Die wichtigsten Trends am Aktienmarkt nach der Corona-Krise

Die Corona-Krise legt die Welt weiterhin zu großen Teilen lahm. Der internationale Flugverkehr ist bis auf ein Minimum eingestellt, und kaum jemand reist derzeit an weit entfernte Orte. Damit befindet sich die Tourismusbranche in der wohl größten Krise aller Zeiten. Neben dem Wegfallen des internationalen Tourismus ist auch lokal wenig los, weil in zahlreichen Ländern selbst das Reisen in der eigenen Region durch Ausgangssperren und geschlossene Hotels praktisch unmöglich ist.

Auch viele andere Branchen sind von der Krise stark betroffen. Ein Beispiel ist die Glücksspielbranche. Da landbasierte Casinos in Las Vegas, Macau und auch in Europa seit über einem Jahr kaum Einnahmen haben, befinden sich viele der Unternehmen in großen Schwierigkeiten. Besser geht es dagegen den Online Casinos wie GGBet online, die von der Krise profitieren und einen starken Zuwachs an Kunden verzeichnen konnten.

Wie immer stellen sich viele Anleger nun natürlich die Frage, wie die Situation nach der Krise aussehen wird. Wird sich die Wirtschaft schnell wieder erholen oder droht uns eine große Rezession? Wird die Inflationsrate durch die vielen Rettungspakete steigen? Und wie wird das Berufsleben im allgemeinen durch die Krise nachträglich beeinflusst?

Um allen Anlegern zu besseren Entscheidungen zu helfen, beantworten wir heute einige dieser wichtigen Fragen. Diese werden ein bisschen Licht ins Dunkel bringen und zeigen, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf den Aktienmarkt haben könnte.

 

1. Die Digitalisierung wird stark zunehmen

Die Digitalisierung des wirtschaftlichen und privaten Sektors war schon vor der Corona-Krise einer der größten Trends der Welt. Durch die Krise hat sich dieser Trend allerdings dramatisch beschleunigt. Da die Menschen in vielen Teilen der Welt dazu gezwungen waren, mehr Zeit zuhause zu verbringen, nahm der Konsum digitaler Medien dramatisch zu.

Gleichzeitig wurden Millionen von Arbeitsplätzen ins Home Office verlegt, entweder vorübergehend oder dauerhaft. In der Folge erlebten Unternehmen wie Netflix, Amazon und viele andere riesige Umsatzsteigerungen. Das Interessante für Anleger ist, dass sich diese Entwicklungen vermutlich auch nach Ende der Krise fortsetzen werden. Zum Beispiel gilt es jetzt schon als sicher, dass in Zukunft vermehrt von zuhause aus gearbeitet werden soll. Dies kann Unternehmen viel Geld ersparen, weil sie keine Büros und Arbeitsplätze mehr für ihre Mitarbeiter zur Verfügung stellen müssen.

 

2. Es wird mehr lokal produziert

Aufgrund der Tatsache, dass der Flugverkehr weitgehend eingestellt wurde, wurden auch zahlreiche Lieferketten unterbrochen. Gerade Unternehmen, die auf Produkte oder Teile aus China angewiesen sind (was einen Großteil der deutschen Unternehmen betrifft), hatten während der Pandemie große Probleme, die gleichen Mengen zu produzieren wie zuvor.

In der Folge werden sich viele Unternehmen dazu entscheiden, vermehrt lokal zu produzieren und weniger Teile aus dem Ausland zu importieren. Selbst wenn die aktuelle Krise vorbei ist, werden viele Betriebe bereits in die Zukunft schauen. Die Angst vor einer weiteren Pandemie wird sie dazu führen, ihre Lieferketten neu aufzubauen, um in Zukunft weniger auf den internationalen Flugverkehr angewiesen zu sein.

Vor allem Branchen wie die Automobilbranche sind von diesem Umdenken stark betroffen. Konzerne wie VW oder General Motors könnten ihre Lieferketten stark verändern, um für die nächste Krise gewappnet zu sein. Anleger, die in diese Branche investieren, sollten sich daher über die kommenden Änderungen informieren und entsprechend reagieren.

 

3. Durch Inflation wird Bargeld weniger gefragt

Eine wichtige Folge der aktuellen Krise ist die steigende Inflation. Zahlreiche Unternehmen erhielten während der Krise Rettungspakete von den Regierungen. Um diese zu finanzieren, gaben die Staaten Billionen von Euro aus. Die Zentralbanken druckten dabei fleißig Bargeld, um die Rechnungen der Regierungen zahlen zu können.

Eine Inflation ist daher zu erwarten. Wie stark diese genau ausfallen wird, weiß derzeit noch niemand. Eines ist aber sicher: das Vertrauen in Bargeld ist derzeit so niedrig wie noch nie zuvor, und dieser Trend wird auch nach der Krise anhalten.

Für Anleger ergeben sich dadurch interessante Möglichkeiten. Edelmetalle wie Gold und Silber könnten an Wert zulegen, genauso wie Aktien und andere Wertpapiere. Und auch Kryptowährungen haben derzeit viel Potential, da diese nicht durch Zentralbanken reguliert werden. Allerdings sollten sich Anleger bei Bitcoin und Co. jederzeit darüber bewusst sein, dass die digitalen Währungen jederzeit stark an Wert verlieren könnten.

 

Fazit

Wie in jeder vergangenen Krise, ergeben sich auch durch die Corona-Pandemie interessante Möglichkeiten für Anleger. Wer die Trends richtig erkennt und bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, der könnte am Ende als Gewinner aus der Krise gehen und daraus Profit machen.

Auch in den kommenden Jahren müssen Anleger den Finger am Puls der Zeit haben und sich über die ändernden Trends informieren. Wer dies vernachlässigt, der könnte am Ende viel Geld auf dem Tisch liegen lassen.

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Europakongress