Ein Paraguayer und seine Harfe: “Für Musik gibt es keine Grenzen“

Asunción: Víctor Espínola zeichnet sich durch seine besondere Verwendung der paraguayischen Harfe aus. Nach einer Welttournee bereitet er sich darauf vor, seinen lang gehegten Traum auch in Paraguay zu verwirklichen.

„Musik war praktisch mein Lebensgefährte“, berichtet Espinola.

In einer Künstlerfamilie aufgewachsen, begann seine Vorliebe für Harfe und Auftritte zwischen 11 und 12 Jahren, als er seine Kunst auf Festivals und Konzerten präsentierte.

„Ich war immer sehr bemüht, mit verschiedenen Stilen zu experimentieren. Ich fing an, andere Musik zu komponieren als die, die ich mit der Harfe hörte. Ich probierte einfach aus und so entdeckte ich meinen eigenen Stil, den das Publikum wunderbar akzeptierte. Seitdem habe ich nie damit aufgehört“, erklärte Espinola.

Im Alter von 17 Jahren wurde sein Interesse zu einer Leidenschaft, die ihn veranlasste, Paraguay zu verlassen, um den Traum lebendiger Kunst zu verfolgen. „Mein Vater sagte mir immer, dass dieses Instrument mich weit bringen würde und er lag nicht falsch. Ich danke ihm immer dafür, dass er mir die Liebe zur Kunst vermittelt hat“, erzählte Espinola weiter.

Er war Teil des Orchesters des renommierten Pianisten und griechischen Komponisten Yanni, wo er sich mit majestätischen Werken von Klassik bis Moderne abzeichnete.

Mit seiner langjährigen Erfahrung mit dem charakteristischsten Instrument der nationalen Folklore ist er der Ansicht, dass die Harfe in Paraguay nicht den richtigen Anklang findet.

„Sie ist der Standard unserer Musik, ein Teil unserer DNA als Künstler Paraguays und der würdige Vertreter dessen, was es bedeutet Paraguayer zu sein. Die Harfe repräsentiert uns auf der ganzen Welt und das muss auch hier im Land so sein“, betonte Espinola.“

Die Vereinigten Staaten, Mexiko, die Schweiz, Italien, Österreich, Deutschland, Ägypten, China, der Nahe Osten und Afrika sind einige der Ziele, zu denen Espínola Kurs nahm, sogar nach Disney World. Nun ist er dabei, ein neues, am meisten begehrtes Ziel zu verwirklichen: In seiner Heimat zu spielen.

Zum ersten Mal wird Víctor Espínola am Mittwoch, dem 27. März, ein Konzert in Paraguay geben. Bei dieser Gelegenheit wird er mit paraguayischen und ausländischen Musikern spielen. Der Harfenist schätzt die Unterstützung der Öffentlichkeit und seiner Freunde, die seiner Meinung nach von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung seiner Karriere sind.

„Ich habe den Segen, dass meine Eltern mit mir meinen Erfolg genießen können. Sie leben in Paraguay und verstehen sehr gut den Lebensstil eines Künstlers. Ich habe auch Brüder, ebenfalls Musiker, die sich auf der ganzen Welt durchsetzen. Ohne die Unterstützung meiner Familie wäre nichts möglich gewesen. Für Musik gibt es keine Grenzen“, erklärte Espinola.

Wochenblatt / Hoy

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