Die Trockenheit beeinflusst die Energieversorgung von Itaipú

Hernandarias: Die langanhaltende Trockenheit hat auch Auswirkungen auf die Energieversorgung der Wasserkraftwerke, insbesondere Itaipú.

Angesichts des geringen Wasserflusses aufgrund der hydrologischen Krise genehmigte der Verwaltungsrat von dem binationalen Wasserkraftwerk Itaipú am Freitag letzter Woche die Senkung des Wasserstands im Stausee auf 216 Meter über dem Meeresspiegel, um die Versorgung von dem Energiekonzern ANDE und Eletrobras zu gewährleisten (Brasilien) sowie die damit die im Sommer erwarteten Anforderungen sicherzustellen.

Auf diese Weise begründeten die wichtigsten Behörden die Maßnahme angesichts des geringen Zustroms, der in diesem Zeitraum verzeichnet wurde und es schwierig macht, den Energiebedarf zu decken.

Für die getroffene Entscheidung wurden die Bestimmungen des zwischen ANDE, Eletrobras und dem binationalen Unternehmen unterzeichneten Verpflichtungsinstruments vom 31. Januar 2007 zu technischen Aspekten und zur Auftragsvergabe von Stromdienstleistungen von Itaipú bis 2023 außer Kraft gesetzt, wenn man bedenkt, dass der geringe Wasserstand eine Ausnahme darstellt.

Zur Bestätigung der getroffenen Entscheidung erwähnte der Verwaltungsrat des binationalen Unternehmens in einer Erklärung, dass eine solche Feststellung auf der vollen Gültigkeit des oben genannten Verpflichtungsinstruments und auf der “nicht delegierbaren Kompetenz des Verwaltungsrats in den Flexibilisierungsprozessen des Stausees beruht“.

Erinnern wir uns daran, dass Mitte Mai dieses Jahres eine ähnliche Entscheidung getroffen wurde, bei der der Stausee 217 Meter über dem Meeresspiegel lag, um Paraguay die Ausübung seines Rechts auf die Flussschifffahrt zu ermöglichen.

Bei dieser Gelegenheit erinnerte der Verwaltungsrat von Itaipú daran, dass zur Umsetzung der Flexibilität Faktoren zu berücksichtigen sind, darunter die hydrologischen und klimatischen Bedingungen sowie die sozioökonomischen Bedürfnisse der Länder.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Die Trockenheit beeinflusst die Energieversorgung von Itaipú

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles sur Ludersac

    Und ich wunderte mich schon warum honorabilis Ernst Bergen auf einmal ploetzlich weg vom Sessel war. Steht das Wasserkraftwerk aus Mangel an Wasser auf einmal still so will niemand im Duden nach Ausfluechten suchen betreffs der Erklaerungskargheit von dannen dann.
    Der Schluckauf wird gross sein steht das Ding einmal aus Wassermangel still. Viele der kleineren brasilianischen Wasserkraftwerke sollen schon lange stillstehen – sie stehen vor ausgetrockneten Flussbetten.
    Da bleibt fuer Paraguay nichts anderes mehr uebrig als 2 bis 4 Thoriumreaktoren zu bauen. Der Atomabfall ist schon nach 300 Jahren nicht mehr gefaehrlich und man kann da dann bereits wieder wohnen (respektive 1 Million Jahre fuer konventionelle Atomkraftwerke). Indien setzt nur auf die Thoriumtechnologie so dass sie der natuerliche Buendnispartner waere.

  2. Das drohende Unheil der Wasserknappheit kommt ja nicht ganz überraschend, sondern kündigte sich ja schon seit Jahren an. Doch was unternimmt die Politik dagegen? Die Abholzungen und Brandrodungen zugunsten der Landwirtschaft gehen munter weiter und damit gleichzeitig ein erhöhter Wasserverbrauch. Von Planungen zur Schaffung neuer Energiequellen hört und sieht man weit und breit nichts. Man wartet eben ab, bis die Katastrophe eintritt und konzentriert sich dann auf die üblichen dummen Ausreden. Politik ohne Sinn und Verstand, bar jeglichem Verantwortungsbewußtsein.

    1. Was du nur hast. Brandrodung ist doch gut für das Klima. Durch das Feuer entstehen Wolken. Und wenn es Wolken gibt, dann gibt es auch Regen. – so ähnlich wird wohl die Logik vieler hochqualifizierter 4-Stunden-Gelegentlich-Schule-Abgänger sein.

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