Ein Leitfaden, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden

Asunción: Die katholische Kirche aber auch zivile Einrichtungen streben danach, auf die Wiederentdeckung der Bedeutung der Werte hinzuweisen. Ein Leitfaden, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden, soll dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Letzte Woche wurde diese Initiative ins Leben gerufen, mit der die Wiederentdeckung der Bedeutung der Werte, die von den Kirchen und der Zivilgesellschaft gefördert werden, in die Wege geleitet wird, damit das Bildungsministerium in naher Zukunft auch die Vermittlung dieser Aspekte in allen Bereichen übernehmen kann und in den Unterricht aufnimmt.

Die Präsentation dieses Leitfadens in Form eines Buches fand im Metropolitan Seminar-Zentrum statt. José Fernández Arrúa, Enrique Bendaña Pecci und Erzbischof Edmundo Valenzuela, Ehrenpräsident der Delegation, waren bei der Zeremonie zugegen. Bei dieser Gelegenheit betonte Valenzuela, dass unsere Gesellschaft das Gute nicht mehr vom Bösen durch Korruption und das Fehlen moralischer Grundsätze unterscheiden könne, die viele Menschen infiltriert haben.

„Es ist gut, dass diese Initiative von der Zivilgesellschaft aus gestartet wurde, um dieses Feuer der Korruption zu löschen, das unsere Gesellschaft in Asche verwandelt. Es wird schwierig sein, weil es ein unersättliches Feuer ist, aber nicht unmöglich“, sagte Valenzuela.

Arrúa wiederum zitierte die Werte, die sie in den verschiedenen christlichen Gemeinschaften, in Familien, Unternehmen sowie anderen Institutionen vermitteln und verbreiten wollen. Die Werte sind: Respekt, Ehrlichkeit, Toleranz, Verantwortung, Arbeit, Demut, Gerechtigkeit, Treue und Solidarität. Für diejenigen, die sie in ihren Häusern weiter verbreiten möchten, sind diese Grundsätze auch in einem Leitfaden herausgebracht worden, der für 5.000 Guaranies in der Bibliothek des Metropolitan Seminar-Zentrums erworben werden kann.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Ein Leitfaden, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden

  1. Orthopantomograph

    Ja, Respekt, Ehrlichkeit, Toleranz, Verantwortung, Arbeit, Demut, Gerechtigkeit, Treue und Solidarität. Das wird schon erwartet hierzulande. Und ganz ehrlich gesagt bzw. geschrieben, genau das bringe ich den netten, müllabfackelnden, rücksichtsvollen, best-erzogensten, immer fröhlich festenden, tanzenden und gscheit grinsenden Menschen aufgrund netten Erfahrungen entgegen. Sie haben es sich aber auch verdient.

  2. Der Leitfaden lautet: schau, dass du abziehts, was immer geht und ansonsten sind immer die Anderen schuld?

  3. Simplicus-manni

    Hören wir richtig? Es sollen nach dem Willen der katholischen Kirche „Werte wiederentdeckt“ und dazu ein Leitfaden heraus gegeben werden. Zeit wird es, das zu erkennen und endlich zu lehren. Im Grunde bräuchten die Menschen keinen Werte-Leitfaden. Den haben die Menschen schon lange in Form der „Zehn Gebote“ – doch niemand will sich daran halten, weil das BÖSE doch so verlockend und schmackhaft daher kommt, Glück, Gesundheit, Wohlstand und Macht verspricht. Und von Gott, der uns die „Zehn Gebote“ gegeben hat, wollen sie als „aufgeklärte Menschen“ schon gar nichts wissen.

  4. Nonnen kehren schwanger vom Missionieren zurück (aus Afrika)
    Quelle: 20Minuten, Schweiz
    gehört das nun zum Guten oder zum Bösen, wenn man den Naturgesetzen folgt?