Die Schweiz sucht Paraguay

Die Schweiz ist für ihre Qualität in einigen Sektoren weltbekannt, sei es nun Uhren, Schokolade oder andere Produkte. Nun sucht das kleine Land aber paraguayische Spitzenqualität. Zumindest ein Anfang wurde gemacht.

Gestern begann die Kooperative Fernheim das Produkt der Marke “Frigochaco“ im Rahmen einer ersten Lieferung von Premium Fleisch in die Schweiz zu liefern. Insgesamt sind es zuerst 10 Tonnen Rindfleisch bester Qualität. Heinrich Ratzlaff, Leiter der Kooperative Fernheim, sagte, insgesamt seien 2.150 Mitglieder an der Kooperative beteiligt. Auf etwa 700.000 Hektar Fläche gibt es ungefähr an die 550.000 Rinder, 200.000 würden jährlich in dem Fleischbetrieb “Frigochaco“ verarbeitet.

Die Kooperative sucht aber auch andere Produkte, wie Erdnüsse, Sesam, Mais, Soja, Milch etc. zu vermarkten. Sie liefern schon in die Schweiz, in andere Länder der Europäischen Union und weitere. Ratzlaff erklärte, Chile, Russland, Brasilien, Uruguay und afrikanische Länder würden das höchste Volumen an Fleisch bei der Kooperative ordern.

Die Rinder sind weniger als 24 Monate alt. Insbesondere Lende und Filet würden als Premium Produkt in den Export gehen. Die ersten 10 Tonnen Fleisch gehen über Montevideo, Amsterdam und dann in die Schweiz, drei bis fünf weitere Tonnen folgen in Kürze. „Wir haben im Moment eine geringere Anzahl schlachtreifer Tiere, sonst hätten wir mehr geliefert. Die Nachfrage ist vorhanden“, sagte Ratzlaff.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Die Schweiz sucht Paraguay

  1. Prädikat: ökologisch wertvoll. Man könnte auch Salz vom Himalaja über Afghanistan – Deutschland – Rotterdam – Paraguay bringen, weil es hier so wenig Natriumchlorid gibt. Der Kauf von einem Kilo Rindvieh zu 10 CHF in Paraguay und Verkauf zu 68 CHF pro Kilo sollte sich für einige faltige Säcke jedoch lohnen.

  2. Richtig erkannt Fili Grano, es wird gemacht, was Kohle bringt, egal, ob sich die Erde unter Qualen windet, die Menschheit setzt völlig falsche Prioritäten, finde ich. Gesetz sollte sein: zuerst die Erde, dann der Mensch, dann lang garnix und dann erst der Profit!

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