Die saubersten Stadtviertel

Yguazú: Zuckerbrot oder Peitsche scheinen wohl die besten Methoden zu sein, die Bewohner zu einer sauberen Umgebung zu erziehen. In diesem Fall griff die erste Maßnahme.

Schon seit Jahren versuchen Gemeinden alle ihre Einwohner für eine saubere Umgebung zu erziehen, mit mehr oder weniger Erfolg. In Itacurubí de la Cordillera half letztes Jahr nichts anderes, als den “Wettbewerb der Schweine des Jahres“ auszurufen.

In Yguazú war es nun anders, es gab ebenfalls einen Wettkampf der lautete: “Für ein sauberes Yguazú ohne Dengue“. In diesem Fall gab es sogar ansehnliche Preisgelder zu gewinnen.

Vom 20. Januar bis 21. Februar fand das Projekt statt. Die Gemeinde rief zu mehr Verantwortungsbewusstsein auf, damit Müll und Unrat aus verschiedenen Grundstücken verschwinde. Dies diene dazu, Krankheiten vorzubeugen und ein Ausbruch des Dengue Fiebers zu verhindern.

Jedoch, nicht nur Preisgelder können ausgelobt werden, andere Bezirke greifen zu drastischeren Maßnahmen und drohen mit Geldstrafen, wenn Grundstücke verwildern. In der Regel haben die Eigentümer drei Tage Zeit, für Abhilfe zu sorgen, sonst übernehmen städtische Angestellte die Aufgabe. Die Kosten sowie die Bußgelder werden auf den Eigentümer umgelegt.

In Yguazú aber bekamen drei Stadtviertel Preisgelder in Höhe von jeweils drei bis acht Millionen Guaranies ausgelobt, weil in diesen Bereichen alles sehr gepflegt war. In der Stadt soll es in Zukunft wieder zu solch einem Wettbewerb kommen.

Quelle: ABC Color

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