Eigentlich unvorstellbar

Asunción: Ein 21-jähriger Mann wurde im Armenviertel Chacarita ermordet. Die Polizei hat den neuen Freund seiner Ex-Freundin als Verdächtigen ausgemacht.

José Carlos López Santacruz (21) trennte sich vor einer Woche von seiner Freundin Nuvia Alice Alvarenga Núñez (33), nachdem diese ihn fast erschossen hätte. Er kam mit dem Leben davon, zumindest für eine Woche.

Der neue Freund der 33-Jährigen, der mit 17 Jahren noch minderjährig ist, brachte José Carlos auf Bitte seiner Geliebten um. Er schoss ihm in den Arm und ins Bein, was Verletzungen zur Folge hatte, die tödlich waren. Die Naivität des 17-Jährigen ist eigentlich unvorstellbar. Als die Mordkommission die Frau aufsuchen wollte, um sie festzunehmen, stellte sich heraus, dass sie es vorzog, zu flüchten. Der 17-Jährige gestand die Tat ein und erklärte ebenso den Uniformierten, dass er nur den Wunsch seiner Freundin umsetzte.

Wegen des Altersunterschiedes von 16 Jahren ist davon auszugehen, dass der neue Freund nur zum Zug kam, um den alten zu eliminieren.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Eigentlich unvorstellbar

  1. Ein Schuss in Arm und Bein, was Verletzungen zur Folge hatte, die tödlich waren. Da war wohl der einzige Arzt des Distrikts in den Ferien und das ganze Mysterium für Gesundheit auch. Wenigstens ist diesmal niemand einem Bienenstich erlegen, die das bestens studierte Personal der Krankenschwestern auch nicht behandeln können.

  2. Gibt es den keine Ärzte mehr.Armutszeugnis!
    Gute Krankenschwester reicht auch aus, je nach dem was er an Arm und Bein getroffen hat.

  3. Rudolfo Chavez R.I.P.

    Antworten

    Wenns Pech hat triffts die Oberschenkelaterie und dann fließen die 7-8 Liter weg wie nichts. Das würde selbst in einer Großstadt in Europa schwierig, wo die Infrastruktur kein Problem darstellt. Hier kommt erschwerend hinzu, dass es nur eine handvoll Unternehmen gibt, die sich Krankentransporte nennen. Und dann durch Asuncion oder noch besser San Lorenzo, dann braust dich gar nicht mehr beeilen. Immerhin benehmen sich die Paraguayer deutlich rücksichtsvoller, wenn ein Krankenwagen anrauscht. Da wird schon flott Platz gemacht. Das kennt ich aus Europa auch ganz anders.
    Was unseren Kommentatoren-Primus angeht, wenn wir den selben Artikel im Kopf haben ging es um einen Bienen- oder Wespenangriff an einem Allergiker. Wüsste nicht was das mit der Krankenversorgung in PY zu tun hätte, außer bestenfalls auch die Infrastruktur. Allgemein gilt wohl in PY: wer sich kein Privatkrankenhaus leisten kann, repektive ordentliche Versicherung nachweisen kann, der hat im Zweifelsfall Pech. Versicherungen in PY gibt es zwischen 30€-250€.

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