Eine U-Bahn in Asunción?

Asunción: Der Bürgermeister von der Hauptstadt aus Paraguay, Mario Ferreiro, ist nach Taiwan gereist. Dort will er sich über technische Errungenschaften informieren, die dann auch hier im Land umgesetzt werden könnten.

Die Stadt Taipeh steht im Mittelpunkt des Interesses von Ferreiro. Der Bürgermeister der taiwanischen Stadt, Dr. Ko Wen-je und der Botschafter des asiatischen Landes in Paraguay, Yui Alexander Tah-Ray, haben Ferreiro eingeladen.

Das moderne System der Metro und dessen weitere technische Errungenschaften in Taipeh werden dem Bürgermeister aus der paraguayischen Hauptstadt erklärt. Das U-Bahn-Netz ist mit Bussen koordiniert und könnte in Asunción mit dem Metrobus verknüpft werden. Des Weiteren steht der Ticketverkauf an den einzelnen Stationen des Nahverkehrssystems in Taipeh im Mittelpunkt. Das könnte ebenfalls eine Bereicherung für das bevorstehende E-Ticket bei den Bussen in Asunción sein.

Ferreiro wird ebenfalls die Müllverbrennungsanlage Beitou inspizieren. Sie fungiert als Abfallverwertungsanlage. Experten aus Taiwan und Paraguay wollen die Möglichkeit erforschen, dieses System in Asunción umzusetzen.

Die jetzige Reise von Ferreiro nach Taiwan ist erst der Anfang von weiteren Veranstaltungen beider Länder. Paraguay und das asiatische Land feiern dieses Jahr ihr 60-jähriges Bestehen von diplomatischen Beziehungen.

Der Bürgermeister von Asunción hat noch andere Programmpunkte zu bewältigen. Er ist Ehrengast bei der Abschlussfeier der “World University Games 2017“ in Taipeh. Davor besucht er noch das Dorf der Athleten in der Stadt.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Eine U-Bahn in Asunción?

  1. Mario Ferreiro, ist nach Taiwan gereist. Er hätte sich auch mit einem Buch oder dem Internet über technische Errungenschaften informieren können, die dann auch hier im Land umgesetzt werden könnten. Hmmm, da wäre zB. dass die Kinder mehr als vier Stunden täglich in die Schule könnten, doch das ist wahrscheinlich nicht finanzierbar.
    Ach, da war doch noch was. Ah, ja, dort wo an einer Mondlandschaft Haus an Haus steht, also doch 3-2 Leute da wohnen, könnte man ein Eincmschokoladenbezug machen, damit die Menschen keine Hirnerschütterung bekommen, wenn sie durch die Gegend wackeln. Sie könnten dann sogar bei Regen zur Arbeit erscheinen. Lastwagen bräuchten nicht fünf Stunden für eine Strecke, die man auf einer Straße in 20 Minuten schaffen sollten. doch das ist wahrscheinlich nicht finanzierbar.
    Immerhin, fähige Leute haben wir in der Politik: Der Bürgermeister weiß schon was eine U-Bahn ist. Gut. Er nennt sie Hochbahn. Ist ja auch fast das Gleiche. Aber weitsichtig ist der Mann, eine paragueische „U-Bahn“ wird auch nach der Sintflut nicht unter Wasser stehen. Vielleicht schenkt Taipeh Asuncion sogar eine solche Hochbahn, pardon, UhBahn.
    Aber für was eine Müllverbrennungsanlage gut sein soll muss man mir erst einmal erklären. So wie ich die Menschen kennengelernt habe, bzw. den Müll entlang der Straßen sehe, so ist das Land doch ein riesengroßer Mülleimer, bei der man sogar zeigen kann, was man kann: Zusammenwischen und anzünden. Strom fürs iTelefon gibt es dank zwei Stauwerken in Paraguay eh genug. In Argentinien.
    Ja, ich weiß, der Artikel war wider ein gefundenes Fressen für uns „Paraguay-Hasser“. Habe trotzdem noch nie etwas von einer Wartungsfreien UhBahn vernommen, deren Zündkerzen des Dieselantriebs nicht auch von Zeit zu Zeit gewechselt werden müssten. Aber die Handwerker hierzulande werden das schon hinkriegen.

  2. Was ich mich immer frage, wieso werden Bürgermeister, Minister etc. immer wieder in reiche Länder eingeladen um sich irgendwas anzuschauen, welches niemals in Paraguay möglich sein wird? Ferreiro weiss doch ganz klar, dass die Municpalidad von Asuncion niiiiiemals, nichtmal in 100 Jahren, genügend Geld haben wird eine U-Bahn zu finanzieren.
    Bei uns im MOPC ist letzte Woche ein Kollege von mir und ein hohes Tier nach Spanien gereist, zu einem Rohrhersteller, welches Rohre für die Wasserleitungen im Chaco liefern wird. Dieses hohe Tier ist allerdings nicht im Entferntesten in diesem Projekt involviert. Aber reisen, immer doch – dafür ist immer Zeit. Und „wichtige“ Unterschriften müssen halt dann warten.

  3. Macht euch doch keine Sorgen. Da Paraguay auch ins Weltall will wird dann alles von oben gesteuert und ueberwacht…..so wahr ihnen Gott helfe. Ich spanne derweil mal meinen Esel vor den Karren, auf den ist immer noch Verlass

  4. Da fehlt den Lesern leider etwas Durchblick und Vorstellungskraft:

    ASU ist schon seit Jahren beim Bau einer U-Bahn. Die Schlaglöcher werden unterirdisch verbunden. Fertig ist der Lack. Und die grossen Löcher, wo mindestens ein Auto reinpasst, werden zu Treppenhäusern umgebaut. So sieht die Wahrheit aus. Oder?

    Leider hat es vor einigen Monaten eine kleine Panne gegeben, da hatte man einen neuen Abschnitt versehentlich mit dem Abwasserrkanal verbunden und es gab einen schwarzen Springbrunnen aus einem U-Bahn-Treppenhaus.

    Noch ein Beweis für meine Theorie des (un)heimlichen U-Bahn-Baues.

    ACHTUNG Beitrag enthält ein Körnchen Realsatire 🙂

  5. na bei starken regenfällen kann wenigstens das wasser abfliessen und macht aus der U Bahn ein U Boot . Ich lach mich tod man sollte hier keine gehobenen technologiene verwenden besser zurück zum ochsenkarren ist für die bevölkerung wesentlich besser

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