Jahrelange Versprechungen ohne Ergebnisse

Horqueta: Das Indert hat nach jahrelangen Klagen reagiert und eine Delegation nach Horqueta (Concepción) entsandt. Brunnen wurden gebohrt, die nicht funktionieren. Leitungen führen ins Nichts. Die Bewohner glauben aber nicht mehr an eine Lösung des Problems.

Drei Jahre haben die Betroffenen immer das Gleiche gehört, jedoch schaffte es das Nationale Institut für ländliche Entwicklung und Land (Indert) bis jetzt nicht, eine intakte Wasserversorgung herzustellen.

Fernando Saguier, Generaldirektor von dem Fond für ländliche und nachhaltige Entwicklung (Fides), begleitet den Auftrag vom Indert für die Wasserversorgung. „Wir untersuchen alle Informationen und werden dann die entsprechenden Umsetzungen vornehmen“, sagte Saguier.

Daniela Benitez ist eine betroffene Bewohnerin und treibende Kraft für die Installation eines funktionierenden Trinkwassersystems. „Wenn sich in drei Jahren nichts getan hat wird sich jetzt wohl auch wieder nichts ändern“, klagte sie.

Im Bereich von Calle 15 genannt sollten 35 Familien an das Wassernetz durch Fides angeschlossen werden. Es funktioniert jedoch nicht. In der gleichen Siedlung, Calle 14, hat die Regierung das Vorhaben übernommen und etwa 100 Familien sind bestens mit Trinkwasser versorgt.

Das Problem bei der jetzigen Beanstandung soll von dem Indert ausgehen. „Alle Bewohner haben festgestellt, dass nur einmal ein Besuch von Vertretern aus dem Institut stattfand. Aufgrund von Dokumenten schien alles in Ordnung, aber in der Praxis schaut die Welt anders aus. Die Leute versprachen viel und glauben wohl, wir sind hier die Narren“, klagte Benitez.

Das Indert gab für das Projekt „“Fundación Cerro Lambaré (Fucela) fast 2,5 Milliarden Guaranies aus, um fünf Trinkwassersysteme in Horqueta zu installieren. Keines funktioniert bis jetzt.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “Jahrelange Versprechungen ohne Ergebnisse

  1. „Das Indert gab für das Projekt … fast 2,5 Milliarden Guaranies aus, um fünf Trinkwassersysteme in Horqueta zu installieren. Keines funktioniert bis jetzt.“
    Ich bin nicht in diesem Land aufgewachsen, doch bin ich immer wieder erstaunt wie leichtgläubig diese Damen und Herren von solchen staatlichen Institutionen sind. Meine Erfahrungen sind es, dass einen Stuhl und eine Latrine nimmst, dich neben die Handwerker setzt und dies vom Beginn an bis zum Schluss.
    Aber diese Damen und Herren von solchen staatlichen Institutionen machen ihren Job schon seit Jahren so und werden ihn auch noch weitere Jahre so ausführen, da sie offensichtlich ihren Qualitätsstandard unter Einhaltung ihres besten Wissens und Gewissens einhalten.

  2. So etwas gibt es wohl nur in Paraguay! Das sind ja keine Einzelfälle mehr – das hat schon ein kulturelles System.

  3. also für 2,5 Milliarden sollte man schon einen Brunnen schlagen können und die notwenige Infrastruktur für ne Wasserversorgung erstellen können…oder?

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