Ein Ultimatum gesetzt

Asunción: Das Besetzen des Platzes vor dem ehemaligen Parlament geht dem Ende entgegen. Die Stadtverwaltung ordnete an, dass bis Morgen alle Besetzer Platz machen müssen. Die Ersten gehen schon.

Die Überschwemmungen sind natürlich und dennoch sind alltäglich. Die Folgen, eine Wanderung von Zehntausenden muss logistisch bewerkstelligt werden und kann nicht nach Gutdünken passieren. Hier hat die Stadt den Überblick zu behalten.

Der langsame Umzug von gerade einmal 4 oder 5 Familien ist ein Anfang, jedoch gibt es auch viele die sich bereits resistent äußerten und anmerkten nicht gehen zu wollen. Eine bessere Zone zum wohnen und arbeiten kann es für sie quasi gar nicht geben.

Der juristische Berater der Stadtverwaltung, Juan Carlos Montalbetti, erklärte, dass man bis zum morgigen Tag keine Polizei zu Hilfe rufen werden, da man sich noch im Zeitfenster des gegebenen Ultimatums befinde.

Am vergangenen Freitag wurden die Betroffenen über das Ultimatum informiert. Als Ausweichfläche wurden der Caballero Park und des Gelände der Stadtpolizei angeboten. Diese liegen jedoch sehr weit vom Stadtzentrum entfernt, wo die Mehrzahl der Männer sich als Aufpasser ihr Geld verdienen.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Ein Ultimatum gesetzt

  1. Das geht wohl ausnahmsweise so schnell (immerhin 1 Woche), weil der Platz vor dem Cabildo ein Touristengebiet ist, sonst passiert ja nicht wirklich was. Auf der 21 proyectada (aka Av Ita Ybate) dürften momentan massig von diesen Hütten sein, wie jedes Jahr. Haben sogar Strom und Wasser.

    1. Cyberpunk Klimpermann

      Reply

      Und Stromanschluss irgendwo angeklemmt, wird natürlich seitens Behörden toleriert, bis dann mal wieder jemand sterben muss, ein Kind, an der fachmännischen Elektroinstallation und Wasser wird natürlich nicht vom Hochwasser bezogen, sondern von einem städtischen Wasserhahn abgezweigt. Nötigenfalls bekommen sie einen Schlauch von privater Seite.
      Dass die Behörden keine Lösung für die alljährlichen Hochwasser und die Menschen, die sich dort ansiedeln, finden können, erstaunt auch niemanden. Sie sind für Problemlösungsfindungen einfach nicht fähig. Trotz 7 bis 11 Uhr täglich Grundschule eventuell abgeschlossen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .