Die Heuschreckenplage im Chaco

Loma Plata: Auf der Suche nach einer Strategie, wie die Ausbreitung der Heuschreckenplage eingedämmt werden kann, trafen sich wieder Vorsitzende diverser Institutionen. Mennoniten befürchten das Schlimmste.

Dabei wurde bekannt, dass die Heuschrecken auf einem Gebiet von 355 km Länge und 105 km Breite in Alto Paraguay anzutreffen waren und sich nun nach Südwesten bewegen. Dies wurde möglich, da die Senave, präsidiert von Óscar Cabrera, nicht auf alle Estancias im Gebiet Madrejón, Teniente Martínez und Último Trago kam um Insektizide zu versprühen. Demnach gab es genügend Heuschrecken, die dank starker Nordwinde weiterziehen und sich vermehren konnten.

Am vergangenen Donnerstag dann kamen die Heuschrecken nach Loma Plata sowie Lolita und Paratodo. Auch in General Díaz konnte man einige Exemplare zählen. Einige Maisanpflanzungen sowie Rasen und Bäume wurden dabei beschädigt. Die Insekten bleiben an diesen Orten und warten anscheinend auf das Ende der Niederschläge.

Das Sekretariat für Saatguthygiene (Senave) bittet in der Bevölkerung um mehr Mithilfe, umso Sprühaktionen aus der Luft zu vermeiden, da diese meist Kollateralschäden mit sich bringen. Auch wenn er dabei sein Amt verlieren sollte, müsse der biologische Zyklus der Tiere unterbrochen werden, um Herr der Lage zu werden.

In einigen Tagen können die Sprühaktionen aus der Luft beginnen, da sich die Heuschrecken nicht bewegen und auf kurze oder lange Sicht bekämpft werden müssen. Seitdem Heuschrecken im Chaco gesichtet wurden, verteilte die Senave 1244 Sprüheinheiten, 2180 Liter Insektizide an 48 Viehzüchter. Insgesamt wurden 640 Millionen Guaranies in Insektizide, Kraftstoff und Auslöse für Mitarbeiter gezahlt.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Die Heuschreckenplage im Chaco

  1. Die Heuschreckenplage trat doch schon vor ca. 4 Monaten auf. Dann versuchte man es mittels Giftspritzen vom Boden aus. Einfach lächerlich, wie sollte das auch bei Millionen von Heuschrecken Wirkung zeigen. Die Politiker verkündigten damals zu überlegen, ob der Einsatz von Sprühflugzeugen hilfreich wäre. Offensichtlich haben sie bis heute überlegt und waren nicht in der Lage endlich die notwendige Entscheidung zu treffen. Wie lange soll denn diese Untätigkeit noch andauern? Aber alles ist in Paraguay „optimal“!

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