Diskriminierung durch Ausländer angeprangert

Ciudad del Este: Der ungewöhnliche Hinweis an einer Eingangstür von einem Geschäft in der Hauptstadt von Alto Paraná sorgt für Aufregung. Viele Paraguayer fühlen sich diskriminiert, weil die Sprache Guarani verboten wurde.

Die Intoleranz gegenüber der Sprache Guarani seitens von Ausländern, die im Land Geschäfte betreiben, hört trotz der ständigen Denunziation durch Paraguayer, die hauptsächlich in den Grenzstädten leben, nicht auf.

„Wir sind in einem multikulturellen und zweisprachigen Land, aber diese arabischen Mächte, geboren im Ausland, verbieten uns Guarani zu sprechen. Das darf doch nicht wahr sein“, kommentierte Joseph Sandoval auf Facebook, von dem umstrittenen Hinweis begleitet.

In der “Nachricht“, die aus Ciudad del Este kam, wurde gewarnt, dass “in diesem Geschäft nur Spanisch“ gesprochen werden sollte.

Obwohl der Facebook Nutzer nicht definierte, um welchen Ort es sich handelt, ist dies ein weiterer der vielen Versuche, die Sprache Guarani von Bürgern anderer Länder, die sich in Paraguay niederlassen, zu eliminieren, um Erfolg zu haben.

Im Februar letzten Jahres wurde ein 5-jähriges Mädchen einem brasilianischen Ehepaar wieder weggenommen, das es misshandelt hatte, weil es Guarani gesprochen hatte. Das Kind war zu einer illegalen Adoption in die Stadt Campo Grande, der Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso, gebracht worden. In diesem Fall hatte das brasilianische Ministerium für Kinder und Jugendliche (Minna) sowie das paraguayische Konsulat vor Ort interveniert.

Im November letzten Jahres prangerte ein junger Mann auf Facebook an, dass die Wachen von dem Einkaufszentrum “Mega Shopping Importados“ in Ciudad del Este ihm den Zutritt mit einer Thermoskanne und Guampa verboten hätten, um Tereré zu trinken.

„Unglaublich ist das, wir sind in Paraguay“, protestierte der Betroffene in einem Video.

Um einzutreten, musste er seine Sachen in einem Schließfach lassen. „Jetzt fehlt nur noch, dass es verboten wird Guarani zu sprechen“, beklagte sich der junge Mann weiter.

Wochenblatt / Extra / Radio Ñanduti

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17 Kommentare zu “Diskriminierung durch Ausländer angeprangert

  1. Diarea Arabe

    Die Kultur der Sprache Guarani ist zu respektieren, sogar ich respektiere das. Wir sind doch nicht im US-Bundesstat Deutschland, wo man Arabisch als dritte Landessprache eingeführt hat. Guaranie gehört zur paraguayschen Kultur und stört mich nicht. Es gibt kulturelle Bräuche, die mich schon her stören, wie überlautes Gedröhne, Müllverbrennung und Auto kaputtreparieren.
    Dass nicht alle mit einem Behälter in einen Supermarkt sollen dürfte aber klar sein, das kann ausschütten, könnens auch ins Schließfach tun, müssen ihr Gras wirklich nicht neben dem Einkaufen zu sich nehmen.
    Bezüglich Guarani muss ich schon schreiben, die können ihren Diarea Arabe wieder in Arabien verkaufen, da ess ich lieber im McD.
    Diese Lomito Arabe Buden sind alles schäbige Buden, jedenfalls diejenigen die ich schon einmal und nie wieder besucht habe, Schimmel im Lokal, desinteressiertes Personal und für hiesige Verhältnisse zu teuer.
    Aber… ist ja alles freiwillig, wenn sie die Plata nicht haben wollen, kann ich sie auch anderswo hinbringen.

  2. Christian2005

    Wo ist denn bitte das problem? Wenn man das verurteilt, kauft man schlicht dort nicht mehr ein, Problem gelöst?
    Solchen Leuten würd ich doch nicht auch noch mein Geld geben?

  3. Dass einer seinen „Wasserbehälter“ bei Betreten eines Geschäftes in einem dazu bestimmten Schließfach zurücklassen muss, ist eigentlich einleuchtend. Ich selbst habe schon mehr als oft erlebt, daß nicht nur in Supermärkten, auch in andersgeartetten Geschäften, diese Thermoskannen zum Verstauen von Diebesgut verwendet wurden. Denn diese Leute rechnen ganz einfach damit, daß man dieses Mitbringsel respektiere, denn es enthalte ja schließlich nur Wasser. Nun, aber in sehr vielen Fällen enthielt dieser Behälter überhaupt kein Wasser, sondern Diebesgut, und man muß dann eben den Kommerzianten zugestehen, sich diesbezüglich gegen Ladendiebstähle zu schützen. Da können auch Christian2005 der arabische Durchfall blöken, wie sie wollen. Und wenn ein Betrieb seinen Angestellten vorschreibt, während der Arbeitszeit ausschließlich zur gegenseitigen Verständigung sich der spanischen Sprache zu bedienen, so ist auch das nicht mehr als recht. Es sind gerade eingewanderte Ausländer, egal welcher Nation, was ich auch einmal war, die sich sehr gerne integrieren wollen und deshalb auch aus eigenem Interesse die spanische Sprache erlernen, schon aus Respekt zum Land und zum Volk. Wenn aber nun die Paraguayitos wahrnehmen „ach, der Gringo kann ja jetzt spanisch“, und dann weicht man eben aus auf Guarani, damit dieser Gringo nicht alles verstehen möge, was man hinter seinem Rücken ausheckt, so ist dahinter nur eine böse Absicht zu suchen, eine gute auf gar keinen Fall. Und schon aus Gründen eines harmonischen Betriebsklima sei dann jedem ausländischen Arbeitgeber dringendst geraten, seine Angestellten dazu anzuhalten, zur gegenseitigen Verständigung bei der Sprache zu bleiben, die alle Anwesenden auch verstehen. Wem das nichdt gefällt, der soll sich eben eine Arbeitsstelle suchen, wo der Misch-Masch-Kauderwelsch erlaubt wird. Denn das in Paraguay gesprochene „Guarani“ ist ja nicht einmal eine international anerkannte Sprache, es ganz einfach eine Mischung zwischen Guarani und Spanisch, das sogenannte „jopará“. In ganz Paraguay gibt es keine 5 Personen, die tatsächlich Guarani beherrschen. Sogar außerhalb des Landes (im Süden Boliviens, im Norden Argentiniens, in weiten Teilen Brasiliens und sogar im Norden Brasiliens, nahe der Grenze zu Venezuela, wird ein besseres Guarani geredet als in Paraguay selbst.

  4. ich muss da Martin im grossen und ganzen beipflichten. die paraguayer lachen dir ins gesicht, aber in Guarani (wenn mans nicht versteht) quasi zerfleischens dich was du nicht für ein a*** gringo bist und eigentlich eh nix kannst usw. … bei mir passen meine arbeiter schon verdammt auf wenns was auf Guarani sagen weils wissen das ich gewisse sachen verstehe. letztens hatte einer eine ansage bekommen (quasi seine kündigung wenn er seine schulden in 5 wochen abbezahlt hat) da wurde dann auch nur gelacht und in guarani geredet was ich nicht für ein trottel bin. blöd war nur das ich das gehört hatte und meinte nur, ned zu viel lachen, das können einem schnell vergehn. überdies muss man aber auch klar hervorheben, wenn du mit paraguayer/DACHLer gemeinsam unterwegs bist und „wir“ reden dann nur deutsch heisst es klarerweise sofort wir müssen spanisch reden weil sie wollen ja wissen was wir über Sie scheisse erzählen. da gibt dann von mir immer nur die antwort, „ist nichts schlimmen, ist nur die gleiche frechheit die Ihr Euch selber herausnehmt und somit wisst Ihr mal wie das so ist“. wenn bei mir was gemacht wird und ich bin dabei beim arbeiten das ist „spanisch“ pflicht, wenns was alleine machen dann können von mir aus in Chinesisch reden das ist mir egal. Aber auch der Paraguayer muss lernen das er sich an einen gewissen Respekt zu gewöhnen hat der hier leider massiv vernachlässigt wird.. und ich seh es auch so, wenn einer nicht spanisch sprechen will dann kann er ja strassenkehren, da kann er dann reden was er will

  5. Kulturbereicherer

    Mannomann, ich finde, ihr solltet euch in eure islamisierten Heimatländer verziehen. Die Paraguayer müssen lernen… Die müssen gar nichts und je mehr man sie ärgert, desto mehr bescheissen sie einen oder schlimmeres. Hatte der Alex nicht mal was von Kameras geschrieben? Wozu er die wohl braucht. Es scheint bei manchen ein zu großer Kulturunterschied zu herrschen, es wird nur noch gemeckert. Zeit für Herrn Oberschlau, wieder nach Hause zu fliegen. So, wie sich das anhört, wird es sonst kein gutes Ende nehmen.

    1. lieber kulturbereicherer, vielleicht wäre es mal klüger deinen richtigen „nicht stasi“ namen anzugeben als inkonito aufzutreten … aber vermutlich bist du genau so ein DACHler der sogar noch Paraguayer anheuert um bei anderen DACHlern einzusteigen … oder aber auch lebt in einer geschlossenen Wohnsiedlung und hat keine paraguay. Arbeiter. Also fragt sich wer da mal eher wieder in die Heimat sollte, oder waren die die Islamsiten in DE schon zuviel ??

      Ja und es stimmt, es gibt kameras und dies hat genau den vorteil dem paraguayer beizubringen das nicht jeden Tag irgendwas fehlt was halt dann so kleinweise wegtransportiert wird oder irgendwelche leute (und da zählen leider auch Deutsche dazu) einfach aufs den Grundackern wenn man nicht da ist als ob es Ihnen gehört. Und was das lernen angeht, ja ICH (Sie vermutlich nicht) habe gelernt das Diebstahl falsch ist. Aber Sie dürften das anscheined noch gutheissen, ist ja quasi Volkssport der Paraguayer neben Müllabfackeln und Gettoblaster boosten und sich um 7 Uhr in der Früh schon die Birne mit Popular zuzutrönen.

      Problem ist, der Paraguayer sieht die „Mitbringsel“ als ganz normal an, das ist genauso wie von 9 std. arbeitstag davon 3 std. terere zu schlürfen, 2 std. mittag und frühstück zu machen und wenns hochkommt dann vielleicht doch noch 4 std. arbeit schafft. das hat mit kulturunterschied nichts zu tun, das ist a) blödheit b) faulheit und c) auf dauer nicht klug wenn er dann nicht weiter mandiok jeden tag fressen will.

      desweiteren wäre es dem WB mal zu empfehlen, anstelle von ZENSUR mal eine POSTRegistrierung mit richtigen Namen einzuführen, damit man solche lustigen „in Mauer eingemauerten bessernwissern“ mal weiß was das für ein „dummchen“ ist der von Paraguay anscheinend noch nichts erlebt hat, ausser jeden Monat zum Bankomat zu gehn und seine Rente aus DE rauszuziehen, weil dazu braucht man ja nur 5 wörter Spanisch

      1. Kulturbereicherer

        Das liest sich ja alles schon recht paranoid. So ein circuito cerrado kostet ca. 2 Mio. Gs. plus minus. Scheint sich zu lohnen, diese Investition, die Diebstähle summieren sich ja mit der Zeit. Macht das alles auf diese Art überhaupt noch Spaß? Ist ja nicht so, als würde Gejammer im WB irgendwas zum Besseren ändern. Also ist ein brennender Windelberg nebenan und Langfinger ums Haus herum immernoch besser als wieder rüber zu gehen? Da frage ich mich, was drüben so schlimm ist, dass man so viel in Paraguay zu ertragen bereit ist. Diese Frage richte ich auch an die rote Kartoffel mit dem freiligenden Hirn.

    2. Diarea Arabe

      Das stimmt, „die“ Paraguayer (nicht alle) müssen gar nichts lernen. Aber sie sollten. Und sie werden es trotzdem nicht tun.
      Ich finde es erstaunlich, wie die hier einem etwas stehlen können, das neu 5.000 Gs. kostet, nicht mal einen Euro. Aber nur wenn Gelegenheit dazu ist, sobald einen Kamera zugegen ist, lassen sie es lieber.
      Erstaunlich, wie „sie“ A sagen und dann A1/2 ausführen und dafür noch B1/2 hinzu machen, worum sie niemand gebeten hat.
      Auch ich war mal der Meinung, bist nett und korrekt, so bescheißen „sie“ dich nicht. Denkste.
      Auch heute noch stehe ich nicht hinter dem Mecanico, da kann ja keiner arbeiten. Trotzdem, von den Dutzenden Mecanicos, die ich schon beauftragte, zu keinem gehe ich mehr. Entweder will er dann zu viel kassieren oder nach 5 min. Fahrt merkt man, dass irgend was anderes jetzt nicht mehr funktioniert oder bisher unbekannte Geräusche zu vernehmen sind. Jedesmal will mir der Mecanico ein Auto mit 353.000 km verkaufen, impecable, er hat den Motor erst selbst eingebaut, sagt aber: „se cambio“. „se“ heißt aber man und nicht yo (ich).
      Viele Läden und Fressbuden, gehe ich nicht mehr hin.
      Grundsätzlich habe ich Vertrauen, aber jedes Mal ist was.
      Das hat mit der hiesigen Mentalität und Kultur zu tun: lügen, betrügen ist nach europäischem Maßstab eine Schande, hier gilt dies als Tugend. Jeder, der schon länger als zwei Monate hier lebt, wird das früher oder später erkennen, auch Sie, @Kulturbereicherer.

    3. Und in unseren Heimatländern dürfen wir dann solche Dinge tun? Nein, weil wir müssen. Ich muss bei ihnen annehmen, dass Sie als Flüchtling nach Paraguay kamen, ihnen der Aufenthalt hier bezahlt wird, das Haus gebaut wurde und die Behördengänge übernimmt eine NGO. Oder Sie sind hoher Beamter, Botschafter etc. oder im Vorstand einer globalen Firma und fahren nur von Luxus Apartment zum 5 Stern Hotel im Panzerwagen mit einem Angestelltenheer, welches spuren muss, denn da gelten plötzlich andere Regeln als Toleranz und Dudlidu welches man nach außen hin zur Schau stellt. Ansonsten kann es niemanden mehr geben, der nicht versteht was los ist und wer also soll sonst solche Kommentare schreiben und wieso erwarten Sie, dass das jemand ernst nimmt?

  6. Mich haben mal welche in Spanisch gefragt, ob ich Guarani sprechen würde. Ich habe dann mit „michimi“ geantwortet. Da sind sie weggegangen und haben sich über was unterhalten. Klar dass man denen dann nicht mehr trauen kann, wenn sie was von einem wollen. Gerade in Paraguay, wo Abzockversuche Volkssport sind. Daher habe ich Verständnis für Hinweisschilder wie oben angegeben. In Banken darf man auch keine Sonnenbrillen oder Mützen aufhaben, zum Schutz vor Überfällen. In einer Stadt wie Ciudad del Este mit ihren vielen Verbrechen sind solche Schilder eher als Vorsichtsmaßnahme anzusehen und nicht als Diskriminierung der Sprache an sich.

  7. Ferdinand Bauer

    Ich wuerde auch sagen die Paraguayer muessen gar nix.
    Und vorallem ihnen den Mund oder die Muttersprache zu verbieten finde ich eine Frechheit. Hier auf dem Land sprechen die Leute eigentlich nur mit uns Auslaendern spanisch und an sonsten eben jopara. wer zu doof oder zu faul ist die Sprache des Landes zu lernen, in dem man lebt, ist wohl selbst schuld. Und da es euch hier eh nicht gefaellt geht zurueck und versaut uns hier nicht die Laune mit den Einheimischen.
    Eure Aroganz ist widerlich!

    1. gewisse „altkolonisten“ möglich halt den vorteil haben hier in die Schule gegangen zu sein und diese Sprache gelernt zu haben was eine ganz andere entwicklung ist. Ein Mensch der sagen wir mal 6 Jahre ist der lernst schnell mal was, einer der 60 ist leider nicht mehr so ganz leicht aber das bedenken halt leute die meine Sie können ja sogar „jopara“ leider nicht. Getrost kann ich aber auch darauf sagen, wenn der Paragauyer „NIX MUSS“ dann muss ich schon mal gar nix, ganz simpel ganz einfach, gleichberechtigung, aber genau da fangt der weizen sich von der Streu zu trennen an, weil der GRINGO darf in den Augen des Paragauyers nämlich garnix – ausser ZAHLEN. Das ist die hiesige Meinung der Paraguayer egal in welcher Situation. Aber ich könnte auch sagen, (Anm. geht zurück und versaut …) wenn wollt Ihr dann den dann hier noch Abzocken mit den Paraguayern gemeinsam. Das Geld stinkt ja bekanntlich nicht und gerade bei vielen DACHlern, Altkoloninsten und deren paraguay. Handlangern ist es ja gern gesehen, aber naja, ist ja keine Straftat, ist ja nur Tugend. Soviel mal zur AROGANZ die Ihr hier (auchgleich längern lebt) auf den Tag bringt.

  8. Wie ist denn dieser ****pfiff zu verstehen? Also sollten die Einwanderer aus den DACH-ländern statt Spanisch besser jopará lernen? Für diese nicht einmal offiziell existeriernde Sprache gibt es kein Instiitut, wo man dies lernen könnte, weil diese Sprache offiziell auch gar nicht existiert. Wer sich tatsächlich schon in seinem Heimatland die Mühe machen würde, Guarani zu lernen, und es gibt dafür weltweit sogar Kurse zu kaufen mit ‚Büchern und CD´s, dem würde das nicht einmal etwas nützen. Denn das sogenannte „Guarani“ von Paraguay ist ein vollkommen anderes als das von Nord-Argentinien, als das von Süd-Bolivien usw.usw.usw. Niemand will den Paraguayern den Mund verbieten. Sie haben eine einzige Sprache, die auch Ausländer verstehen können und diese auch lernen können. Und wenn diese für die Einwanderer nicht ausreicht, weil die Paraguayer plötzlich nur noch jopará reden wollen, dann ist es *****mmes Gewäsch, zu behaupten, die Gringos seien zu doof oder zu faul, die „Sprache des Landes“, also jopará, zu lernen. Und auch sie haben ihren Teil dazu beizutragen, sich mit Einwanderern verständigen zu können. Es geht nicht an, wenn der Gringo inzwischen Spanisch gelernt hat, nun plötzlich ausweichen zu wollen auf eine Sprache, die in Wirklichkeit überhaupt nicht existiert, und dann die dummen Gringos noch auslachen zu wollen. Ich nehme an, auch Ferdinand Bauer ist einer dieser Gringos, die von diesen üblen Spielen direkt betroffen sind. Vermutlich ist er schon sehr lange in Paraguay, und spricht Spanisch und auch die nicht als solche existierende „Sprache“, das gibt ihm aber nicht das Recht, Einwanderer, die guten Willens sind, zurückzuwünschen in ihr Land, weil diese nur seine Laune mit den Einheimischen versauen.

    1. Dieser ****pfiff ist genau die linksliberale Meinung. Alle anderen dürfen und müssen gar nichts aber der eigene, der muss x Sprachen lernen, spenden, Entwicklungshilfe schicken, Flüchtlinge aufnehmen und alles finanzieren und noch immer reicht es nicht. Ich habe aber schon weiter oben gefragt, wer überhaupt so eine Meinung haben kann, denn wie und wo muss man leben um so etwas nicht zu kapieren?

  9. Diarea Arabe

    Ich finde man soll sich halt mal Folgendes gut überlegen und selbst ein Fazit daraus ziehen:
    – Jedes Haus ist vergittert, hat ne Mauer, Hunde, je reicher, je höher, je Kameras, selbst jeder arme Schlucker hat noch ein Gitter vor seiner Klimaanlage. Ne, nicht nur die Alemams de M., das Volk untereinander meine ich.
    – Kann ein menschliches Wesen, das 6 Jahre zur Schule geht, um sich mit seinen Mitmenschen sozialisieren zu lernen, das während 4 Stunden täglich, den Rest von ebenso gebildeten Eltern beigebracht, wenn nicht eher noch besser – früher waren nur 6 Jahre obligatorisch und einer „Lehre“ während eines Jahres einmal wöchentlich eine breite Allgemeinbildung aufweisen, geschweige denn die Arbeiten korrekt und zufriedenstellen erledigen?
    Ihre Schlussfolgerung hier eintragen ……….., ausschneiden und zurücksenden. Gibt diesmal keinen Kugelschreiber zu gewinnen, hab selbst nur noch wenige.
    Mein Fazit: Die allermeisten, die hierzulande etwas auf die Reihe kriegen, sind Ausländer. Aber der Paragauyo ist am aufholen. Es bessert. Was auch nicht wirklich schwierig war.

    1. ja genau, der Paraguayer bunkert sich mehr oftmals als jeder DACHler, könnte ja man mal in haus kommen und sehen was so alles dahergeeilt ist von diversen Baustellen, Arbeitsstellen, etc. Ich geh auch nicht jeden Tag in den Supermarkt und lasse dort 1 Liter Milch mmitgehen ohne Bezahlen nur weil es vielleicht „meine Kultur“ ist und ich rege mich auch nicht das in jedem Gang zick kameras hängen. aber sobald es der normale Gringo macht geht das natürlcih pardo nicht weil das ist ja „kulturverachtung“. Ich gebe dem obigen Fazit recht, auch ich merke es bessert sich aber sobald du den Paraguayern nur noch so den kleinen Finger ausstreckst irgendwann ****** dich an der ganzen Hand und genau da ist das Problem. man muss sie leider – nicht zu fest – an den zügeln halten sonst sind sie schneller der „Patron“ als einem lieb ist

  10. Kuno Gansz von Otzberg

    Alfred Stroessner verbot auch die Guarani Sprache waehrend seiner Amtszeit (~1954-1989) „um die allgemeine Kultur zu heben“ denn in der Welt ohne Internet, Faibuhh und eMail (email wurde mir mal von einem Jugendlichen gesagt kannte man nicht und brauchte es auch nie) gab es praktisch keine Literatur in Guarani so dass das Landvolk im finsteren Mittelalter stecken blieb. „Nur Spanisch“ war die Devise damals. Nach „der Wende“ wurde dann das Guarani hochstilisiert und gepushed.
    Der Grund warum Guarani da im Depot verboten ist, ist doch offensichtlich: man beredet sich auf Guarani dass der Auslaender nicht versteht – und nachher sind Sachen weg. Vor der Nase des Arbeitgebers wird halt laut auf Guarani der Diebstahl geplant – einige treue Angestellte petzen das dann und so geht der Katertanz los…
    Wenns Araber sind, so liegt der Verdacht der Zwangsislamisierung nahe, denn Araber sind erpicht auf die arabische Sprache da nur diese laut dem Qur’an gilt – alle anderen Sprachen sind zu verwerfen. Zudem ist ja das Dreilaenderdreieck als eine Brutstaette der Hamas und anderer Jihadisten bekannt. Die demografische Mehrheit der Auslaender macht sich an den Grenzen eben bemerkbar so dass die asuncion zentrierte Guaranimischlingskultur auf ihr Ursprungsgebiet Asuncion zurueckgedraengt wird.
    Unter Mennoniten ist die Viesprachigkeit kein Problem da man eben die Lateiner Guarani unter sich reden laesst, Spanisch ist dann die Verbindungssprache der Ethnien der Lateiner und Mennoniten und die Mennoniten sprechen Plattdeutsch miteinander und die Ethnien Mennoniten und Auslaender brauchen dann eben Hochdeutsch oder Englisch als Verbindunssprache.
    Ich bin mir sicher dass Guarani verboten wurde weil man krumme Dinger vor der Nase des Arbeitgebers plante.