Zu wenig Niederschläge – Paraguay trocknet aus

Asunción: Die viel zu wenigen Niederschläge im ganzen Land führen dazu, dass Paraguay sprichwörtlich austrocknet, sei es bei den Brunnen oder auch auf den Feldern.

Die in den letzten Wochen registrierten Regenfälle reichten nicht für die Felder aus, da für den Monat November die Erwartung bestanden habe, dass ungefähr 70 Millimeter Regen fallen würden, die Menge jedoch sehr selten erreicht worden sei, erklärte der Präsident der Union der Produzenten (UGP), Héctor Cristaldo.

Er betonte, dass sich die letzten Regenfälle auf den südlichen Teil des Landes konzentriert hätten, jedoch bei einer allgemeinen Analyse die durchschnittliche Menge für die meisten Anbaugebiete, sowohl für die Region Occidental als auch Oriental, sehr niedrig gewesen sei.

„Wir hoffen weiterhin, dass das Wetter uns hilft, eine gute Ernte für diese Saison zu produzieren. Wir haben eine geringe Leistungserwartung, glauben jedoch, dass sich später ergiebige Regenfälle entwickeln werden“, sagte Cristaldo. Er fügte hinzu, dass bereits 100% der Aussaat bei der Soja durchgeführt worden sei.

Argentinien ist das Hauptziel mit 77,1% der in Paraguay produzierten Sojabohnenexporte.

Ölsaatenlieferungen machten für Paraguay Deviseneinnahmen in Höhe von insgesamt 4,788 Milliarden USD aus, 77,3% der gesamten Exporte in Höhe von 6.192 USD.

An zweiter Stelle des Exports steht der brasilianische Markt. Er hat einen Anteil in Höhe von 10,4% der gesamten ausgeführten Sojabohnen. Im Nachbarland wurden Einnahmen in Höhe von 653,1 Mio. USD erzielt. Der Rest der Märkte, die das Land als Sojabohnenproduzent hat, macht 12,5% aus.

Wochenblatt / La Nación

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5 Kommentare zu “Zu wenig Niederschläge – Paraguay trocknet aus

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles sur Ludersac

    Vor allem Argentinien reexportiert die Soya aus ihrem Hinterhof namens Paraguay nur an die Chinesen. Die pachten anscheinend schon einen argentinischen Hafen fuer 99 Jahre. Indirekt geht die Soya alle nach China.

  2. Große Sorgen im Land unter all jenen, die von der Landwirtschaft abhängig sind – und das ist direkt und indirekt der Großteil der Bevölkerung. Aber so ist das, wenn unfähige Politiker sich seit Jahrzehnten nur auf die Landwirtschaft konzentrieren, anstatt der Bevölkerung endlich eine gut fundierte, ordentliche Ausbildung zu gewähren. Nur dann könnte es gelingen, Paraguay von der Einseitigkeit der Landwirtschaft, hin zu einer technologischen und produzierenden Wirtschaft zu bringen. Doch dazu fehlt es ganz offensichtlich am Verstand, am logischen Denken und vor allem am ausgeprägten Egoismus der von landwirtschaftlicher Produktion gut lebenden Gesellschaftsschicht mit ihren politischen Vertretern im Senat und im Abgeordnetenhaus.

    1. Eulenspiegel es reicht doch das sich die Politiker die Taschen füllen. Was geht sie den der Pöbel an? Ist doch auf der ganzen Welt so. Wer Gerechtigkeit sucht wird sie auf dieser Welt nicht finden.

  3. Egal, einige werden zufrieden sein mit den Steuergeldern und die allermeisten mit den Streichhölzl und BilligPolarbier, die es vom Himmel regnet. Was will man mehr im Leben.

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