Kolonist schießt mutmaßlichen Eindringling seines Eigentums nieder

Kolonie General Diaz: Mehrere Personen, wahrscheinlich landlose Bauern, auch unter dem Namen Campesinos bekannt, drangen auf das Grundstück eines Kolonisten ein. Dieser schoss einen von ihnen nieder und verletzte ihn schwer.

Der Vorfall ereignete sich heute Morgen in der eingangs erwähnten Kolonie, bei der Stadt Mbaracayú, im Departement Alto Paraná.

Laut dem Polizeibericht habe Antonio Cabrera, zusammen mit fünf anderen Personen, versucht, widerrechtlich ein Grundstück zu betreten. Daraufhin wurde Cabrera durch eine Kugel in die Brust schwer verletzt, nach einer Konfrontation mit einer anderen Person, die vermutlich der Eigentümer des Areals sein soll. Das Opfer kam in die Notaufnahme des Bezirkskrankenhauses in Hernandarias und liegt auf der Intensivstation. Sein Zustand soll, laut den Ärzten, kritisch sein.

Dem weiteren Polizeibericht zufolge handele es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Kolonisten namens Adilson Fairen (68). Er erlitt bei der Konfrontation ebenfalls Armverletzungen und wurde in einem Gesundheitszentrum behandelt.

Wochenblatt / Ultima Hora

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10 Kommentare zu “Kolonist schießt mutmaßlichen Eindringling seines Eigentums nieder

  1. Tja, die alte Frage, darf man sein Eigentum so verteidigen? Hier in Guaira häufen sich aktuell solche Übergriffe….

    1. Man musz aber doch grosze maschienen haben zum schnell mal fast die haelfte der bevoelkerung zu begraben,dann wurde der problem fast halb so schlimm sein nachher.

    2. Das ist leichter gesagt als getan. Überlege mal etwas weiter.
      Vergraben kannst du alles,sie bekommen auch Ruck Zuck mit ein paar Tricks eine saubere Knochensammlung hin.
      Der Rechtsmediziner sagt der Polizei schon was da los war.Vergraben geht nicht!Er hätte alle Töten müssen. Leichen findet man.Wenn man will!Von allein sind die Landgeier/Campesinos nicht unterwegs, sie haben Hintermänner.Melden sie sich nicht werden sie gesucht man weiß in etwa wo sie waren.Da wird man sie Suchen! So leicht verschwinden Tote nicht,selbst nach Italienischer Sitte:“Lupara Bianca“ .Das ist wirklich dann handwerkliche Meisterleistung.
      Der Dumme ist hier wieder Landbesitzer der geschossen hat.Wie es der der Hans Iseli und nicht anders.

  2. Der Eigentümer hat nach paraguayischem Recht gehandelt und das wird hoffentlich für einige Leute eine Warnung sein! Mir gefällt übrigens die Umschreibung im Artikel „mutmaßlicher Täter“ überhaupt nicht! TÄTER waren die Eindringlinge, denn schließlich ist der Eigentümer durch die Eindringlinge selbst schwer verletzt worden und hat sein Leben und Grund verteidigt! Ich hasse diese Täter-Opfer Inversion! Bin gespannt, ob mein Kommentar überhaupt erscheint!

  3. Da es schon Fälle gegeben hat, dass Eindringlinge nicht von der Polizei aufgehalten wurden (mglw. auf Anweisung von oben) und manchen Grundbesitzer teure Prozesskosten sowie Grundstücksschändung (Rodung von Bäumen etc.), kann ich die Reaktion hier absolut nachvollziehen.

  4. Ich versteheauch nicht, wieso der Grundstücksbesitzer ein Täter sein soll. Da er ja selber sogar schwer verletzut wurde, wäre das in Deutschland Notwehrund auch nicht strafbar

  5. Kann nur jedem raten seinen Hunden Fass beizubringen! Dazu gibt es gute Lehrvideos bei YT.
    Die Hunde kümmern sich dann um die Täter/ Eindringlinglinge. Dem Besitzer, der vermutlich Todesängste ausstand wünsche ich Gute Besserung.
    Vermutlich werden die angeblich landlosen Bauern (Land gibt es hier für fleißige Menschen genug zum anbauen), gesteuert und gezielt auf Landbesitzer angesetzt, die sich etwas geschaffen haben, um sie zu berauben und wegzuekeln….

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