Eine Überfliegerin aus dem Chaco

Asunción: Schon seit Grundschulzeiten immer die erste, wenn es um Sprintturniere ging erkannte man Xenia Hieberts Talent vor einigen Jahren. Zu einem Umzug nach Asunción kam es jedoch erst später.

Die Leichtathletin, die erst mit 15 Jahren bei einem landesweiten Wettbewerb in Asunción auf sich aufmerksam machte, beschäftigte sich früher eher mit Volleyball. Einmal bekannt, wollte man Hiebert fördern und bot ihr ein Sportstudium in Asuncion an. Jedoch ließ sie sich auf elterlichen Rat Zeit bis zur Volljährigkeit und kam erst dann zum nationalen Sportsekretariat (SND).

Vor einem Monat stellte Xenia Hiebert aus Loma Plata beim Wettbewerb La Victoria einen neuen nationalen Rekord im 100 m Sprint mit 12,22 Sekunden in Asunción auf sowie im 4 x 100 m Staffellauf in Ecuador. Damit war Hiebert um ein Hundertstel schneller als Camila Pirelli. Bei sechs Mal wöchentlichem Training von 2 bis 3 Stunden wundert keinen ihre überragende Leistung.

Sehen Sie hier ein Interview mit Chaco Info, in welchem sie weitere Informationen zu ihrem sportlichen Leben und ihren Zielen preisgibt.

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1 Kommentar zu “Eine Überfliegerin aus dem Chaco

  1. Oh ja, hier in Paraguay waren immer schon die größten Sportler und allergrößten Helden, Erfinder, Mathemaiker usw. Ich denke da nur an den Erfinder des Motos, das nur mit Wasser fährt.
    Wenn man die Durchschnittsgeschwindigkeit nimmt, die ein normaler paraguyischer Mann oder eine Frau geht und vergleicht dies mit der jungen Dame, dann ist sie sicherlich Weltspitze.
    Ja, es geht hier voran. Paraguay ist ja auch nicht mehr letzter im Ranking des Bildungssystems. Man hat jetzt Südafrika hinter sich gelassen.
    Wenn ich in den Supermarkt geht, sehe ich auch wie es voran geht – vor allem mit den Preisen und der Verweigerung von Service.

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