Eine rote Linie ist zu erkennen

Horacio Cartes hat nach seiner Rettungsaktion von Abdo nun doch einige Wünsche bezüglich wichtiger Ämter, darunter das des Ministers zur Vorbeugung von Geldwäsche, welches noch von Carlos Arregui besetzt wird. 13 weitere Posten wackeln auch.

Obwohl Cartes zu Beginn sagte, keine Wünsche zu haben, änderte dieser nun seine Meinung und will einige Personen aus der Regierung treiben. Neben Carlos Arregui, was von Beginn an vermutet wurde, sollen auch Emilio Futter folgen, der eine behördenübergreifende Truppe gegen Schmuggel leitet, Arnaldo Giuzzio vom Anti-Drogensekretariat (Senad) und René Fernández vom Anti-Korruptionssekretariat. Letztgenannter war der Staatsanwalt der den Fall von Dario Messer in Paraguay untersuchte.

Neben den Genannten geht es auch bei der Industrie- und Handelsministerin Liz Cramer, dem Bildungsminister Eduardo Petta, dem Bauminister Arnoldo Wiens, dem Landwirtschaftsminister Denis Lichi, und dem Innenminister Juan Ernesto Villamayor um ihre berufliche Zukunft.

Mario Abdo erklärte heute erst, dass er sich die Vorschläge von Cartes anhören werde, dennoch er entscheidet wer gehen muss und wer bleibt.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Eine rote Linie ist zu erkennen

  1. Wenn die Minister vom Antidrogensekretariat und des Antikorruptionssekretariat gehen müssen, wäre das so offensichtlich, dass selbst ein Kind kapieren müsste, dass der Cartes da tief drin steckt. Eigentlich wissen das schon alle in Paraguay, aber alle haben sie fürchterlich Angst vor ihm.

  2. Abdo wird den Wünschen von Cartes nichts entgegen stellen können. Er hat sich bereits an Cartes verkauft und kriecht zu Kreuze wie ein Wurm. Hätte Abdo noch ein bißchen Rückgrat, dann würde er den „Bettel hinschmeißen“ und öffentlich erklären, daß ein großer Betrug im Gange war und er bereit ist dafür die Verantwortung zu übernehmen. Doch darauf wird man warten können, bis man schwarz ist.

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