Eigentor: Lamborghini Interesse existierte nicht

Asunción: Nach der Meldung aus Paraguay, wo Abdo verlautbaren ließ, dass Lamborghini an einem Forschungszentrum für Elektrofahrzeuge in Paraguay interessiert ist, wurde man im italienischen Firmensitz Sant’Agata Bolognese hellhörig und dementierte.

Lamborghini Lateinamerika

Im Jahr 1994 taucht der mexikanische Geschäftsmann und Designer Jorge Antonio Fernández García auf. Er nennt sich gern Joan Ferci. Dank einiger Schwierigkeiten bei Lamborghini in Italien nutzte er das Chaos und sicherte sich einen Lizenzvertrag, unterzeichnet von J. Kimberly, CEO von Lamborghini in Italien und Robert A. Braner, Präsident von Automobili Lamborghini USA. Damit verbunden erhielt er das Recht zugesprochen Lamborghini in Lateinamerika zu produzieren und zu verkaufen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 99 Jahren.

1995 wurden 23 Lamborghini Diablo in Mexiko gebaut und in den USA und nach Europa verkauft. Erst 1998, als Audi im Namen des Volkswagen-Konzerns Lamborghini kauft, wollte man den Vertrag nicht mehr anerkennen. Jorge Antonio Fernández García darf nur Modelle vom Diablo abwärts fertigen, hieß es.

Spaßige und abwertende Bemerkungen über Abdo und die Automarke machten bereits die Runde in sozialen Netzwerken.

Wochenblatt / La Nación / Autocosmos.com.ar

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6 Kommentare zu “Eigentor: Lamborghini Interesse existierte nicht

  1. Siehe da, die Kommendatoren hatten wieder den richtigen Riecher!
    … ja, wenn sich der Präsi nun schon mit so vermeindlich schönen Federn schmückt, ist sein Ende wohl nahe?

  2. Die, welche sich nicht gerade lobend über Italien geäußert haben, sollten sich jetzt eigentlich ………..
    Bemerkenswert welchen Täuschern die Regierung hier leichtsinnig auf den Leim geht und sofort, ohne substanzielle Prüfung positive Verlautbarungen veröffentlicht.
    Es scheint, hier stünde einigen das Wasser an der Unterkieferkante.

  3. Das ist wieder mal typisch! Voller Euphorie ohne Grundlage. Das ist wie mit dem Ypacarai-See – seit 17 Jahren höre ich hier nur Sprüche der Politiker, daß sie jetzt endlich das Rezept, die Firma, gefunden hätten, die das Problem des giftigen See´s lösen könnten. Alles nur substanzloses Gequatsche!

  4. Haha, ich brech ab. Ich hatte nach Lesen des gestrigen Artikels sowieso nicht im Geringsten geglaubt, dass da was dran ist. Ein Luxusautohersteller im Tollhaus Paraguay, na sicher! Das aber ein Scharlatan es bis zu einem Gespräch mit dem Präsidenten schafft und der das Gequatsche glaubt – chapeau. Abdo hat sich mal wieder kräftig blamiert.