„Doña Verónica“ und ihre teure Fracht

Villeta: Von Kräften des Anti-Drogen Sekretariats (Senad) und der amerikanischen DEA wurden vor zwei Tagen 3.169 kg Marihuana auf einem Frachtschiff in Richtung Uruguay entdeckt und beschlagnahmt. Die Fracht der „Doña Verónica“ hat einen geschätzten Marktwert von mehr als 2 Millionen US-Dollar auf dem Markt des kleinsten Mercosur Landes.

Die zehn Besatzungsmitglieder, allesamt paraguayischer Nationalität, wurden wegen Drogenschmuggels angeklagt und heute nach Tacumbú abgeschoben, wo die Untersuchungshaft auf sie wartet.

Insgesamt wurden 109 Säcke mit jeweils 30 bis 35 kg Inhalt auf dem Kahn gefunden, der den Hafen Fenix in Mariano Roque Alonso verließ. Die Behörden fragen sich derzeit wer wohl solch eine große Ladung im Stande ist zu finanzieren, um sie dann nach Uruguay zu entsenden. Eine weitere Reise nach Europa wird zumindest bei dieser Lieferung ausgeschlossen.

Das Schiff, was der Ultramar Gruppe angehört, transportierte einige Container verschiedener Anbieter. Wegen der geringen Kontrollen auf dem Wasser ist dies ein beliebter Ort, um regelmäßig Drogen aus dem Land zu schmuggeln.

Obwohl das Schiff aus einem Hafen in Mariano Roque Alonso auslief, gehen die Ermittler davon aus, dass die illegale Ware erst später an Bord kam. Das Schiff hielt nach dem Auslaufen erneut an und die Mannschaft belud es weiter.

Paraguay ist weltweit auf Platz 2 beim Anbau von Marihuana und Platz 1 in Südamerika.

(Wochenblatt / Fotos: Senad)

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