Ein schrecklicher Verdacht

Madrid: Nachdem am letzten Freitag Elías Gómez Rojas (25) am Flughafen in Madrid mit 5 kg Kokain im Handgepäck entdeckt wurde, stellt sich erneut die Frage, ob Flughafenmitarbeiter aus Paraguay ihre Hände mit im Spiel hatten.

Es besteht der begründete Verdacht, dass Dinac Mitarbeiter eine Lieferung nach Spanien mittels einem unwissenden Passagier durchführten, wie es in der Vergangenheit schon oft der Fall gewesen sein soll. Erst vor wenigen Monaten wurde eine Paraguayerin in Spanien wegen Verdachts auf Rauschgiftschmuggel verhaftet. Tage später jedoch erlangte sie wieder ihre Freiheit, weil bewiesen werden konnte, dass sie mit dem Kokain nichts zu schaffen hatte.

Der Präsident der zivilen Luftfahrtbehörde (Dinac), Felix Kazanawa, wollte sich zu den Beschuldigungen nicht äußern und verwies auf die Zuständigkeit der Staatsanwältin Lorena Ledesma, die sich um die Ermittlungen kümmert.

 

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Wochenblatt / El Independiente

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7 Kommentare zu “Ein schrecklicher Verdacht

  1. An das Handgepäck der Passagiere zu gelangen ist zwar etwas schwerer aber mit dem Hinweis am Check in, das man das Handgepäck gratis im gepaeck Raum befördern wuerde geht auch das…….

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  2. So viele Gefängnisse kann es in PY niemals geben, wie man für das mit Korruption und Gangstertum durchseuchte Land bräuchte. Das Problem liegt tief und wird nicht bei der Wurzel gepackt. Die Gerichtsverfahren dauern zu lange und am Ende kommen die Ganoven oftmals ungestraft davon, weil wiederum mittels Korruption für ein mildes Urteil gesorgt wird, wenn überhaupt. Das ist gerade so, als wenn mein Capatas das Unkraut nur oberflächlich abkratzt, anstatt mit Stumpf und Stiel auszurotten. Die Arbeit darf ihm ja nicht ausgehen. Auch so eine weit verbreitet Arbeitsweise, insbesondere bei Arbeitern in Diensten von den ach so “naiven” Ausländern.

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    1. In zivilisierten Ländern würde man alle Mitarbeiter zum Verhör bitten, verdeckte Ermittlungen durchführen, Spuren sichern, the Past auswerten… Hier guckens mal, nix gefunden, okay, machen wir Grasgesöff-Pause, todo tranqui. Erwischens dann mal einen, der mit seinem Zahltag kaum Streichhölzl und Billigpolarbier finanzieren kann, dann wird der entlassen und gut is. Dann wir die Stelle ja frei für seinen Hermano. Das ist richtig: “tief verwurzelt”. Jemand muss das 5 kg finanziert haben. Vielleicht ein durch mitgehörte iTelefongespräche überführter Bürgermeisterkandidat, der immer noch frei politisiert (Colorado-Partei).

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  3. Hatten wir doch erst kürzlich mit einer Dame, die in Madrid verhaftet wurde. Dann wurde ein Fach in der Decke des hiesig Petit Grosi gefunden. Bin ich mir sicher, dass kein Verantwortlicher gefunden werden konnte. So wird das halt bis ewig weitergehen. Passt auf euer Gepäck auf und kauft euch vorher eine Küchenrolle und wickelt den ein. Okay, vermutlich machens das lieber bei den Landsleuten.

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  4. Jahr 2022...die überleben wollen

    Ein Mann, der 5 kg Mehrgewicht im Handgepäck (!) auf einmal hat, und es nicht merkt, scheint wohl auch nicht der Hellste zu sein. Wenn der Mann wirklich nichts damit zu tun, warum sollte man dem wertvolles Kokain unterjubeln? Wenn er bei Ankunft im Land ihm das irgendwie unterjubeln würde, könnte man ihn ja erpressen. Was haben die Angestellten in Asuncion davon, wenn die ihn in Madrid festnehmen?
    Könnte mir übrigens vorstellen, dass in den Gepäckstücken von Politikern ein Haufen Drogen transportiert wird – dank politischer Immunität Null Problemo.

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    1. Ganz so einfach, wie Sie das hier darstellen, ist das wohl nicht. Man wird beim Check-in angehalten, sein Handgepäck, selbstverständlich kostenfrei, wegen der Coronaviren im Gepäckraum transportieren zu lassen. Nachzulesen auf der Website bei Europa Air.
      Ob der Mann das Handgepäck empfangen hat, oder ob das schon vorher aufgeflogen ist, steht nicht im Beitrag.

  5. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

    Da raetseln die deutschen Dumpfbacken wieder aus dem FF. Das zeigt dass sie nichts begriffen haben von Paraguay.
    Paraguay ist kein Land der Individualisten wie Deutschland und das deutsche Volk eines ist.
    In Mexiko muessen die Polizisten selbstverstaendlich einen Teil ihres Lohnes an ihren Vorgesetzten abgeben, sonst fliegen sie raus. In Paraguay herrscht auch diese Tribalkultur vor wo der Stamm, die Sippe alles gemeinsam macht. Klar stecken sie alle mit drinnen – die Flughafenbehoerde. Nur wuerde es mich wundern wenn der japse nun auch schon korrupt waere. Soviel dann zur Rassenlehre der NSDAP dass die Qualitaeten des Individuums von seiner Genetik und Rasse abhaengen soll – da wuerde ja der Germane und Japse komplett gefeit sein vor jeglicher Korruption.
    Jeder weiss bescheid was vor sich geht innerhalb der Flughafenbelegschaft. Wer nicht mitspielt fliegt nur raus. man will nicht rausfliegen also spielt man mit, haelt den Mund aber weiss bescheid. Sie stecken da alle mit drin. Belegschaft komplett entlassen so kommt die naechste Belegschaft als geschlossene Gruppe und macht dasselbe.
    Es ist ein Leichtes Drogen ins Gepaeck unterzujubeln. So schnell die Koffer abgegeben sind grapscht die Belegschaft sie vom Fliessband und steckt da was rein. Oder die Stewardesse des Cargofliegers tut was rein oder eben Belegschaft des Cargofliegers. Der zweite Pilot selber kanns auch machen. Der K9 Koeter wird halt nur von der Leine gelassen wenn das bestimmte Packet schon durch ist. Man kennt sich, man spricht sich ab und man ist jedermanns Freund. Eben, die Vitamin B Pille wie Fuzellier es in ihrem Video nannte im Interview.
    Sie koennen ja alle Mercedese in Paraguay fertigen. Nur wer wird dann die Mercedese aus Deutschland kaufen? Da wuerden die Paraguayer legal sich reich verdienen und die Deutschen als arme Schlucker die Drogen den Passagieren unterjubeln die nach Paraguay ins industrialisierte Gelobte Land reisen. Eben, nur einer macht die Mercedese und die restlichen 99% muessen die kaufen. Nur wovon? Nun man bringt den Deutschen halt das was man gut kann und sie gerne haben wollen: die Drogen – gegen die Rueckenschmerzen vom Fliessband stehen. Paraguay muss was bieten um damit sie eben die deutschen Autos kaufen koennen. Und das sind eben die Drogen.
    Sich einen Kopf zu machen ueber das systemische Vergiften von anderen durch Drogen sollten die Deutschen lieber lassen da moralische und ethische Gefuehle nur bei Gottglaeubigen und Bibelbefuerwortern vorkommen – da die Deutschen an nichts glauben so ist deren moralischer Aufschrei nur eine reine Heuchelei.
    Wenn ein BMW 100 Tausend Euro kosten soll so muessen die Drogen eben auch 100 Tausend Euro kosten.
    Niemand nimmt es so ernst mit den Gewichten – solange der Fliegen noch halbwegs abhebt. Man verbucht differenzen als Buchungsfehler. Soll schon mal vorkommen bei jedem anderen Flug.
    Solange jeder 5. Drogenkuli durchkommt ist es rentabel denn die Drogenpreise in Europa sind gerade nach dem Risiko des Entdecktwerdens eingestellt. Schick 5000 Kg Koks los und wenn nur 1000 Kg entdeckt werden so ist es noch immer rentabel da 4000 Kg fuer eben einen Aufpreis verhoekert werden ueber die schon 3700% Rendite (Eurokraten rechneten mal dass die Drogenmafia eine Rendite von etwa 3700% hat). Der Koksbauer bekommt ja recht wenig Geld und der Transporteur ist es ja gerade der im Drogengeschaeft die Preise um einige 1000% erhoeht. Das Labor stellt das Koks recht preiswert her. Die Drogenpreise ziehen tausende % an zwischen der Strecke Petit Grossi und Madrid. Dann nochmal innerhalb Europas weil die Entdeckungsgefahr dort wieder hoch ist. Kokbauer und Kokshersteller verdienen nur etwa magere 100% an Rendite. Wenn 16 Tonnen Koks in den Haefen gefunden wurden dann kamen die restlichen 84 Tonnen heil durch an ihr Bestimmungsziel. Es ist also immer noch recht rentabel auch wenn 25% der Ware beschlagnahmt wird. Preise justieren und anpassen und fertig. Denn die Preise sind inelastisch wie man es so schoen sagt. Die Koksnase im Nadelstreifenanzug aus Europa zahlt gerne das 5 fache vom vorigen Preis. Man schraubt nur die Preise fuer die deutschen Autos und Klimawahnservice in die Hoehe. Also wenn 100 Tonnen Koks unterwegs waren und 16 Tonnen geschnappt wurden so muessten die Preise wenigstens um 16% steigen. D.h. man rechnet den Verlust nur auf die Preise der angekommenen Ware um und hinauf. Schickte man 2 Kg los und 1 Kg wurde geschnappt so kostet jetzt das Koks das bisher fuer 30.000 Euro pro Kg verschnitten gehandelt wurde eben 60.000 Euro. Ganz einfach – es gibt nur weniger Angebot da man Nachschubprobleme hat.
    https://www.statista.com/chart/18527/cocaine-retail-steet-prices-in-selected-countries/
    In England kostet 1 Kg Koks rund 127.000 USD und in Deutschland nur rund 60.000 USD. Das bedeutet in England ist das Risiko doppelt so hoch ertappt zu werden als in Deutschland. Das bedeutet dass die Deutschen Hafenbehoerden mit im Drogenhandel taetig sind da sie nichts entdecken welches sich im geringeren Preis des Koks wiederspiegelt. Die Englaender sind doppelt so effektiv gegen den Drogenhandel wie die Deutschen Behoerden. Das zeigen dir die Preise. Das bedeutet dass 50% mehr der Deutschen Behoerden mit unter der Decke mit den Drogenschmugglern stecken als bei den Englaendern. Das bedeutet wiederum dass der Deutsche nicht einsieht warum man die Drogen nicht durchwinken solle – denn sie sind ja nicht so schlimm. Am Ende langt man bei der religioesen Einstellung des Beamten an. Daher ist das Christentum der Schluessel zur Bekaempfung des Drogenhandels – einen Saeufer kann man es ja nicht klarmachen dass der Alkohol was Schlechtes sein soll. Wie soll ein Gottloser dann einsehen das das Koks dass er so gerne auch selber Snifft, was Boeses sei?! Da langen wir wieder bei Jesus an: Pro oder Kontra?
    Aber eben, der Deutsche hat nichts am Hut mit der Bibel und wie will er denn das Problem loesen als mit Legalisierung? Denn gottlose Leute sehen ja partout nicht ein warum Drogen denn was Boeses und Schlimmes sein sollten.
    Die Moralklausel dass Drogen was Boeses sind kommt ja am Ende vom Herrgott. Und den will man ja nicht mehr. Und damit dreht sich der Hund wiederum nur im Kreise herum.

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