Ein Timbó ist der Koloss der Erde 2022

San Bernardino: Mit einer Höhe von 31 Metern, einem Umfang von 6,8 Metern und einer Krone von 108,5 Metern wurde ein Timbó im Wettbewerb “Kolosse der Erde 2022“ zum größten Baum Paraguays gewählt.

Der uralte Baum steht in der Stadt San Bernardino und hob sich durch seinen großen Stamm und seine gewaltige Krone von den anderen Finalisten ab. Dieser neue Koloss wurde von Ana Ceuppens bei dem Wettbewerb als “Kandidat“ eingereicht.

Osvaldo Turlan, Geschäftsführer von der Organisation A Todo Pulmón, betonte, dass bei dieser Veranstaltung nicht nur die Bäume ausgezeichnet worden seien, sondern auch die Familien, die sie schützen.

In dieser Ausgabe von Kolosse der Erde wurden mehr als 713 Bäume postuliert. „Ein Rekord, der uns herausfordert, auch weiterhin Initiativen und Umweltprojekte zu fördern, die immer umfassender werden“, sagte Turlan.

Ein weiterer imposanter Timbó aus Lima gewann die Kategorie der höchsten Bäume in Paraguay. Der in San Pedro gelegene Baum befindet sich auf dem Anwesen von Augusto Sanabria. Er hat eine Höhe von 37 Metern, einen Umfang von 4,8 Metern und eine Krone von 81 Metern.

Der Baum mit dem größten Stammumfang ist ein riesiger Yvyra pytã, die sich im Caazapá-Nationalpark befindet und von der Parkwächterin Laura Ayala als “Kandidat“ eingereicht wurde. Seine Maße betragen 8,9 Meter im Stammumfang, 24,5 Meter in der Höhe und 44,22 Meter in der Krone.

Andererseits geht die Kategorie des Baumes mit dem größten Kronenumfang an einen Timbó aus Maciel, der von der Firma Reljuv S.A. postuliert wurde und einen Umfang von 6,4 Metern, eine Höhe von 23,5 Metern und eine Krone von 103,6 Metern hat.

Der größte Baum im Chaco ist ein riesiger Samu’u, ein sogenannter Flaschenbaum, aus Boquerón, der von Wesley Flaming benannt wurde. Er hat eine Höhe von 18 Metern, einen Umfang von 8 Metern und eine Krone von 64 Metern.

In der Kategorie “Baum des Volkes“ gewann ein Exemplar von ka’a oveti aus Juan León Mallorquín, Departement Alto Paraná, den Preis. Er wurde von der Familie Barrientos nominiert und zeichnete sich dadurch aus, dass er in den sozialen Netzwerken am meisten gewählt wurde.

Während der Preisverleihung erinnerte Ezequiel García, Präsident von A Todo Pulmón, an den Journalisten Humberto Rubín (1935-2022), den Förderer des Wettbewerbs.

„Hier sind wir stärker als je zuvor, belohnen die größten Bäume in Paraguay sowie Lateinamerika und führen den Traum meines lieben Großvaters Humberto weiter, der unermüdlich daran gearbeitet hat, ein Vermächtnis der Erhaltung unserer Wälder sowie Naturschutzgebiete zu hinterlassen“, betonte er.

Bei den drei Expeditionen von dem Wettbewerb wurden 4.395 Kilometer zurückgelegt, wobei man die Departements Caazapá, Itapúa, Misiones, San Pedro, Concepción, Boquerón, Presidente Hayes, Canindeyú, Alto Paraná, Caaguazú, Guairá, Cordillera und Central besuchte.

In dieser Ausgabe erweiterte man die Ausschreibung und öffnete sich mit der Nominierung von 23 Bäumen aus Ländern wie Argentinien, Brasilien, Uruguay, der Dominikanischen Republik, Haiti und Venezuela.

Der Gewinner der Kategorie internationale Kolosse ist ein gigantisches und imposantes Samaúma-Exemplar aus dem Bundesstaat Mato Grosso, Brasilien, und wurde von Wagner Gervazio nominiert.

Kolosse der Erde ist ein jährlicher Wettbewerb, der seinen Ursprung in Paraguay hat und sich als Ziel gesetzt hat, die Bevölkerung auf die Bedeutung der Erhaltung einheimischer Wälder und des Respekts für Bäume aufmerksam zu machen. Er wird von A todo Pulmón gefördert, einer Stiftung, die aus einem Umweltbewusstsein hervorgegangen ist zur Einbeziehung der Bürger in Aufforstungs- und Wiederaufforstungsprojekte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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