Ein Foto ging um die Welt und markierte den Widerstand gegen Stroessner

Asunción: Mit offenen Armen, schreiend gegenüber der repressiven Polizei, “geht weg von hier“, in voller Manifestation, wurde Liz Fernández Casabianca vor 24 Jahren, im Jahr 1986, zu einer Ikone.

Das Foto ging um die Welt. Gestern hat man die die Szene neu erstellt.

32 Jahre später ist das Foto mit Fernandez Casabianca weiterhin ein Symbol des Widerstands, das an die dunkle Seite der diktatorischen Repression erinnert.

Am Tag des Gedenkens an das Verschwinden von vielen Personen in Diktaturen hat eine Gruppe von Menschen, darunter Casabianca, diese Szene neu simuliert.

1986 hielt die Frau bei einer Demonstration eine Rede gegen das System, das sie unterdrückte. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern vor, um die Menge zu zerstreuen. Jedoch blieb Casabianca eisern stehen, um den Einsatzkräften zuzurufen: „Geht weg von hier!“, mit offenen Armen. Dieser Moment wurde von einem Fotografen der Zeitung Ultima Hora verewigt und ging um die Welt.

Am gestrigen Donnerstag erklärte die Protagonistin der historischen Fotografie, dass es vorher undenkbar gewesen sei, den Diktator Alfredo Stroessner abzusetzen, aber die Sandkörner des Bürgerdrucks hätten ihn entthronen können. „Bürger sollten sich in Fällen von Korruption bemerkbar machen“, sagte Casabianca.

Wochenblatt / Paraguay.com / Ultima Hora

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