Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Ciudad del Este: Die Redewendung, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, passt perfekt zu Armando Cardozo, als er den Moment festhielt, wie ein Polizist mit drei indigenen Kindern zu Mittag aß.

„Wir sind fast zur selben Zeit dort angekommen. Diese Kinder sind normalerweise in der Nähe des Busterminals und bitten um Essen und Geld. Sie gingen zu dem Polizisten und fragten ihn nach ein paar Münzen. Er aber setze sich mit ihnen zusammen, um mit ihm zu essen“, berichtete Cardozo.

Wilson González ist der Polizist, der der Abteilung für Sicherheit im Tourismussektor von Ciudad del Este zugeteilt ist und nicht einmal bemerkt hat, dass er von den Paparazzi fotografiert wurde, was ihn zur Sensation des Augenblicks in sozialen Netzwerken machte.

„Jeden Tag sehen wir in den Nachrichten nur die schlechten Dinge, die in unserem Land passieren, Raubüberfälle, Vergewaltigungen, Korruption usw. Wir sehen im Fernsehen nie gute Nachrichten, weil sich das nicht gut verkauft, aber es passieren auch viele gute Dinge und dank dieser Art von Polizeibeamten und dieser kleinen Art von Gesten gibt es Hoffnung auf ein besseres Land“, schrieb Armando in seinem Facebook-Account.

„Vielleicht wird der Beitrag nicht geteilt oder viele Likes haben. Aber ich freue mich, gute Nachrichten zu übermitteln“, schrieb er weiter.

„Die Absicht war es auch, unter so vielen Unglücken etwas Gutes zu zeigen“, sagte Cardozo gegenüber einem Reporter. Er glaubte nicht, dass das Foto in sozialen Netzwerken so erfolgreich sein würde, aber überraschenderweise wurde es so schnell viral, dass der Beitrag in weniger als zwölf Stunden mehr als tausend Likes erhielt.

Wochenblatt / Mas Encarnación

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

13 Kommentare zu “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

      1. Abteilung fuer Sicherheit im Tourismussektor = Sicherheitsabteilung des Tourismussektors = Medienabteilung fuer Touristen in Polizeiuniform = Fotogener Polizist der die Touristen ein Gefuehl fuer Sicherheit geben soll = Medienwirksam Photoshooting machen um Touristen anzulocken = Zinnsoldat der fotogen ist un PR fuer den Tourismussektor macht.
        Liegt doch auf der Hand.

  1. Es gibt da wirklich viele Personen, die alles aber auch wirklich alles negativ sehen, was machen solche Leute in Paraguay???
    Die müssten doch schön längst weiter gezogen sein!
    Solche Menschen machen nur alle positiv denkende Personen verrückt.
    Also muss man doch was unter nehmen, dass die nur negativ denkende Personen von Paraguay verschwinden.

  2. der „Adel! ist halt auch nicht mehr das was er war. Ob nun „KUNO GANZ vonde OTZBERG“ alias „JOHANN MORITZ van NASSAU -SIEGEN“ sind verfolgt von den Mennoniten, andere Rassen, dumme Paraguayer, der Weihnachtsmann und was noch alles. Nun rächt sich die Jahrhunderte Inzucht und Abschottung des Adels. Sie landen entweder in Paraguay oder in der Klapse.

    1. Vor dem Weihnachtsmann habe ich auch Angst. Wenn der sich in mein Haus schleicht, bekommt er eine Ladung Schrot auf den Hintern. Man stelle sich mal vor, ein älterer Herr mit Bart kommt heimlich durch den Schornstein, der führt doch nichts gutes im Schilde.

      1. Die Beiträge von Kuno G.von O. finden wir meistend sehr informativ und interessant! Danke dafür an dieser Stelle Kuno! Wir gehen seid Jahren positiv und freundlich auf Einheimische zu und jeder zweite ca. reagiert auch ebenfalls freundlich und respektvoll. Nur sobald du in irgendeiner Art Geschäftbeziehungen durch Hausbau etc. mit Einheimischen stehst, sieht die Sache ganz anders aus im ländlichen Bereich. Lug und Trug, Boshaftigkeit und Gier sind an der Tagesordnung.
        Das macht es nicht leicht hier sich dauerhaft wohl zu fühlen für positive Ausländer. Besser niemals bauen hier. Besser garnicht zuviel Geschäftkontakte. Trotzdem eine super Idee auf dem Foto und ja wir selbst haben weiterhin Freude den fleißigen, armen Einheimischen hier gutes zu tun!

  3. @Rolf. Keine Sorge, dieses Land bzw. seine Eingeborenen unternehmen sehr viel dafür, dass sich NICHT im stinkend Müllhalde-Schweinestall und Indianergetrommel auf 120 dB sich wohlfühlende Personen vom Paraguay verschwinden. Besser: Gar nicht herkommen ins Land der unsäglich Bescheutertheiten. Naja, einigen scheint es ja zuzusagen, da sind andere Länder natürlich auch froh, wenn diese ab in den Paragauy sind und sich dort Schweinewohl fühlen.

  4. @Burki Plücki, Es kommt auf das Vermögen von jedem einzelnen drauf an, wo man sich niederlassen kann, hat man Vermögen, so kann man es aussuchen, wo man sich niederlassen will oder möchte. Andere hingegen müssen sich da niederlassen, wo eben wie Sie sagen die Schweine hausen.
    Das ist der grosse Unterschied, herkommen, grosse Klappe verführen, und keine oder sehr wenig Geld im Sack, aber eben die müssen halt unter den wie Sie sagen Schweinen leben. Ich denke viele Einwanderer haben sich schon über solche Typen sich aufgeregt.
    Genau diese versauen den guten Einwanderer die Glaubwürdigkeit, und das vertrauen der Ausländer hier im Lande.

  5. @Rolf. Du willst damit sagen, dass du trotz viel Vermögen zu besitzen wie großmaulig herumplärrst dir ein paar Hektaren im Paragauys Caco hast leisten können. Ok. Persönlich habe ich ja keine grünen Füße wie du, weil Wasser eben nicht nur zum Gurkenbewässern da ist, aber ich bin halt in die Stadt gezogen, weil ich schon in Europa kein Hinterwäldler war. Und ich habe für mein Vermögen halt nur 360m2 bekommen, dafür kann ich mir immer noch Gurkensalat aus dem Supermarkt leisten und kann, muss aber nicht, Sonntag bis Sonntag Gurkensalat essen. Kann sogar Sonntag bis Sonntag Schwein essen. Gibt es übrigens bei Ochsi, naja, etwas weit zu Fuß für dich bis zum nächsten Ochsi 500 Km weit laufen. Verstehe nicht, was du dich wieder zu beklagen hast, schreibe ja, dass die Eingeborenen alles tun, damit sich die im Schweineländ sich Wohlfühlenden bleiben und die anderen wieder in die Zivilisation verschwinden. Naja, als Papierparaeier gehst wahrscheinlich gerade noch durch unter Eingeborenen. Also, beklage dich nicht ständig über Kommentare, die die beim Gurkenbewässern und notdürftigem Nachholen der Grammatik unterstützen.

  6. Es ist ja immer sehr interessant, wenn hier derbe Zoten gerissen werden. Allerdings sollte man das Wasser seiner Gurke nur in der Ackerfurche seiner Empleada vergießen und nicht in irgendeiner vertrockneten Einöde wo nur Wildwuchs herrscht. Daher kann ich es schon verstehen, wenn man kosmopolitan unterwegs ist.

  7. Und beim Thema bleiben kann auch keiner.
    Entweder artet es in eine Bibelstunde aus oder ihr beschimpft euch gegenseitig.
    Kuno kann wirklich gar nichts positiv sehen, immer wird alles runtergemacht.
    Er hasst Tiere und kann sich selber nicht leiden.
    Ich finde es jedenfalls gut, daß die Kinder ein richtiges Mittagessen bekamen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.