Ein Priester braucht göttlichen Beistand

Limpio: Der Fall von dem Priester Silvestre Olmedo wurde der Richterin Elsa Idoyaga übertragen. Olmedo wird beschuldigt, eine Frau sexuell belästigt zu haben. Nun hilft ihm wohl nur noch ein guter Anwalt und Gottes Beistand.

Idoyaga ist überzeugt, dass der Fall zur Anklage gebracht werden muss. Das erklärte sie am Donnerstag in einer ersten Anhörung. Bei einer Verurteilung wegen sexuellem Zwang drohen dem Priester 10 Jahre Haft.

Die Richterin erklärte weiter, die Staatsanwaltschaft habe eine psychologische Expertise von der Betroffenen abgelehnt weil diese nicht ein zweites Mal zum Opfer werden solle. Der Verteidiger von dem Geistlichen plädierte auf Freispruch. Jedoch ist Idoyaga der Ansicht, es gebe Elemente einer strafbaren Handlung von sexueller Belästigung, die eine mündliche Verhandlung erfordern.

„Es gibt Beweise, Protokolle und Opferberichte von forensischen Psychologen die einen Prozess unumgänglich machen“, sagte die Richterin.

Olmedo beteuert seine Unschuld. Er sagte, die Frau habe Geld erhalten um mit den Anschuldigungen gegen ihn fortzufahren. Das Opfer hingegen bestritt den Vorwurf und erklärte, sie sei angewidert, ihren angeblichen Peiniger wieder zu sehen.

Die Betroffene, Alexandra Torres (20), Pfarrsekretärin aus der Gemeinde San José in Limpio, wurde von dem Priester mit Worten und Gesten umworben. Sie ging ihm deshalb aus dem Weg. Am 21. September 2016 nutzte der Priester die Gelegenheit, als Torres allein im Sekretariat war, aus um ihre Brüste und den Po zu berühren.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Ein Priester braucht göttlichen Beistand

  1. Die katholische Kirche besteht wohl grösstenteils aus sexuellen Wüstlingen, auch mir sind da Leute bekannt, welche offensichtlich in den Chaco fahren, angeblich zum missionieren, in Wahrheit jedoch wegen der „kleinen Jungs“. Auswüchse der Kirche..heute noch zeitgemäss, ich denke nicht!

    1. „auch mir sind da Leute bekannt“
      Dann warum handeln Sie nicht? Wir sind im Jahr 2017, per mail/Anruf/sms die verdächtigen beim Amt/Polizei/Zeitungen melden!

      Wenn Sie wirklich bescheid wissen sollten Sie Handeln Christian.

  2. Virtuelle Theologiewissenschaft

    Antworten

    Gegen Homosequelle und Atheisten wettern, diese als Abartige hinzustellen, aber sich seiner natürlich gegebenen Sexualität nicht ausleben zu dürfen ist nichts abartiges.
    Wobei ich jetzt auch sagen bzw. schreiben muss, dass Brüste und den Po zu berühren unbedingt mit 10 Jahren Haft bestraft werden sollte. Besser mit 20 Jahren.

  3. Ich will diesen Pfarrer ganz bestimmt nicht in Schutz nehmen, gerade weil bekannt ist, daß sich unter den katholischen Pfarrern und Würdenträgern viel zu viele Sextäter und Homosexuelle befinden. Das ist schon seit Jahrhunderten so und eine Schande für die katholische Kirche. Gerade auch, weil sie weiterhin stur am Zölibat fest hält. Doch in diesem speziellen Fall ist noch längst nicht bewiesen, daß der Pfarrer tatsächlich die Frau sexuell mißbraucht hat. Im Moment stehen Aussage gegen Aussage. Und bis zum Beweis der Schuld gilt hoffentlich weiterhin die Unschuldsvermutung. Alles andere wäre nicht in Ordnung!

    1. Er soll Ihr an die Brueste und an den Po gegriffen haben… dafuer gibt es in Paraguay 10 Jahre Haft?
      Noch ein zusaetlicher Griff an die Kniescheibe und er ist Lebenslaenglich in Tacumbu!!!!!

  4. Man behaupten was man möchte als Frau als Mann ist man immer der Dumme.Das kann auch Rache sein!
    Fass sich jeder mal an die Nase, nach den Club, der Disco mit einer Frau nach Hause.Einvernehmlicher Sex!
    Sie macht eine Anzeige.Entweder sie Zahlen oder sie sitzen ein.Der Frau beweisen Sie als Mann und armes Würstchen
    kaum das Gegenteil. Ich glaube nur in der Kirche alles andere will ich sehen!

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