Ein Wunder ist geschehen

Ybycuí: Dass Holz aus Wälder und Nationalpark auch ohne Erlaubnis gebracht wird, ist in Paraguay leider Alltag. Umso mehr überrascht es, dass man diesem Treiben im Departement Paraguarí entgegen tritt.

Parkwächter des Nationalparks Ybycuí stoppten zwei Lastkraftwagen mit geschnittenen Baumstämmen, jeweils rund 20 Tonnen schwer, informierte das Umweltsekretariat. Während einer Patrouillenfahrt die von Polizisten begleitet wurde, sahen sie zwei Lastkraftwagen mit besagter Ladung im Bereich Mbocayá Pucú. Das Holz stammt selbstverständlich aus dem Park und nicht aus wiederaufgeforsteten Flächen.

Das Begleitschreiben des Fortinstitutes Infona beschrieb einen Weg von Ybycuí nach Mbuyapey. Die Lkw’s waren jedoch nach Colonia César Barrientos unterwegs, also in Richtung La Colmena. Nach der gestrigen Beschlagnahmungsaktion stellte man die Fahrzeuge samt Ladung im Kommissariat von Colonia César Barrientos ab.

Normalerweise werden nachts mehrere Fuhren Holz mit schlecht beleuchteten Lastkraftwagen aus Nationalparks gebracht. Die örtliche Polizei hält dabei stetig die Hand auf, wodurch die Extraktion erst möglich wird.

Wochenblatt / SEAM

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2 Kommentare zu “Ein Wunder ist geschehen

  1. Erst wenn Ihr den letzten Baum gefällt habt, werdet Ihr merken, dass man Guaranis nicht essen kann.

    (Sind zu viele Nullen drauf.)

  2. Schon tragisch, dass ein derart alter Hopispruch heute immernoch Güligkeit hat, der Mensch hat schlicht keine Berechtigung, auf diesem Planet zu leben?

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