Ein Ableger von Goethe als Heilmittel

Asunción: Kalanchoe pinnata, Brutblatt und auch Goethe-Pflanze genannt kommt in Paraguay häufig vor, manche fürchten sich sogar vor dem “Unkraut“. Das tropische Gewächs kann aber auch heilende Wirkung haben. Eine Frau aus Paraguay wurde durch einen Ableger der Gattung angeblich gesund.

Bei Marta Baez wurde Magenkrebs diagnostiziert, hinzu kam noch ein Tumor in einem Bein. Wie es so üblich ist gab sich Baez in die Obhut der Ärzte und unterzog sich einer Behandlung, die jedoch nicht anschlug. Sie hörte aber von Freunden auch über alternative Heilmethoden. „Vor acht Jahren erfolgte die Krebsdiagnose. Ein befreundeter Arbeitskollege erzählt mir von Kalanchoe daigremontiana, in Paraguay unter dem Namen aranto geläufig. Ich befolgte den Ratschlag und nun bin ich geheilt“, sagte Baez.

35 Tage nahm die Erkrankte die Kräuter der Heilpflanze in den unterschiedlichsten Formen zu sich, entweder als Tee aufgegossen, im Tereré, Mate oder roh in einen Salat gemischt.

Nach dieser Prozedere wurden Analysen gemacht und die Ärzte bescheinigten Baez, dass sie geheilt sei.

„Mittlerweile sind auch schon viele Freunde aus meinem Bekanntenkreis von der Heilpflanze überzeugt. Die Wirkung an sich ist positiv, das bestätigen ebenfalls andere Quellen. Ich hatte sicherlich auch Glück, dass der Krebs verschwand“, erklärte Baez.

Der Geschmack der Pflanze ist erfrischend. Drei Blätter in ein Glas Wasser oder beim Tereré sind vollkommen ausreichend.

Für Goethe war das Bryophyllum in allen Teilen eine “proteische Pflanze“, d.h. eine Pflanze mit der besonderen Eigenschaft, aus allen Teilen sich selbst neu zu erschaffen durch die enorme Fähigkeit, auch ohne geschlechtliche Vermehrung sich ständig zu verjüngen. Diese damals kaum beachtete Pflanze war aufgrund jener faszinierenden Eigenarten Goethes ganz besonderer Liebling.

Laut Wikipedia werde die Pflanze schon seit Jahrzehnten in der Anthroposophischen Medizin eingesetzt, hätte aber noch weitere positive Wirkungen. Die Effekte bei Tumorerkrankungen seien aber zum Teil noch Gegenstand experimenteller Untersuchungen.

Quellen: Ultima Hora / Wikipedia

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2 Kommentare zu “Ein Ableger von Goethe als Heilmittel

  1. Sich ohne geschlechtliche Vermehrung zu vermehren – vegetative Vermehrung – kann auch jede Wunderpflanze wie Erdbeer oder Kartoffel vollbringen. Auch den Einzellern fehlt das gewisse Etwas, um Sex zu haben. Die müssen sich mit Abschnürung oder Zellteilung begnügen. (Msg @Joerg H. Hrabig: bitte, bitte, gerne geschehen).

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