Eine dubiose Rechnung der ANDE

Capiatá: Eine Kundin des staatlichen Stromversorgers ANDE prangert eine hohe Rechnung an. Der Betrag stieg von 220.000 Guaranies auf 28 Millionen Gs. Es soll Unregelmäßigkeiten bei dem Anschluss gegeben haben.

Maria Valiente ist die Betroffene. Normalerweise zahlt sie nie mehr als 220.000 Guaranies monatlich. Nun flatterte ihr eine Millionen Rechnung ins Haus. Valiente beschwerte sich bei dem Regionalbüro der ANDE in Capiatá und auch in sozialen Netzwerken über die Vorgehensweise.

„Beamte von der ANDE behaupteten, es sei eine Überprüfung an meinem Zähler durchgeführt worden. Das ist aber nicht wahr. Es kam kein Mitarbeiter zu mir“, klagte Valiente.

Zumindest aber wurde ein Bericht des staatlichen Stromversorgers erstellt. Dieser besagt, dass der Anschluss von Valiente geändert worden sei. 2015 war der Eigentümer Balbino Diaz Yahari. Er hatte zwei Rechnungsnummern. Eine lief auf das Privathaus und die zweite war auf eine Bäckerei ausgestellt. Im Juni 2016 meldete Yahari, dass beide Zähler kaputt seien. Sie wurden ausgetauscht. Zudem baute er einen neuen Trafo ein.

Das führte dann anscheinend zu Komplikationen. Laut Experten und der ANDE dürften bei den Umbauarbeiten eine Anomalie in der normalen Abrechnung, die zum Privathaus führt, entstanden sein. Der dort gemessene Konsum versorge anscheinend die Bäckerei.

Zumindest aber gab die ANDE zu, dass die Summe in Höhe von 28.373.000 Guaranies nicht stimmen kann. Denn auf der Rechnung ist der Preis pro kWh für ein Wohnhaus angegeben. Wenn nun aber die Bäckerei damit versorgt werde, müsse die Summe für eine kWh auf kommerziell geändert. Somit beträgt die Gesamtsumme der Rechnung dann 30.235.151 Gs.

Quelle: ABC Color

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6 Kommentare zu “Eine dubiose Rechnung der ANDE

  1. Oh wie schon neuer Zahler, zwei Kostenstellen alles zusammen gelegt mal sehen ob es einer Merkt!
    Die Frau sollte ruhig mal ihre Leitungen überprüfen oder überprüfen lassen.Nicht das einiges aus den anderen Haus über ihren Zähler geht.Stromklau ist gibt es nicht nur in Praguay.

  2. was soll das theater wegen lumpigen 28 millionen. mir hatten sie auch schon eine rechnung über 270 millionen ausgestellt.

  3. Wo Menschen arbeiten geschehen Fehler. Die „sozialen“ Netzwerke können nicht helfen, die Leute von der ANDE schon.

      1. Die Tatsache, dass ein Fehler gemacht wurde ist ein Beweis dafür, dass auch in Paraguay gearbeitet wird.

  4. Der aktuelle consumo ist 422 kwh – normal für ein Wohnhaus, ca. 200 000 GS.

    Der große Brocken ist DEUDA ANTERIOR – also alte Schulden – vermutlich hat die Bäckerei mit Strom gebacken und entweder die Rechnungen nicht bezahlt, oder eben über den Zähler der guten Frau laufen lassen.

    ABER NICHT ERST SEIT JETZT.

    Meine Vermutung: Die wissen genau was los ist, sind vermutlich auch eine Familie, und versuchen sich um die Bezahlung des Bäckereistromes zu drücken.
    Wäre ein typisches Verhalten wie es tagtäglich 1000x im Land vorkommt.

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