Ein verzweifelter Kampf im Chaco gegen die biblische Plage

Loma Plata: Das Nationale Institut für die Gemüse- und Samenproduktion, das die Gesundheit von Pflanzen sicherstellen soll (Senave) kämpft unermüdlich gegen die biblische Plage in Form von Heuschrecken. Sie sollen sich nun im Süden vom Chaco weiter ausbreiten.

Mittlerweile versucht die Senave an mehreren Fronten im Chaco den Erfolg herbeiführen zu wollen. Beamte der Einrichtung sind nun in der Gegend von Carmelo Peralta, Toro Pampa und im Südosten des zentralen Chacos vor Ort.

Sorgen bereitet allen Verantwortlichen, dass am vergangene Mittwoch große Heuschreckenschwärme im Süden vom zentralen Chaco, wie bei Campo Via, San José und anderen Bereichen gesichtet wurden. Laut Bewohnern in der Zone fliegen die biblischen Plagegeister nun weiter Richtung Süden nach Alegria und Santa Aurelia.

„Wir müssen diese Aussagen leider bestätigen. Die Heuschrecken haben sich nun in die südlichen Teile vom Chaco bewegt“, sagte Carlos Noguera, Techniker von der Senave.

Das Besprühen von Agrochemikalien aus der Luft mit Kleinflugzeugen erfolgt weiterhin in den schon betroffenen Gebieten. Vergangenen Dienstag gab es drei Einsätze in der Kolonie Paratodo, am darauffolgenden Mittwoch zwei bei der Kolonie Lolita. An den beiden Tagen war der Agronom Mark Hiebert dabei. Er ist Spezialist für solche Vorhaben und bei der Kooperative Chortizer beschäftigt.

Gestern begab sich Ingenieur Óscar Cabrera, Leiter von der Senave, in den Chaco um die geleistete Arbeit zu begutachten.

Quelle: ABC Color

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5 Kommentare zu “Ein verzweifelter Kampf im Chaco gegen die biblische Plage

  1. Hätte man den Kampf gegen die Heuschrecken schon von Anfang an mit allen Mitteln massiv aufgenommen, wäre das Problem heute vermutlich schon längst aus der Welt. Jeder erinnert sich an Bilder, wie mittels Handpumpen die Heuschrecken bekämpft wurden. Unter Berücksichtigung dieser untauglichen Bekämpfungsstrategie und der ungeheuerlichen Population der Heuschrecken trat nun genau das ein, was zu erwarten war. Doch wo Ignoranz herrscht kommen eben solchen Ergebnisse am Ende heraus. Gelle, Das ist keine Nörgelei, sondern nur eine schlichte Feststellung von Tatsachen. Gelle, Ihr Paraguay-Versteher!

    1. Wieder ein Besserwisser aus der Distanz, ohne jegliche Sachkenntnis. Seit der Invasion der Heuschrecken in den Chaco, haben Viehzüchter und SENAVE die Heuschreckenschwärme sehr koordiniert und effizient bekämpft. Die Onvasion kommt aus Bolivien und Brasilien, wo Plage schon seit einigen Jahren nicht bekämpft werden konnte.
      Diese Art von Heuschrecken haben wir im Chaco immer wieder in unseren Viehweiden. Das Thema wird in der Presse zu einer Sensation gemacht, weil es dann mehr Leser/Hörer gibt.

      1. “Effizient” ist ja wohl doch etwas anderes! Seit wann werden denn die Heuschrecken im Chaco von Sprühflugzeugen aus bekämpft und seit wann hat man von der Heuschreckeninvasion Kenntnis?

  2. “Das ist keine Nörgelei, sondern nur eine schlichte Feststellung von Tatsachen.”
    Ja, sehr schön!
    “Chef, im Keller war´s Licht an! Aber ICH hab´s ausgemacht!”

  3. Paraguayer sind Spezialisten im aussitzen von Problemen…,das geht vom Kopf der Regierung bis hin in die Familien…. da sind ganz wenige besser als all die andern.

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