Eine Bauruine im Chaco soll reaktiviert werden

Filadelfia: Das geplante Interpretationszentrum im Gran Chaco, im Augenblick eine Bauruine, soll reaktiviert werden. Vor einem Jahr wurde das Projekt eingestellt.

Jetzt hofft das Nationale Sekretariat für Tourismus (Senatur) die Arbeiten an dem Interpretationszentrum wieder fortsetzen zu können.

Derzeit, auf der Baustelle, nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum von Filadelfia entfernt, vermehren sich die Unkräuter, während die Wände und der Boden Regen und Hitze ausgesetzt sind, weil die Konstruktion noch kein Dach hat.

Die Koordinatorin des Nationalen Tourismusprogramms im Senat, Stella Barrail, sagte, dass man sich in der Phase der Vergabe einer neuen Ausschreibung befände. Man warte nur auf die Zustimmung der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB). Sie erklärte weiter, dass auf diese Weise die Arbeiten von Oktober ab fortgesetzt werden könnten, nachdem sie für mehr als ein Jahr eingestellt worden waren.

Das neue Angebot hat eine geschätzte Grenze von 7.000 Millionen Guaraníes, mit einer Vorauszahlung in Höhe von 30% und einem Vertrag mit einer Laufzeit von 270 Tagen. Das heißt, die Arbeiten könnte Mitte des Jahres 2019 abgeschlossen sein.

Die Kosten des ersten Angebots von dem Unternehmen Constructora G. Baumann S.A beliefen sich auf 8.898 Millionen Guaranies, das durch ein Darlehen von der IDB und mit einem Vorschuss von 30% (mehr als 2.000 Millionen Gs.) finanziert wurde. Der Vertrag mit diesem Unternehmen ist aber im September 2017 durch unregelmäßige Verwendung der Vorauszahlung gekündigt worden.

Auf der anderen Seite stellten Behörden und Tourismusführer des zentralen Chaco fest, dass sie nicht angemessen über die laufenden Ereignisse bei dem Projekt informiert worden seien. Laut den Daten beinhaltet der Bau des Interpretationszentrums auch die gesamte Innenausstattung.

Im Chaco dominiert der Tourismus derzeit nur in kleinen Gruppen oder in Form von Einzelreisenden wegen der fehlenden oder katastrophalen Straßen zu allen Zeiten. Nur in den städtischen Zentren ist der Tourismus quantitativ höher angesiedelt.

Wochenblatt / ABC Color

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