Ein Vorhaben der Mennoniten scheiterte

Puerto Casado: Mit mehr als hundert Jahren Geschichte widerstehen die alten Lokomotiven, die Teil der Puerto Casado Eisenbahn waren, im Departement Alto Paraguay, dem Verstreichen der Zeit. Mennoniten wollten die alte Epoche wiederbeleben.

Die Eisenbahn spielte eine wichtige Rolle bei der Gewinnung von Tanninen aus dem Quebracho-Baum durch die verschwundenen Firma Carlos Casado.

Es gab mehrere Züge, die benutzt wurden, aber die am meisten bekannten heißen Laurita und Don Carlos. In der eingangs erwähnten Stadt kann man die historischen Relikte besichtigen.

Aber es existieren noch andere, die restauriert werden müssen. Es gibt seit einigen Jahren Interesse von Seiten der Kooperative Chortitzer, ein oder zwei alte Zügen für ein Museum herzurichten. Ende 2017 kamen die Manager nach Casado, um ihre Absichten auszudrücken, denn für die mennonitischen Kolonien waren sie auch Transportmittel von großer Bedeutung, um den zentralen Chaco zu kolonisieren.

Die Idee, diese Objekte zu restaurieren, war jedoch für die Mennoniten nicht erfolgreich, weil die Bewohner sich deren Absichten widersetzten. Sie bestätigen, dass staatliche Institutionen, ob auf lokaler oder nationaler Ebene, in die Rettung historischer Werte investieren können, aber ohne dass die Relikte in eine andere Stadt gebracht zu werden. Sie bitten darum, dass die Züge an ihrem Herkunftsort bleiben.

Die Bürger hoffen, dass die Züge gerettet werden, da sie ein historisches Erbe sind, das zur Verteidigung der Souveränität im Krieg gegen Bolivien diente. Von 1932 bis 1935 transportierten sie Soldaten, Versorgungsgüter, Waffen und Fahrzeuge, die für das Land bestimmt waren, um den Chaco zu verteidigen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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