Durchsuchung im Bordell: Puffmutter verhaftet!

Asunción: Seit Jahren funktionierte eine Bordell in einem Haus einer Wohngegend, wo Prostituierte unter Androhung von Gewalt und Erpressung arbeiten müssten. Man fand 8 Frauen und zwei Transsexuelle vor. Die Betreiberin wurde verhaftet.

In Koordinierung mit dem Untersuchungseinheiten für Menschenschmuggel und sexueller Ausbeutung Minderjähriger waren die Staatsanwältinnen María Isabel Arnold und Natalia Acevedo eigentlich auf der Suche nach Personen, die noch nicht volljährig waren. Dennoch gilt die Aktion als erfolgreich, da die Frauen unter Zwang da arbeiteten.

In dem Haus beschlagnahmte man Beweise wie Schreibblöcke mit Namen, Telefonnummern und Beträgen, Telefone, unzählige Sex-Spielzeuge und mehrere Dutzend Kondome, zum Teil benutzt. Die verantwortliche Puffmutter, wie die Betreiberin vom Bordell im Volksmund genannt wird, heißt Ana María Manzur de Mendoza und wurde wegen Menschenhandel, Erpressung und Körperverletzung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft.

Insgesamt soll es mehr als 4.000 offizielle Prostituierte in Paraguay geben. Laut dem Finanzamt sollen alle eine eigene Steuernummer haben und auf ihre Dienstleistung Steuern erheben und an den Staat zahlen.

In dem Etablissement sollen zahlreiche Prominente abgestiegen sein bzw. sich Frauen von da mitgenommen haben. Kinder einer Fernsehmoderatorin sowie ein Senator wurden von der Betreiberin namentlich genannt.

Wochenblatt / Ministerio Publico

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1 Kommentar zu “Durchsuchung im Bordell: Puffmutter verhaftet!

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Also 8 regulaere Frauen + 2 Travestis = macht 10 welches dann 100% sind. Die Travestis sind also zu 20% vertreten und die regulaeren sexuellen Neigungen zu 80%.
    Kann man dadurch rueckschliessen dass von der regulaeren Bevoelkerung Paraguays schon 20% LGBTIQ, u.a. Transvestiten sind?
    Sind von den 7 Millionen Paraguayern 20% homosexuell, welches dann 1.4 Millionen Menschen waeren?
    Nach diesen Vertretern des Sexes koennte man das durchaus denken.
    Der Puff und die Fremdenlegion: so wird dort der Puff gehandhabt. https://www.youtube.com/watch?v=NKbhcEMGiMk.
    Bei einem Einbruch von 12% bis 20% der Importe (nach Zollangaben) kann man schon sehr gut sehen das es schlecht um die Wirtschaft bestellt ist – da bleibt fuer viele nur der Puff als „Arbeitsstelle“.
    Vor 20 Jahren haette man wohl kaum Travestis als regulaere „Empleados“ beim Puff finden koennen – wie schnell doch solche Seuche um sich greift.
    Auch freiwillige Huren fallen unter „Proxenetismus“ (verfuehren zur Prostitution) und „Rufiania“.
    Paraguayisches StGG (StrafGesetzBuch)
    Artículo 140.- Rufianería
    El que explotara a una persona que ejerce la prostitución, aprovechándose de las ganancias de ella, será castigado con pena privativa de libertad de hasta cinco años.
    Also strikt legal, ist es in Paraguay erlaubt wenn eine Dame freiwillig unter eigenem Management als Hure arbeitet.
    Aber organisierte Bordelle, Hurenhaeuser, also empresas, die als Unternehmen gefuehrt werden ist strikt verboten und faellt unter Rufiania wenn dieser volljaehrig sind oder Proxenetismus wenn diese minderjaehrig sind.
    Laut dem nationalen Gesetz kann jede Person selbststaendig als Prostituierte arbeiten – aber einen Pimp oder Puffmutter darf die nicht haben und es darf auch nicht als „empresa“ oder Unternehmen gemacht werden (keine Belege also die man mittels seines krummen Buchfuehrers von der Steuer absetzen kann).
    Nach der Bibel nach ist sowas natuerlich ganz verboten. In diesem Fall ist das nationale Gesetz wieder schwaecher ausgelegt als die Bibel. Private Hurerei ist leider erlaubt fuer den Staatsbuerger aber fuer den Christen verboten. Das Gesetz kommt nicht in Konflikt mit der Bibel sondern erlaubt jeden diese zu befolgen. Problematisch wird es aber wenn jetzt ein Vater seiner erwachsenen Tochter das auf privater Rechnung und Management auf den Strich gehen verbieten will: das wuerde das Gesetz als Eingriff in die privaten Rechte der Tochter ansehen. Kinder bis zur Volljaehrigkeit werden aber in allen Faellen durch das nationale Gesetz geschuetzt vor so was. Tja der Erziehungszug ist halt bei der Volljaehrigkeit fuer die Eltern abgefahren. In dem Fall wuerde ein Vater riskieren muessen um Christi willen ins Gefaengnis zu gehen um seine Tochter zu retten. Das Gesetz wiederspiegelt ja nur den Status der Gesellschaft im Allgemeinen.
    In diesem Fall gilt daher dieses: Apostelgeschichte 5,29 „Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!“. Wo es allerdings meistens so ist dass Leute die das nationale Gesetz gebrochen haben auch automatisch die Bibel gebrochen haben – in diesem Fall ist es aber umgekehrt.

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