Die Stadt des Antisemiten Dr. Bernhard Förster

San Pedro: Der Bezirk Nueva Germania feierte gestern sein 132-jähriges Bestehen mit der traditionellen Schülerparade und der Einweihung kommunaler Werke. Die Stadt wurde ursprünglich vom deutschen Antisemiten Dr. Bernhard Förster gegründet.

Einwohner und Behördenvertreter versammelten sich, um an der Schülerparade im Rahmen der Feierlichkeiten teilzunehmen. Die Stadt wurde am 23. August 1887 von Dr. Bernhard Förster und seiner Frau Elizabeth Nietzsche gegründet.

Während der gesamten Veranstaltung wurde die wichtige Rolle deutscher Einwanderer unter der Leitung von Bernardo Förster bei der Schaffung des Bezirks hervorgehoben. „Wir feiern 132 Jahre unserer geliebten Stadt, wir feiern zusammen mit den deutschen Nachkommen, wir haben die Schülerparade, Ausstellungen von selbsthergestellten Produkten und deutsche Kuchen. Es ist eine Mischung aus deutscher und paraguayischer Kultur. Es gibt auch Leute, die noch Deutsch sprechen, es ist eine deutsche Gemeinde, wir zeigen deshalb eine paraguayische und deutsche Flagge als Symbol der Einigkeit“, sagte Bürgermeisterin Alicia González de Saiz.

Von Anfang an widmeten sich die Deutschen dem Anbau von Yerba Mate, ein Produkt, das noch immer die Region kennzeichnet und Nueva Germania als die “Hauptstadt des Yerba Mate“ kennzeichnet. Nach der Parade fand das beliebte Mittagessen statt und die Feierlichkeiten gipfelten mit Musik und Tanz im städtischen Sportzentrum.

Die Stadt Nueva Germania wurde 1887 vom antisemitischen Arzt Bernhard Förster mit der Absicht gegründet, eine Kolonie der arischen Rasse zu gründen, doch nachdem er sein Ziel verfehlt hatte, ließ er sich in San Bernardino nieder. In der Gemeinde sind noch Merkmale der deutschen Kultur mit Häusern von eigenartigem Baustil erhalten.

Dr. Bernhard Förster kam mit seiner Frau Elizabeth Nietzsche, der Schwester des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche und 14 weiteren Personen nach Paraguay, um die Kolonie Nueva Germania zu gründen, eine arische Gemeinschaft, wo es keine Juden gab.

Bei seinem ersten Besuch ließ sich Förster in San Bernardino nieder, bereiste das Landesinnere, um seine Utopie zu verwirklichen, kehrte nach Deutschland zurück, heiratete Elizabeth Nietzsche und kam dann wieder nach Paraguay zurück.

Wochenblatt / ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

12 Kommentare zu “Die Stadt des Antisemiten Dr. Bernhard Förster

  1. Ist ja auch recht wenn die Stadt ihr Jubiläum feiert. Dabei könnte sie es jedoch zum Anlass nehmen der Gemeinde bzw. Bezirks einen anständigen Namen zu verpassen. Ähm, da fällt mir spontan ein „Nuevo Fosforito“. Was? Da steht nix von Streichholz (Fosforo)!

  2. Und die Arier hatten viel Spass mit den Indianerinnen, und das wars mit der arischen Rasse. Und die Spassbremse Foerster baumelte in SanBer. Nueva Germania ist trotzdem ein schönes Örtchen mit Supermarkt und zwei Tankstellen einem Sandstrand am Fluss und viele nette Menschen geworden.

  3. Antisemitismus ist seit je her ein beweis das dem Teufel das auserwählte Volk gottes ein dorn im auge ist.Alle antisemiten haben ihn als herrn…bewusst oder unbewusst denn sie tun was er will und er will nicht das Israel als Gottesbeweis existiert…daher hat auch schon eine vielfache Uebermacht vielfach versucht diese kleine Volk ins mer zu treiben und auszurotten aber wen Gott mit diesm Volk ist kan die ganze welt toben und wird nicht gelingen….ich verspreche euch…es kommt der tag da wird die ganze welt gegen diese kleine volk ziehen wird im wahresten sinn des wortes den gott hat es durch seine propheten prophezeiht und es tritt immer ein was er sagt…macht die augen auf…wer hätte vor 100 jahren gesagt das dieses volk jemals zurück und sein von gott in ewigkeit verheissenes land kommen wuerde und alles andere wird auch noch eintereffen.Da koennen die antisemiten sich krank ärgern.

    1. Nach Ihren Aussagen war auch Martin Luther ein Diener des Teufels denn er war „der größte Antisemit seiner Zeit“ !
      Wie schwachsinnig ist doch Religion!

      1. Warst du dabei als er antisemit war? Wahrlicht ist religion das…deshalb sind Martin L und ich auch nicht religion.
        Das ändert nicht wer Gott ist und das er tut was er sagt und das suende bestraft wird…einzig ob es einen geibt der an deiner stelle bestraft wurde…wo es niemand giebt der fuer dich betraft wurde wirst du bestraft werden ewiglich…kehr um..es were lieblos dir das nicht zu sagen.
        Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3.16

        1. Nein ich war nicht dabei, aber seine antisemitischen Schriften sind bis heute erhalten und können leicht recherchiert werden (Diese Arbeit dürfen Sie selbst erledigen).
          Ihr weiteres Gesülze ändert aber nichts an der Tatsache, dass Luther nach Ihren Worten – weil Antisemit -ein Diener des Teufels war.
          Wenn Gott seinen Sohn geopfert hat um die Welt zu retten, beweist das nur dass, er selbst zu feige war dies selbst zu bereinigen. Opfern auch Sie Ihre Kinder, um ihre Fehler zu beseitigen?

        2. Jesus war Eingeborener? Von Paraguay? Das kann nicht sein, er hat nie in Paragauy gelebt! Hier wachsen höchstens Streichhölzer, aber kein Wein noch Brot auf Bäumen!

  4. Antisemitische schrifften von M L ist kein problem zu glauben..nur die wahrheit darf es nicht sein…waaarum wohl…Einer hat interesse das die warheit nicht gefunden wird
    (das sie nicht interesiert und sein einfluss wird total unterschätzt)
    und die menschen haben sie auch nicht liebt…die meisten jedenfalls.
    Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Matthäus 7.13

  5. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Martin Luther fing gut an aber glitt im Laufe des Lebens dann ab in einen leichten Antisemitismus – den sich Hitler dann u.a. zum Vorbild nahm um die nationalsozialistischen „Christen“ fuer sich einzuvernehmen.
    Jesus selbst, ein Jude, sagte dieses:
    Offenbarung 2,9 „Ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut – du bist aber reich! – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.“
    Offenbarung 3,9 „Siehe, ich gebe, daß solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, daß sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, daß ich dich geliebt habe.“
    Dieses sagt Jesus selber durch den Apostel Johannes der selber auch Jude war. Also, die heutigen Orthodoxen Juden sind die Nachfahren der damaligen Pharisaeer wo die Herodianer, Saduzaeer und Essener damals ausgestorben sind nchdem der Tempel zerstoert wurde. Aus Christlicher und Messianisch Juedischer Sicht sind die heutigen Juden „die Synagoge des Satans“ und alle anderen Religionen auch denn Synagoge bedeutet im griechischen Grundtext „Versammlung“, d.i. genauso nennt Jesus und der Apostel Johannes die Mennonitengemeinden als „Versammlung des Satans“ wenn diese abirren und einen anderen Jesus anerkennen als den der Bibel – d.h. sie verwandeln das Wesen Jesu in was anderem wie z.B. in einen „softie“ Jesus fuer Schwule, feministischen Jesus, Rocker-Jesse, Tanz-Jesus, Jesus der erlaubt dass Frauen in Amt und Wuerden gelangen in Zivilgesellschaft, Politik und Kirche, Frauen als Prediger oder Geistliche, Jesus als Gutmensch, Jesse als Finanzheino (und nein nicht Heino Reimer & Co. aber u.a. auch), etc.
    Das Wort im griechischen ist da: συναγωγὴ (Synagoge oder Versammlung) τοῦ (des) Σατανᾶ (Satan); wo Synagoge eben im Griechischen „Versammlung“ bedeutet von συνάγω einem „Zusammenlauf von Leuten“ aber es kann auch das Gebaeude, also Synagoge oder Kirche bedeuten.
    Jesus selber stellt sich gegen die Juden die ihn nicht als Messias anerkennen – Jesus selber, als Jude. Man kann also den Juden Jesus wohl schlecht Antisemitismus vorwerfen.

  6. Wenn ihr wüsstet wie RADIKAL von einem tag auf dem andern das vergessene wort gottes ans tageslicht kam so wuerdet ihr solche sachen nicht so als ausrede benutzen denn es kan nicht von einem tag auf den ander der heilige geist den menschen mit so viel wahrheit eitrichtern sag ich mal(wenn es ueberhaupt wahr ist das er antisemit war)
    Wie erpicht der mensch unter dem eifluss des luegners(selnstbetrug) doch ist ausreden zu finden und eines tages wird er voll suende vor dem stehen bei dem keine suende sein kan und verantworten mussen warum er sich so mit Ausreden(unwesentlichen) beschäftigt hat.

  7. Der Artikel ist bezeichnend für das fehlende hinterfragen und übernehmen von Kampf Begriffen der Gutmenschen.
    Sem war einer der 3 Söhne Noah und somit sind die Semiten ein arabischer Stamm.
    Die grössten Antisemiten sind in der Folge die nicht arabischen Juden, also inzwischen die Mehrheit der Juden und deren Sympathisanten.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.