Die Paraguayer schnallen den Gürtel enger

Asunción: Bei vielen Paraguayern sind die Taschen leer. Die täglichen Kosten für Nahrung, Kleidung, Dienstleistungen, Mobilität und weitere steigen rasant. Der Gürtel muss enger geschnallt werden.

Das Meinungsforschungsinstitut CCR führte im letzten Jahr eine Umfrage über die Konsumgewohnheiten durch. Dabei wollte man reale Aussagen der Bürger in Paraguay erhalten.

Nach den Ergebnissen kristallisiert sich heraus, dass 40% der Befragten angaben, ihre Einkäufe seien in den letzten zwei Jahren deutlich zurückgegangen.

„Die meisten haben den Gürtel enger geschnallt und neu justiert um mit den gestiegenen Ausgaben fertig zu werden“, sagte Mauricio Larrosa, Generalmanager von CCR. Er fügte an, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene seien diejenigen, die ihre Ausgaben am meisten einschränken müssen. Betroffen sind hauptsächlich Bewohner im Departement Central.

39% der Befragten gaben an, ihre Familienwirtschaft habe sich stark verändert. 80% von den Teilnehmern der Umfrage äußerten sich besorgt über die aktuelle wirtschaftliche Situation, die sie durchlaufen müssen.

Wochenblatt / 5 Dias

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5 Kommentare zu “Die Paraguayer schnallen den Gürtel enger

  1. Nicht zu vergessen die vielen Ratenkäufe! Verantwortungslose Händler verkaufen hier „Hinz & Kunz“ alles mögliche auf Kredit ohne sich überhaupt darüber Gedanken zu machen, in welche finanziellen und persönlichen Schwierigkeiten sie die Menschen mit ihren verlockenden Verkaufssprüchen bringen. Ganz zu schweigen aus der hieraus erwachsenden Folgekriminalität.

  2. Ja, wie Simplicus richtig schreibt, können die Paraguayer weniger Geld ausgeben, weil sie von ihrem Zahltag schon ca. 98,08% für Kreditrückzahlungen aufwenden müssen. Dass wird dann in Meinungsumfragen als Ursache „todo sube“ angegeben.
    Außerdem wurden in den letzten Jahren ein paar Mangobäume gefällt, so dass es für einigen nicht so lohnenswert ist den ganzen Tag darunter zu sitzen und zu warten bis Mil herunterfällt, zuzuschauen wie der hielo im Teerere schmilzt, seinem selbst angezündeten Hausmüll zuzuschauen und zu schnüffeln, wie er verbrennt, sich seine Bierdose entleert und wie trotzdem man in der Lage ist an irgend einen Button auf der Hugihugi – BumBum – Schrottsound – Blaster – Anlage herumzuschrauben, trotz 1 – 2, nein nicht Bier, sondern Packs, man imstande ist.
    Dass sehr viele Parguayer kein Geld im Sack haben wundert mich daher nicht. Und diejenigen, die Geld im Sack haben, haben sich diesess durch ehrliche Arbeit für den Aleman oder beim Staat verdient.

  3. Lesen Sie La Nacion dann sehen Sie das alles nur erlogen ist! Das Gegenteil ist der Fall! Ich habe seit dem Amtsantritt von Cartes noch keinen Paraguayer jammern hoeren, alle sind gluecklich, es geht so weit, dass die Paraguayer als die gluecklichsten Menschen der ganzen Welt bezeichnet werden! Incl. ganz Afrika!

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