gewisse “nach Uhr 12” Hotlines an um sich da beturteln zu lassen. Das sind definitiv schraege Naturen deren Psyche wie ein Schwarzpulver Fass jeden Moment unstabil werden und hochgehen kann.
      Ich deute solchen Stimmen Fetisch auf einen Knacks wegbekommen zu haben vom Arbeitsplatz da man da offensichtlich stets angebruellt und psychisch schlecht behandelt wurde. Soweit bekannt waren bis dato all die Stimmen Fetischeure selber nach aussen “gluecklich und zufrieden” verheiratet und sangen meist auch im Kirchenchor mit. Wieso solche zum Hoerer greifen und mitternaechtliche Hotlines anrufen, ist mir selber schleierhaft.
      Definitiv hat der Stalker sich in Ungers Stimme am Radio verliebt und so einen ungerschen Stimmenfetisch entwickelt.
      Dewegen ist es eher ratsam Leute wie Adolf Hitler oder Goebbels ans Radio zu lassen denn da scheissen sich die Leute eher vor Schreck in die Hosen als noch an Psychospielchen zu denken. Mit dem “Adolf” am Radio dachte wohl niemand an ein Tete-a-Tete.

  3. Es ist tatsächlich etwas seltsam. Im basura tv sieht man den ganzen tag frauen mit etwas kleidung, im internet mit stupid media genau so. In den einkaufszentren ebenfalls aber dann ist es eine ältere frau, die quasi nur per stimme präsent ist. Sollte da wirklich was drann sein, hat man lange gesucht um mal was anderes zu finden.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.