Ein Wunder der kleinen Jungfrau im Herzen der Schweiz

Bern: Die Paraguayerin Dilma Maciel Coronel lebt seit 8 Jahren in Bern, der Hauptstadt der Schweiz. Zunächst dachte die Frau, dass sie allein bleiben wird, aber das Leben hatte ein anderes Schicksal für sie parat, jedoch geschehen auch Zeichen und Wunder.

Ohne es zu wissen ging sie in das fremde Land, um die Liebe ihres Lebens zu treffen, obwohl Coronel sagte, dass sie niemanden heiraten würde. Aber eines Tages stellte eine Freundin ihr Ernst Rothenbühler vor.

In Bern spricht jeder Bewohner schweizerdeutsche Dialekte. Coronel, als sie ankam, verstand daher nichts, aber durch die Unterstützung von Rothenbühler lernte sie die Sprache zu beherrschen und heiratete ihn später.

Sie lebt nun mit ihrem Mann, der Tischler ist, zusammen. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, vier weitere Kinder aus der ersten Heirat von Coronel leben in Paraguay.

Eines der in der Schweiz geborenen Kinder heißt Rubi und erkrankte an Leukämie. Die Mutter sagt, sie sei wie durch ein Wunder vor zwei Jahren dank der Schutzpatronin von Caacupé und einer langen Behandlung mit Chemotherapie geheilt worden.

„Ich habe mich der Jungfrau von Caacupé anvertraut und sie um Hilfe gebeten. Ich entschied mich dafür, ein Gelübde abzulegen. Wenn meine Tochter geheilt wird, werde ich sie so anziehen, wie die Heilige Jungfrau in Caacupé“, erklärte Coronel.

In Paraguay haben viele Bekannte für sie gebetet, vor allem Menschen aus dem Stadtviertel Mburucuyá in Asunción, wo Coronel früher lebte. In diesem Jahr sammelten sie zusammen mit einer Gruppe von Paraguayern Geld und schickten das in Holz geschnitzte Bild der Jungfrau von Caacupé in die Schweiz.

Am 9. Dezember feierte Coronel mit Familienangehörigen ihren Festtag in der Kirche Guthirt. Sie liegt im Stadtteil Ostermundigen von Bern. Dort war das Kind bereits wie die Schutzpatronin von Caacupé gekleidet.

Wochenblatt / Crónica

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16 Kommentare zu “Ein Wunder der kleinen Jungfrau im Herzen der Schweiz

  1. Da ich selbstverständlich keine Beziehungen zu heiligen Jungfrauen und Geistern unterhalte, soll mir egal sein, wer an was glaubt. Dass man allerdings ein Kind – man betrachte den Gesichtsausdruck – in solch eine Kostümierung packt, auf Irrwege leitet und darüberhinaus auch noch verschreckt, hat wohl eher mit einem gestörten Einfühlungsvermögen gegenüber der Psyche eines Kindes zu tun.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    @Simplicus & Co.
    Viele Mennoniten finden mittlerweile die Ideen von Kaesmann und Heinemann als inspirierend und identisch mit ihren eigenen Ideen. Da siehst du wo es hingekommen ist.
    Das Auswanderungsprojekt vom Annau zum Gelobten Land Paraguay, nun die Grundideescheint ja recht in Ordnung zu sein aber ich werd den schalen Geschmack einer Sekte nicht los bei meinen Recherchen betreffs Dr. Annau & Co. In seinen Videos spricht er von „Mitglieder Filtern“ wohl gemaess ihrer finanziellen Moeglichkeiten. Wie wollen die die Indianer die da beim Vortrag anwesend waren auf die Laenge zufriedenstellen? Der Indianer ist ein Kommunist und will alles geschenkt bekommen (Annau muss die Indianer alle frei Haus ernaehren um den Frieden zu bewahren).
    Diese kognitive Dissoziation die man bei vielen Europaeern sieht, bemerkt man immer mehr auch bei den Mennoniten. In DE fing es 1900 mit der liberalen Theologie, dann ueber den Feminismus, Abtreibung und Hippie Bewegung der 1968, dann die Gruenen (ich hab kein Problem mit Umweltschutz nur eben haben die die Natur zur Religion gemacht) und dann so langsam zu Merkel und Migrationspakt (d.i. von Coudenhove-Kalergi). Es faengt immer an bei der Verwerfung Gottes (des Gottes Abrahams, Isaaks und Jaakobs).
    Das zeigt eindeutig dass wir leben und fallen mit Gott. „Ich bin DER (einzige) Weg, DIE (einzige) Wahrheit und DAS (einzige) Leben…“ sagt Jesus Christus. Immer klarer wird das Bild dass die EU klar nur abhaengt von Jesus und all diese Fehlentwicklungen der gottlosigkeit der Europaeer zu verdanken ist (sie zerstoeren sich selbst). Die Abtreibung der 1968ger fuehrt eben 2018 zum Migrationspakt (waere die deutsche Frau damals nicht so pruede gewesen und der deutsche Mann wahrhaft bekehrt so gaebe es keinen Migrationspakt).
    Miriam (die Mutter Jesu) war eine junge Frau (Jungfrau) die noch nie ein Mann „erkannt“ hatte. Bedenk dass Mann und Frau geschaffen wurden von Gott. Daher ist es ihm ein leichtes ein Kind aus der Frau wachsen zu lassen das sein Sohn ist (inkarniert im Leib eines Menschen). Also Maria/Miriam „hatte noch nie“.
    Matthäus 1,18 Die Geburt Jesu Christi aber geschah auf diese Weise: Als nämlich seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammengekommen waren, erwies es sich, daß sie vom Heiligen Geist schwanger geworden war.
    Matthäus 1,20 Während er aber dies im Sinn hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was in ihr gezeugt ist, das ist vom Heiligen Geist.
    Also diese „Jungfrau von Caacupe“ ist was aehnliches wie diese „Chiquitunga“. Es sind halt Menschen die vom Papst als Vorbilder hingestellt wurden, daher „Heilige“. Gerade der „Experientialismus“ und die „Erfahrungstheologie“ so weit verbreitet bei den modernen Mennoniten, wiie auch die sogenannten „narrativen“ Predigten (Erfahrungsberichte, meist Reiseberichte) kann leicht zu einer „Heiligenbildung“ fuehren bein den Protestanten.
    Ja der Schamanismus ist weit verbreitet bei den paraguayern. Selbst und protestantischen paraguayern merkt man immer „Aberglauben“. Ich hatte vor einigen Jahren einen paraguayer Arbeiter der hatte einen Verwandten als Schamanen und dem musste der „per Telefon“ 100000 Gs regelmessig schicken „sonst mache er ihn krank“. Geheilt wurde er auch „per Telefon“ nachdem der 100 tausender angekommen war. Und man glaube mir: der Typ wurde manchmal richtig krank aus unerfindlichen Gruenden. Wenn er dann nicht genesen wollte so kam dann sein anderer Verwandter (mein anderer Arbeiter) besoffen mit dem Rosenkranz an, und dann gings wieder etwas bergauf. Also ob die wirklich mit boesen Geistern zu tun haben.
    Zumindest wuerde ich damit nicht spielen mit solchem Spuk denn der Einfluss boeser Geister zu Unglaeubigen ist real.

  3. So naiv kann man eigentlich nicht sein. Sie lebt in der Schweiz, also ein Land mit so ziemlich der besten bezahlbaren, medizinischen Versorgung, weil von der Allgemeinheit getragen. Was in Paraguay passiert wäre, weiss jeder, also auch die erwähnten im Artikel.
    Wichtiger ist die Frage wie lange der Status Quo in DÖCH noch aufrecht erhalten werden kann bei dieser Fachkrafteinwanderung und das bitte tunlichst ohne eine Jungfrau anrufen zu müssen.

  4. Lasst doch jeden Menschen glauben was er will, jeder hat sein recht zu glauben was er will. Was Ihr da oben schreibt ist doch nicht besser als was die IS mit Waffengewalt vertreten. Das sind doch alles sture Boecke wo dem anders denkenden ihr Glauben aufzwingen wollen ohne dass es ein wissenschaftlicher Beweis dazu gibt dass es auch der wahre Glauben ist.

  5. Die Leute glauben wirklich an diesen Jungfrau-Unsinn. Und auch an Geister.
    Wobei mir auffällt, dass es vor allem einheimische Frauen sind, bei Männer herrscht eher Schweigen zu dem Thema.

    1. Da hast Du Recht Philipp, Wenn die Männer etwas sagen, zu dem Thema, dann werden die Frauen schnell beleidigt. Ich lebe auch mit einer Paraguayerin zusammen, die mir schon öfters erklärt hat, das es in meinem selbst erbauten Haus spukt. Die ersten 3 4 mal habe ich darüber gewitzelt, wie es meine Art ist. Dann wie es so ist mit einer Großfamilie, schliefen 2 Schwestern bei uns, seit dem nicht mehr, da mein Haus mehr oder weniger, nach aussagen von den Schwestern, „verflucht “ ist, und tote Ihr Unwesen treiben. Was will man da als Mann noch sagen?

      1. Sagen nichts, aber froh sein. Wenn sich die ganze Familie einquartiert, wäre das schlimmer als ein Spuk. In einer Notsitution aber würde der böse Geist wohl ausgetrieben werden können.

        1. Du hast einen “ scheiß“ Übersetzer, aber Du hast Recht. Den „bösen Geist“, kann ich nur austreiben, in dem ich die Familie aus dem Haus werfe, das geht aber nicht, weil ich meine Frau liebe.

  6. Ich glaube, dass Maria eine junge Frau war, die Gott vollkommen vertraut hat. Aber dass sie im medizinischen Sinne Jungfrau war, das glaube ich nicht… Ich denke, dass Josef im biologischen Sinne der Vater Jesu war.
    Quelle: Prof. Dr. theol. Margot Käßmann, ehemalige Bischöfin der evangelischen Landeskirche Hannover
    Prof. Dr. theol. Uta Ranke-Heinemann lehnt die Jungfrauengeburt gleichfalls ab.
    Anmerkung: dumme Professorinnen, kein Vergleich zu „unseren“ intelligenten Laienpredigern! Man muß einfach glauben!!! Auch wenn die Bibel tausende Fehler und Widersprüche beinhaltet. So treibt „Gott“ seine Spielchen mit „den Seinen“. Er will wissen, wie seine Schäflein mit diesen Fehlern umgehen! Dabei lacht er sich ins Fäustchen! Ein Witzbold!

    1. Nun, was die allseits bekannten Wichtigtuer wie Käßmann und Heinemann betrifft, deren Meinung kann man getrost auf den Müllhaufen werfen. Beide haben so wenig mit Christsein zu tun, wie ein Christstollen. Sie wollen sich nur im Rampenlicht der Öffentlichkeit sonnen und stellen Theorien auf die nur ihrem eigenen Unsinn entstammen. Jesus sagte: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ – und da sind keine Früchte, nur Unfrieden und Wichtigtuereien im Sinne von Atheisten und Gottesleugnern. Damit tragen sie ganz direkt Wasser auf deren unheilvollen Mühlen und machen sind indirekt zu deren Zeugen. (siehe „Professor“ Caligula) Beide Figuren (Käßmann und Heinemann) rechnen sich zum links-grünen Gutmenschentum (wie auch Merkel, Tochter des DDR bekannten „roten Pastors“) , die aber mit der Bibel und dem Christentum überhaupt nichts gemein haben. Doch als Alibi für Gottesleugner, Gotteslästerer und links-grünen Volksverdummern taugen sie allemal.

      1. Immer das Gleiche: alle, die nicht seiner Meinung sind, sind Wichtigtuer, Gotteslästerer und so weiter. Kann man eine Professorin der Theologie mit einem Dödel-Laienprediger vergleichen? Sicher nicht.,Die Bibel ist und bleibt eine Effindung von Gaunern. Daran kann auch ein Laienprediger nichts ändern.

      2. Gewisse Menschen haben die Neigung, zu glauben, dass sie für das Glück der Menschheit verantwortlich seien. Diese Neigung gründet sich auf religiösem Glauben, dh. eine Überzeugung, die deshalb unerschütterlich ist, weil ihr Ursprung nicht in dem liegt, was wir Vernunft nennen.
        Quelle: Lecomte du Noüy

  7. Auch ich halte das für Mumpitz! Schon allein das Beten an „die Jungfrau von Caacupe“ bezeichne ich als Mumpitz. Diese „Jungfrau“ ist mausetot und kann keine Wunder bewirken. Es gibt nur wenige Menschen, die gemäß der Bibel direkt in den Himmel aufgefahren sind (z.B. Johannes der Täufer und natürlich Jesus selbst). Dazu gehört mit Sicherheit nicht die „Jungfrau von Caacupe“! Es ist mir schleierhaft, wie die Katholische Kirche einen solchen Aberglauben unterstützen kann. Das hat mit christlichem Glauben auf Grundlage der Bibel nicht das geringste zu tun, sondern führt die Gläubigen auf Irrwege. Doch das ist seit Jahrhunderten das Problem der Katholischen Kirche. Es werden Dinge in die Bibel hinein interpretiert bzw. gemäß dem der Bibel beinahe gleichgestelltem Kathechismus hinzugefügt, die so dort an keiner Stelle vorkommen. Auch brauchen wir Christen keine „Mittler/Vermittler“ zwischen uns und Gott. Auch das ist absolut unbiblisch!! Nur Jesus Christus ist der „alleinige Weg, die Wahrheit und das Leben“. Und sonst nichts und niemand – weder eine „Jungfrau“ noch ein Priester oder ein Papst.

  8. Religiösester Obermumpitz, sowas hat in der Zeitung nichts zu suchen, dafür gibts dann Werbung für Sekten(Artikel:Wie viel Freiheit braucht es beim Auswandern?), welche neue Idioten suchen zum verwursten. Es wäre wünschenswert, solche Artikel auch klar als Werbung zu kennzeichnen. Für den Unbedarften: alles was hier keine Kommentarfunktion hat ,ist vermutlich Werbung.

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