Verbrechen in deutscher Kolonie nehmen zu

Kolonie Independencia: Traumhaft gelegen, am Rande der Ybytyruzú Berge und Anziehungspunkt vieler deutscher Einwanderer, ist die Kolonie Independencia. Aber auch hier schlafen die Verbrecher nicht. Die Zahlen von kriminellen Taten nehmen stetig zu.

Während erst vor Kurzem Motorradbanditen durch Nachbarschaftskommissionen “eliminiert“ wurden, weil die Polizei machtlos ist, kommt es nun zu Einbrüchen. Vor allem Geschäfte, sogenannte Almacen, sind Ziele von Räubern.

In Melgarejo konnten zwei Einbrüche durch aufmerksame Nachbarn verhindert werden. Ein Supermarkt und ein Imbissladen waren das Ziel von Einbrechern, sie wurden aber gestört.

Zwischen der Nacht am Montag und Dienstag wurde aber eine Metzgerei mit einem kleinen Supermarkt Opfer von Verbrechern. Sie liegt in der Nähe des Kreisverkehrs in Melgarejo.

Ramon Peralta (Name geändert) ist der Besitzer. „Die Diebe stiegen über das Dach ein und entfernten Dachziegeln. Dann wurde die Tür geöffnet und alle alkoholischen Getränke nahmen die Täter mit. Das Fleisch blieb unberührt“, sagte Peralta. Er will anonym bleiben, weil keine Anzeige erfolgte.

„Warum soll ich eine machen? Es passiert eh nichts. Nun wird wohl ein Angestellter nachts immer im Geschäft schlafen. Das ist sicherer als die Polizei“, klagte Peralta.

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2 Kommentare zu “Verbrechen in deutscher Kolonie nehmen zu

  1. vielleicht hilft da eine Art Bürgerwehr, da die Polizei offensichtlich nicht existent ist, oder gar mit de malditos zusammenarbeitet

  2. Ja, die Konstruktionsweise der Dächer der meisten Häuser stehen Dieben offen wie ein Scheunentor: Tejas und Tejuelones kann man mit einem Finger entfernen und schon ist man drin (das weiß ich natürlich als Stadtbekannter Kugelschreiberräuber bei Banken).

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