Ein Jahr nach dem Tornado in Misiones

San Ignacio: Vor einem Jahr verwüstete ein Tornado die Zone San Javier bei San Ignacio, Misiones. Es war etwa 17:00 Uhr, am 8.April 2017, als der Sturm in wenigen Minuten Häuser zerstörte und das Leben von zwei Menschen beendete.

Das Kommissariat in San Javier wurde damals ebenfalls buchstäblich von dem Unwetter weggefegt. Ein verletzter Polizist war derjenige, der den ersten Hilferuf aus der Gegend an übergeordnete Stellen absetzen konnte.

Ein Tornado hatte das Gebiet getroffen, Bäume entwurzelt und so alle Zufahrtsstraßen blockiert, um den Bewohnern zu Hilfe zu kommen. Feuerwehrmänner aus San Ignacio und San Juan kämpften sich mithilfe von Kettensägen und schwerem Gerät zu den Betroffenen durch und leisteten Erste Hilfe bei Verwundeten. Sie halfen auch Gebäude wetterfest zu machen.

Mit viel Elan erholt sich die Bevölkerung aus San Javier langsam, behält aber die Erfahrungen immer in ihren Erinnerungen gespeichert.

Die meisten Einwohner aus dem Bezirk sind sich einig, dass alles wieder so ist wie früher, aber psychisch ist alles anders. Die Angst wird nie verschwinden, dass so ein Wetterphänomen wieder auftreten könnte.

Mehr als vierzig Häuser wurden zerstört, auch die Kirche, der Gesundheitsposten, die Schule und eine Unterstation zur Energieversorgung für die Elektrizität in der Gegend.

Serefina de Rojas war eine der Betroffenen, die ihr Hab und Gut verlor. „Mein Haus stürzte ein. Ich konnte nichts mehr retten“, sagte sie.

Die Mutter von der Verstorbenen Ashley Albana hat den Schmerz heute noch nicht überwunden. „Meine Tochter kroch unter das Bett. Dann stürzte das Haus ein. Sie wurde zerquetscht“, klagte Katherina Ortiz.

Wochenblatt / Ultima Hora

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