Ein Quadratmeter an der Costanera für 1.000 USD

Asunción: Die Grundstückspreise in Paraguay ziehen überall an. Billiger wird es nirgendwo im Land. Die Costanera von Asunción könnte ein teures Pflaster werden.

Bürgermeister Mario Ferreiro aus Asunción ist überzeugt, dass ein Quadratmeter an der Costanera zwischen dreihundert und achthundert US Dollar wert sei, sogar 1.000 USD könnten erzielt werden.

Jedoch betonte Ferreiro, der Preis werde durch den Immobiliensektor bestimmt. „Einige sagen, dass 1.000 US pro m² durchaus realistisch sind. Wir sind mit unseren Berechnungen etwas bescheidener. Aber es gibt immer Luft nach oben“, sagte der Bürgermeister aus der Hauptstadt von Paraguay.

Investitionen an der Costanera werden jedoch kombiniert erfolgen. Das heißt, es wird öffentliche rund privater Raum genutzt werden. Dabei sollen Hotels, Restaurants, Sportanlagen und Einrichtungen, die der Unterhaltung und dem Gemeinwohl für die Bevölkerung dienen, entstehen.

„Wir werden sicherlich eine ausgewogene soziale Lösung bei den Immobilien an der Costanera finden. Für die einen wird es Gewinne bringen, auf der anderen Seite wird aber auch das ganze Gebiet saniert“, erklärte Ferreiro. Innerhalb von weniger als drei Jahren sei die Costanera vom Botanischen Garten bis zum Cerro Lambaré neu strukturiert, so der Bürgermeister.

Insgesamt gehen weitere Experten von der Stadtplanung davon aus, dass durch die Arbeiten in der Zone 300 Millionen US Dollar an Gesamtinvestitionen erfolgen könnten, bezogen auf die Quadratmeterpreise.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Ein Quadratmeter an der Costanera für 1.000 USD

  1. Für wen diese Costanera definitiv keine Gewinne bringt, sind die Bevölkerung der Zone. Sie werden umgesiedelt ins Barrio San Franzisco. Leider haben sie schon ein Papier unterschrieben wo ihnen eine „Vivienda“ versprochen wurden. Nun, diese „Vivienda“ ist jetzt eine Wohnung in einem Block von 65 m2, ohne Hof. Und gratis ist die ja nicht, sie muss in kleinen Quoten berappt werden….. Durchschnitts Kinderzahl 5, Berufsfeld Rezyclador… wie sollte das in einer Wohnung gehen? Undankbar sind sie, weil sie sie geschenkten Wohnungen nicht wollten…

    Aber warum denn brauchen sie diese Wohnung… ach ja, richtig, ihre alten Häuser im Viertel Chacarita, mussten der Costanera weichen… die Grundstücke, die sie legal über Jahre besetzten, werden jetzt für 1000 Dollars pro m2 verkauft….

    Das ist kein Einzelfall. Das passiert auch im Nordbanado und soll im Südbanado / Banado Tacumbu geschehen.
    Die Propaganda der Regierung: „die Regierung schenkt Wohnungen an die Armen“…. Die Regierung erwähnt aber nicht, dass sie die Leute für ihre Monobloc-Wohnungen Quotitas zahlen lassen und man erst ihre Häuser plattwalzen wird. Und das sind im Fall Banado Tacumbu nicht etwa halbverfallene Holzhütten, nein, das ist ein ganzes Stadtviertel, das Jahr um Jahr verbessert wird, langsam aber stetig.

    Falls es Sie interessiert:
    Blog auf Spanisch zum Thema: https://banado-tacumbu.blogspot.com/
    Anderer Blog auf Deutsch zum Thema: https://kuestenstrasseinside.blogspot.com/
    Facebook-Seite der Zone: https://www.facebook.com/Banado.Tacumbu/

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