Die Kappe macht den Mönch nicht aus

Pedro Juan Caballero: Ein Mann, der in einem katholischen Priestergewand in seinem Auto unterwegs war, wurde von der brasilianischen Highway-Polizei mit mehr als 100 Kilogramm Marihuana verhaftet, das aus Paraguay stammt.

Der Festgenommene wurde als Fernando Henrique Gonçalves identifiziert und ist brasilianischer Staatsbürger. Er war in einem Fahrzeug der Marke Hyundai unterwegs, das ein brasilianisches Kennzeichen hatte. Der falsche Priester geriet auf der Strecke zwischen Ponta Pora und der Stadt Dorados in eine Routinekontrolle der Highway-Polizei.

Die Beamten erkannten, dass der Fahrer ein katholischer Priester war, behandelten ihn sehr höflich und stellten ihm mehrere Fragen, woher er kam und wohin er fahren wolle.

Aber die Kappe macht den Mönch nicht aus: Der “Priester“ war während der Kontrolle sehr nervös und hatte Schwierigkeiten, die Fragen richtig zu beantworten. Angesichts dieser Situation misstrauten die Beamten dem angeblichen “Geistlichen“, also entschieden sie sich, sein Auto zu durchsuchen.

Dabei fand man zwei Taschen im Kofferraum mit insgesamt 101 Kilogramm gepresstem Marihuana. Als er zu dem Sachverhalt befragt wurde, gab der “Priester“ an, dass er die Drogen in Pedro Juan Caballero erworben habe, und dass er sie in den Staat Sao Paulo bringen solle.

Der Mann berichtete weiter, seine Freundin schulde einem mächtigen brasilianischen Drogendealer eine hohe Geldsumme und das zwinge ihn, die Drogen zu transportieren, um die Schulden zu begleichen. Er gab weiter an, dass er sich entschieden habe, sich als katholischer Priester zu verkleiden, um die Kontrollen auf den Straßen umgehen zu können, weil er davon ausgegangen sei, dass die Polizisten ihm nicht als “Geistlicher“ misstrauen und kontrollieren würden.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Die Kappe macht den Mönch nicht aus

  1. Stefan Krasulsky

    Reply

    Ich denke, er hätte besser sein Zeug in einem Trabant P601 mit vollweißer Hautfarbe transportiert.

    Aber beides auf einmal war wohl unmöglich.

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