Ein instabiler Monat

Asunción: Der Leiter für Prognosen von der Meteorologiebehörde, Eduardo Mingo, stimmt die Bevölkerung schon einmal auf die kommenden Septembertage ein. Vor allem die lange Dürre und das “Wüstenphänomen“ führt zu nicht vielversprechenden Vorhersagen.

Mingo erklärte, die plötzlichen Temperaturschwankungen seien schon erstaunlich. Teilweise gab es letzte Woche am Morgen einstellige Temperaturwerte, dann wieder extrem hohe Temperaturen.

„Normalerweise hatten wir in Paraguay schon Ende August und Anfang September schwere Stürme durch atmosphärische Veränderungen. Das verschiebt sich nun aber“, sagte Mingo.

Am 21. September ist der offizielle Frühlingsanfang. „Es gab immer Stürme zwischen der Winter- und Frühlingsperiode. Jedoch kann man diese nie genau hervor sagen. Die Atmosphäre entwickelt sich unterschiedlich. Es geht nicht wie bei einer Tür, die sich auf einmal öffnet und die andere geht zu“, sagte Mingo.

Er warnte deswegen vor Hysterie aufgrund verschiedener Presseberichte, die der Bevölkerung Angst machen würden es käme “zu einem Weltuntergang in Paraguay wegen schweren Unwettern“.

„Unser Territorium liegt nicht im Einflussbereich von schweren Hurrikans. In Uruguay kann so etwas passieren. Tornados wurden in Paraguay schon gesichtet, aber auch nur vereinzelt“, betonte der Meteorologe.

Die Temperaturveränderungen sind durch die trockene Atmosphäre verursacht. „Wir haben fast ein Wüstenklima. Wenn die Luft sehr trocken ist kann sie sich sehr schnell abkühlen aber auch schnell erhitzen. In der Wüste wird es tagsüber 40 °C heiß, nachts kann es 0 ° geben. Diese Trockenheit wird sich aber im Laufe des Monats verändern und wir werden wieder mehr Feuchtigkeit in der Luft haben, sodass sich die Temperaturen langsam einpendeln und keine extremen Unterschiede mehr vorkommen“, erklärte Mingo.

Er betonte aber, der Monat sei von schweren Regenfällen und Unwettern gekennzeichnet, die wohl die südlichen Departements am meisten beeinflussen werden.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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1 Kommentar zu “Ein instabiler Monat

  1. Unser Territorium liegt nicht im Einflussbereich von schweren Hurrikans. In Uruguay kann so etwas passieren. Jedenfalls scheint es in Uruguay zu Stromausfällen zu kommen aufgrund schweren Hurrikans, in Paraguay wenn es nächste Woche zu Windböen von 39 km/h kommen wird.

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