Vier Jahre nach dem Mord an Lindstron

Tacuati: Am 31.Mai 2013 ereignete sich der kaltblütige Mord an dem Viehzüchter Luis Alberto Picco Lindstron. Er wurde nur 63 Jahre alt.

Das Verbrechen passierte auf einem Feldweg in der Estancia Paso Itá in Tacuatí. Dort soll es auch zu einer Produktion von Kohle in Holzmeilern gekommen sein. Ob das mit dem Verbrechen zusammenhängen könnte wurde nie geklärt.

Schon 2008 bekam Lindstron den Terror der selbsternannten paraguayischen Volksarmee zu spüren, als er am 31. Juli entführt wurde. Am 12. September wurde der Landwirt dann wieder freigelassen. Irgendetwas muss weiterhin passiert sein, sodass Lindstron immer noch im Fokus der EPP blieb.

Am 31. Mai 2013 war der Viehzüchter auf dem Weg zur Estancia Paso Itá, bei Tacuarí, Departement San Pedro. Sie gehört der Viehzüchterin Marys Llores.

Gegen 08:50 Uhr machte er sich auf den Rückweg und benutzte einen unbefestigten Weg nach Tacuatí. Bevor Lindstron den Überfall bemerken konnte wurde sein Fahrzeug beschossen. Tödlich verwundet prallte der Viehzüchter gegen einen Baum. Er öffnete noch die Türen und versuchte zu flüchten. Es waren seine letzten Schritte.

Die Mörder waren wohl Mitglieder derselben Bande, die ihn entführten und nun noch mit einem Schuss in den Kopf und mehreren ins Gesicht töteten. Das Kaliber war 5,56 und stammte von einem Gewehr.

Das ganze Verbrechen dauerte keine 10 Minuten. Um 09:00 Uhr war die Polizei vor Ort, die die Estancia bewachte aufgrund früherer Zwischenfälle. Alle Nachforschungen brachten aber keine sichtbaren Erfolge der mutmaßlichen Täter.

Quelle: ABC Color

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