Ehrung russischer Helden

Asunción: Eine Fotoausstellung über die russische Beteiligung am Chaco Krieg wird am morgigen Montag im Mariscal Estigarribia Salon des Verteidigungsministeriums eingeweiht. Zwischen 1932 und 1935 halfen Paraguay zahlreiche russische Offiziere.

Da seit 25 Jahren erneut diplomatische Beziehungen mit Russland bestehen, wird dies zum Anlass genommen, um die russische Beteiligung im Chaco Krieg zu ehren. Der russische Botschafter Nikolai Tavdumadze sowie der paraguayische Verteidigungsminister Diógenes Martínez werden anwesend sein. Ebenso wird Igor Fleischer, Präsident der paraguayischen Vereinigung von Russen und deren Nachkommen sprechen.

Im Kampf gegen das bolivianische Militär, was u.a. vom deutschen General Hans Kundt kommandiert wurde, bekam Paraguay Unterstützung von rund 60 weißrussischen Offizieren, die nach der bolschewistischen Revolution Asyl in Paraguay fanden. Kommandiert wurden diese von General Ivan Timofeyevich Beliáyev, der in den 20er Jahren in Paris rekrutiert wurde und in Paraguay vorwiegend als Kartograf und Lehrer an der Militärakademie arbeitete. Dank zahlreicher Reisen in den Chaco entwickelte er sich zum Kenner, was ganz besonders während des Krieges von Vorteil war, da Paraguayer den Chaco kaum kannten.

Wochenblatt / Abc Color / Wikipedia

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