Ein Deutschstämmiger in Not

Encarnación: Wieder einmal ist ein Deutschstämmiger in Bedrängnis weil er seine landwirtschaftlichen Tätigkeiten nicht mehr ausführen kann. Er wird von bewaffneten Nachbarn drangsaliert und eingeschüchtert.

Simon Eitel ist Viehzüchter und hat seine Liegenschaft in der Gegend von Naranjito, Itapuá. Er berichtete, dass eine Gruppe von 30 bis 40 Personen sich in einem Waldgebiet in der Nachbarschaft angesiedelt haben. Sie seien bewaffnet und würden des Öfteren in sein Land eindringen. Eitel kann keine Traktoren oder andere Maschinen zum Einsatz bringen. Es soll schon Warnschüsse gegeben haben.

Nun machte Eitel heute bei dem Leiter für Sicherheit und Ordnung der Nationalpolizei von Itapuá eine Anzeige über die Vorkommnisse. Er brachte seine Sorge zum Ausdruck, dass die wahren Absichten der Gruppe vollkommen unklar seien, aber etwas dagegen unternommen werden müsse.

Noch heute will die Nationalpolizei mit dem Viehzüchter das besagte Gelände in Naranjito aufsuchen.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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12 Kommentare zu “Ein Deutschstämmiger in Not

  1. Die Zustände in diesem Land werden immer schlimmer. Recht und Gesetz sind Glückssache. Kann man unter diesen Umständen als Ausländer überhaupt noch Grundbesitz erwerben? Es wird Zeit, daß diese Zustände über die Grenzen von Paraguay hinaus bekannt werden. Vielleicht hilft das noch, denn wenn es den Etablierten hier an die Substanz geht (Investitionen ausbleiben) dann kehr vielleicht wieder Vernunft und Rechtssicherheit ein.

    1. Ich weis ja Simplicus du bist ein richtiger Schwarzseher. Las doch die Kirche im Dorf!
      1.Das sind keine Nachbarn, ich würde mich gar nicht wundern wenn da eine Hanfpflanzung ist,die Provozieren.Störe meine Kreise nicht!
      2.Es sind ja bald Wahlen da braucht man Stimmen, die holt man mit Provokationen der Landbesetzer. So macht man Politik
      Bei den einen gibt man den Indigenen ein Grundstück ohne zugang läst die Indigenen durch 2.Grundstücke Latschen, welsche Freude für die Eigentümer, bei anderen macht man Rabatz so-das Knallharte Prokationen.
      Die Nationalpolizei ist ja auf den Weg!

  2. Schreib doch bitte wieder unter Deinem alten Namen! Dann sparen sich die meisten Leser hier wieder mehr Zeit und können Deine Kommentare überspringen. Nicht jeder möchte aus Deiner Jahrelangen Erfahrung schöpfen müssen.

    1. Trotzdem hat Manni/Simplicus in vielen Fällen einfach Recht und es muss einfach gesagt werden, wie die Zsutände im Land sind, um Interessenten oder gar Investoren zu warnen. Ich habe auch das Gefühl, dass es immer schlimmer wird und ich möchte nicht, auch wenn es noch lange hin ist, in Angst und Sorge hier alt werden. Vergessen wir nicht den Fall der Österreicherin, die seit mehr als 5 Jahren einen nervenaufreibenden Rechtsstreit gegen eine betrügerische Escribana führt, weil ihr über Nacht ein Grundstück einfach weggenommen wurde und die Richter das nicht interessiert.
      Ich wünsche das wirklich KEINEM, nichtmal meinen ärgsten Feind.
      Sowas muss einfach kommuniziert werden, vor allem unter Landsleuten, sonst kann das für viele böse hier enden.

      1. @Philipp: sie haben recht, die Zustände sind alarmierend. Aber das nicht erst seit Gestern. Und die einfache Paraguayer leiden am meisten unter diesen Umständen.

        Wer nach Paraguay auswandern will, als Rentner oder Investor, MUSS sich ein Bild schaffen über das Land.

        Muss mal Urlaub dort verbringen, grundspanisch kenntnisse sollten vorhanden sein, und ganz ehrlich: Paraguay mit Deutschland zu vergleichen? PY kannst du nicht einmal mit dem Nachbarländern vergleichen. Wie hat es sich so entwickelt? Warum? Na dann sollten man schon bereit sein mit die Geschichte Paraguays sich ausseinander setzen /habe Manni auch empfohlen, lehnte dankend ab/.

        Auswanderer – egal wohin – sollten sich immer gut rechechiert haben. Das klappt in den meisten fällen gar nicht. Gehen Sie mal auf eine auswanderer seite von deutschen in der dom.rep oder philippinen. Was werden sie dort lesen? Auswanderer schimpfen ohne ende über die Einheimischen und deren Lebensstil.

        Manni spricht vieles an, was in Paraguay leider „normal“ ist /amigo gesellschaft, narco politiker, rechtunsicherheit/ aber das betrifft SEHR viele südamerikanische Länder genauso. Was mich extrem nervt ist: es werden ALLE 7 millionen Paraguayer als Dumm abgestempelt.
        Ich kenne viele Dachler in Py, die ihren Glück gemacht haben, sprechen super spanisch /teilweise sogar guarani, sind auch nicht glücklich über die oben erwähnten missständen, aber anstatt sich den ganzen tag beschweren und ablästern und verallgemeinen, sie packen die sachen an, und ALLE die ich kenne – inlusive uns – tun was gegen die oben erwähnten umständen, nur so kann mann was verändern, denke ich mal. Und wenn sie sich sorgen machen über die neu-auswandern, dann google sie mal, wie viele „tolle Land/Haus angebotein PY“ im Netz für selbstversorger finden werden!

        S

      2. Es macht doch keinen Sinn, alles dauernd gebetsmühlenartig zu wiederholen. Es ist für die Leserschaft weniger interessant, immer den gleichen Käse vorgesetzt zu bekommen. Potentielle Einwanderer und Investoren sollten sich also richtig informieren. Dafür gibt es genug Möglichkeiten außerhalb des Landes. Sogar in den USA! Etwa das CIA-Factbook, Abschnitt Paraguay u.a.m.

      3. Fall Österreicherin: Selbst verschulden!
        Wer sich mit diesen Anwälten einlässt ist selbst schuld wenn alles vor den Baum geht!
        Einen von ihnen kenne ich aus einer Zeit als er noch nicht eingetragen war bei der dt. Botschaft, ein Gängster vorm Herrn…
        Darüber sollte man traurig und entrüstet sein, nicht über die Richter, die sicher nicht mal wissen worum es wirklich geht, da nie ein korrektes Schriftstück präsentiert wurde. So einfach funktioniert das, Zeit bringt Geld!!!
        Für die Anwälte auf alle Fälle…

  3. hatten wir nicht gerade festgestellt, das die „DACH“ ler das Problem sind ? Wenn die alle verschwinden würden … Es wäre das Paradies

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