Ein schwerer Schlag für Ciudad del Este und Salto del Guairá

Ciudad del Este: Der Verkauf von Gütern die befreit von der Importsteuer sind könnte dem Ende zugehen da ein Gesetzesprojekt in Brasilien verabschiedet wurde welches den Nachbarstädten das gleiche Recht einräumt.

Nachdem nun beide Kammern des brasilianischen Parlaments dafür waren fehlt noch die präsidentielle Billigung damit es dazu kommt.

Wie Juan Santamaria, paraguayischer Handelsvertreter für Ciudad del Este den Medien gegenüber äußerte, „bräuchten so die Brasilianer nicht mehr über die Brücke in die schmutzige und hässliche Städte, um ihre günstigen Güter einzukaufen. Die Unordnung an der Freundschaftsbrücke und der übermäßige Verkehr ist eine Zumutung für die hauptsächlich brasilianischen Konsumenten“.

Tatsächlich wird diese der finale Schlag der den Handelsabsichten der paraguayischen Grenzstädte in Alto Paraná und Canindeyú den die Luft zum Leben nimmt. Diese sogenannten Free Shops können demnach an allen Grenzstädten Brasiliens eröffnet werden die Nachbarstädte auf der anderen Seite haben.

(Wochenblatt / La Nación)

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6 Kommentare zu “Ein schwerer Schlag für Ciudad del Este und Salto del Guairá

  1. Hallo Herr Päßler,
    ich würde mir gerne den Artikel auf „La Nación“ ansehen. Auf http://www.lanacion.com.py/ finde ich nichts.
    Könnten Sie den Link bitte hier einstellen oder per E-Mail…

    Danke

    1. Hab’s gefunden http://www.lanacion.com.py/articulo/91066-brasil-aprueba-free-shops-en-fronteras-con-paraguay-.html

      🙂

  2. Tja ,,, schlecht für Paraguay,
    aber bekanntlich belebt Konkurenz ja das Geschäft, meist zu Vorteil des Kunden.

  3. Das könnte unter Umständen CdE das Lebenslicht ausblasen. Interessant, dass nie Zahlen veröffentlicht werden, wieviel Steuern dort eingenommen werden. Schliesslich kommen laut Zeitungsberichten pro Tag zwischen 60.000 und 100.000 Einkaufstouristen (wie die Ameisenschmuggler genannt werden) nach CdE und das in den letzten 20 Jahren.

    CdE müsste heute eine moderen Stadt mit aller erdenklicher Infrastruktur sein, wie auf der gegenüberliegenden Seite Foz es ist. Warum es nicht so ist kann sich jeder denken.

    Sehr viele Geschäftsleute haben ihren Wohnsitz bereits in Foz. Sie werden ohne grosse Probleme ihre Zelte in PY abbauen und in Foz ihre Geschäfte wieder eröffnen. CdE wird dann in die Bedeutungslosigkeit versinken, so wie es vor dem Kraftwerksbau war. LEIDER!