Ein Motel sorgt für Aufregung

Asunción: Ein Motel in der Nachbarschaft kann zu Problemen führen. Oftmals kommt es hierbei zu einem regen “Besucherverkehr“ der nicht immer auf Gegenliebe stößt. Das Motel “Container Inn“ ist in den Fokus der Beschwerden geraten.

Es liegt an der Straßenecke Máximo Lira / España im Stadtviertel La Recoleta in Asunción. Es soll ein reines Wohngebiet sein, in der Nachbarschaft liegen die Plaza Nde Rendápe Aju und der Bach Mburicaó.

Laut den Anwohnern und Unternehmern werde die städtische Verordnung bei dem Betrieb des Motels nicht eingehalten. Im Artikel 29 wird festgelegt, dass ein Motel “nicht innerhalb von 300 Meter von Parks, Plätzen, religiösen Einrichtungen, Schulen, Universitäten, Sportvereine sowie öffentlichen und privaten Einrichtungen für Minderjährige betrieben werden darf“.

Carlos Schroeder, von der Abteilung für Stadtplanung in Asunción, erklärte weitere Details. Er sagte, falls es eine Beschwerde von Nachbarn gäbe, würden die Inspektoren der Gemeinde tätig und überprüfen die Lizenz. Dann werde der Eigentümer benachrichtigt. „Die Gemeinde kann nicht einfach ein Etablissement schließen, dafür gibt es ein Gericht. Der Bürgermeister kann den Betrieb aussetzen, aber auch dabei muss überprüft werden, was tatsächlich passiert“, betonte Schroeder.

Das Motel gehört Daniel Bieber. „Die Konkurrenz jagt mich und meinen Betrieb. Ich habe eine Genehmigung. Alles ist in Ordnung. Die Gemeinde kann kommen und das überprüfen. Es ist kein Wohngebiet, in dem das Motel steht. Die Nachbarn sind zufrieden mit mir, sofern wir uns treffen“, sagte Bieber.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Ein Motel sorgt für Aufregung

  1. Nennen wir es was es ist – ein Puff namens Motel im Wohngebiet. Und das in Blechcontainenern. Was für „arme Seelen“ müssen das überhaupt sein, die ein solches „Angebot“ annehmen. Was für eine „moralische Instanz“ gibt denn dieser offensichtlich Deutschstämmige hier ab? Auf solche „Vorbilder“ als Landsleute möchte ich gerne verzichten!

  2. Abteilung für Stadtplanung in Asunción ? ? ? ? ? In dieser Stadt wurde irgend wann einmal irgend etwas geplant ? ? ? ? ? Aber wer plant halbe Meter große Schlaglöcher in eine zu bauende Straße ? ? ? ? ? Wer plant eine Straße um einen Baum herum zu bauen ? ? ? ? ? Wer plant Gehwege für Fußgänger, die von einem Soldaten auf den Schlachtfeldern in Afghanistan entwickelt worden sein könnten ? ? ? ? ? Wer plant Straßenüberquerungen, für die man eine gute Lebensversicherung abgeschlossen haben sollte ? ? ? ? ? Wer plant intelligente Ampeln ohne Schlaufen ? ? ? ? ? Wer plant grüne Welle von einer bis zur nächsten Ampel ? ? ? ? ? Wer plant Straßen, die zu reißenden Flüssen werden, sollte es nächste Woche regnen ? ? ? ? ? Wer plant Stomleitungen, die von meiner Omi umgepustet werden könnten ? ? ? ? ? Wer plant virtuelle Bushaltestellen, virtuelle Geschwindigkeitstafeln und reale Regenwasserkanäle in Halbmeterhöhe vor Einfahrten zu Gebäuden ? ? ? ? ? Wer plant in einem Zoo neue Behausungen für Tiere zu bauen, ohne vorher zu wissen, welche Tiere überhaupt künftig dahin platziert werden ? ? ? ? ?
    Fragen über Fragen, ich weiß. Diese stellen sich die Damen und Herren der Stadtplanung eventuell auch. Aber man hat schon immer so geplant. Naja, planen kann man vieles. Vielleicht sollten die in meinem Kommentar erwähnten Projekte auch nach der Planung von Zeit zu Zeit gemessen und gesteuert werden, vor allem noch bevor man die Ingenieurskunst ausbezahlt ? ? ? ? ?
    Jedenfalls habe auch ich ein schönes Haus in Paraguay geplant. Es ist virtuell betrachtet schlussendlich auch wirklich schön geworden. Habe auch schon geplant Millionär zu werden. Und tatsächlich, seit ich in Paraguay lebe bin ich Guaranie-Millionär.

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