Die Leidenschaft einer Frau für das “grüne Gold“

Asunción: Hinter jeder Erfolgsgeschichte gilt es Opfer zu bringen. Eine Belastbarkeit ist unabdingbar sowie die Liebe zur Arbeit. Eine Frau hat das verstanden und macht Karriere.

Cristina Goralewski hat es zu etwas gebracht. Sie ist Inhaberin der Firma Matelandia und eine der Direktoren des paraguayischen Zentrums für Yerba. Aber der Weg dahin war steinig und mühsam.

Goralewski trat in die Fußstapfen ihres Großvaters. Sie studierte Forstwirtschaft, machte dann ein Diplom in der Produktion für Yerba Mate und schließlich noch den Master im Fach Agribusiness.

Mit 26 Jahren ist sie nun an der Spitze ihres Erfolgs, der aber immer mehr ausgebaut wird. Konferenzen und Seminare auf nationaler und internationaler Ebene sind für sie an der Tagesordnung. Im Vorstand der paraguayischen Holzvereinigung (Fepama) hat Goralewski ebenfalls ein Mitspracherecht.

„Mein Tag beginnt um 05:00 Uhr mit der Verteilung der Arbeiten in dem Yerba Unternehmen. Dann widme ich mich der administrativen Abwicklung und dem Controlling“, erklärte Goralewski.

2016 war auch für die Firma ein schwieriges Jahr, vor allem wegen dem Schmuggel von Yerba aus den Nachbarländern. Mitarbeiter mussten aufgrund dessen auch entlassen werden.

Derzeit werden rund eine Million Kilogramm an Yerba Blättern jährlich in dem Unternehmen verarbeitet. Nach dem Trocknungsprozess resultieren daraus 380.000 Kilogramm Yerba Mate. Zusätzlich werden vorgefertigte Holzhäuser von Metalandia hergestellt.

2017 will Goralewski eine Allianz aus Universitäten und Schulen bilden, umso die wissenschaftliche Forschung im Forstsektor und bei den Botanikern weiter voran zu bringen und zu verbinden.

Quellen: La Nación / Hoy

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3 Kommentare zu “Die Leidenschaft einer Frau für das “grüne Gold“

  1. Die Dame ist zur Direktorin von Infona von Abdo Benitez ernannt worden – mit 27 Jahren!
    http://www.abc.com.py/nacionales/llama-la-atencion-corta-edad-de-goralewski-1718993.html

    Die Ley lässt das eigentlich nicht zu. aber hey, wir sind in Paraguay, was interessiert da die Ley?
    Cartes und Nicanor benutzen die Ley, um sich den Allerwertesten nach dem Stuhlgang abzuwischen.

    Ich sehe das ja skeptisch, dass Unternehmer gleichzeitig politische Posten inne haben, aber gut, that´s Paraguay – Pais de los Amigos.

  2. Noch nie gehoert – Matelandia.

    Aber Respekt an die junge Frau – hoffentlich zehrt so eine Position nicht so sehr an den Nerven. Vergleichbar wie bei Christina Kress von Frutika, die aber ein wesentlich groesseres Unternehmen leiten muss.

    Ist mir allemal lieber so ein Familienbetrieb, als Einzelpersonen, die Firmen einfach „wegkaufen“, weil sie zu viel Geld uebrig haben.

  3. Hoffentlich funktionieren die vorgefertigte Holzhäuser von Metalandia besser als die Homepage!
    Denn die Suche nach dem Suchbegriff: „Metalandia“ auf gookle.ch ergab folgenden Treffer:
    Nachrichten – Matelandia SRL
    https://matelandia.com.py/index.php/noticias/?lang=de
    Der Leiter der Senatur, Marcela Bacigalupo, Er traf sich Mittwoch mit Vertretern der Tourismusbranche der Abteilung von Itapúa, im Süden von Paraguay, ein …
    Mit resultierendem Seitenaufruf:
    Server not found
    Naja, das Internet ist eh unnütz und für eine Großfirma noch unnützlicher.

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