Eine Wand, die Millionen von Guaranies kostete, stürzt nach dem ersten Regen ein

Luque: Die Verwaltung der eingangs erwähnten Stadt wird mehr als zwei Milliarden Guaranies für Renovierungen ausgeben. Jedoch kommt es dabei anscheinend zu eklatanten Baumängeln.

Am städtischen Friedhof Nr. 1, einer Schule und weiteren Projekten sollen Sanierungsarbeiten erfolgen.

Die Werke wurden alle an dieselbe Firma vergeben. Die Qualität der Arbeit zeigte sich nach dem Regen am Mittwoch, als die Mauer um den Friedhof einfach einstürzte.

Mit dem Vorwand, “das Gesicht der Stadt zu verschönern“, hat die Gemeinde der Firma Intec Ingeniería SAE den Auftrag für den Bau eines Weges um den Privatclub Balderrama und an der Vorderseite der National Schule in Luque vergeben. 855.161.772 Guaranies sind für die beiden Projekte veranschlagt.

Das Unternehmen ist auch für den Abriss, den Neubau der Mauer und des Bürgersteigs an dem städtischen Friedhofs Nr. 1 verantwortlich, der sich im Zentrum der Stadt befindet und dessen Kosten dafür 1.406.565.615 Gs. betragen.

So muss der Bürgermeister Carlos Echeverría 2.261.727.387 Guaranies aus Eigenmitteln der Institution zur Deckung der Kosten für die Vorhaben verwenden.

Nach dem Sturm von Mittwochnacht auf Donnerstag ist gemäß der Version von Anwohnern ein Teil der neuen Mauer, die um den Friedhof führt, eingestürzt. Der Direktor für öffentliche Arbeiten von der Kommune, Tito Aranda, sagte jedoch, dass die Arbeiter der Firma an dem Ort mit einem Minibagger gearbeitet hätten und sie “versehentlich“ gegen die Wand gestoßen seien.

Auf der anderen Seite sagte der Stadtratsvorsitzende Diego Romero, überzeugter Verteidiger von Echeverria in seinen sozialen Netzwerken, dass “städtische Angestellte stattdessen mit einem Traktor in einem unfreiwilligen menschlichen Fehler und nachlässiger Art die Wand zum Einsturz gebracht haben“.

Intec Ingeniería SAE hat keine Umzäunung der Arbeitsbereiche an den drei Orten vorgenommen. Auf der Seite der nationalen Direktion für öffentliches Beschaffungswesen (DNCP) wird jedoch detailliert beschrieben, dass das Budget diesen Posten in der Ausschreibung mit einschließt. Auffallend ist, dass die Firma keine Maschinen zum Betonmischen verwendet, sondern die Arbeiter nur über grundlegende Werkzeuge wie Schaufeln und Hacken verfügen, um die Mischung herzustellen.

Wochenblatt / ABC Color

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11 Kommentare zu “Eine Wand, die Millionen von Guaranies kostete, stürzt nach dem ersten Regen ein

  1. Das ist ja keinen Artikel wert sondern Alltag.
    Wenn man über alle Bauten, die eingestürzt sind, trotzdem sich der paragauysche Dipl. Maurer auf Utube ein Video angeschaut hat, indem erklärt wird, dass man bei Regen Zement mit einer Plastikfolie abdecken sollte, wenn nicht zu demasiado caro etwas varillas (Stahl) verwenden sollte, was bei 2 Mia. Gs., ca. 300.ooo Euro, nebst Löhne natürlich etwas knapp wird und Zement genau nach 28 Tagen belastbar ist, dann wären hier auf Wochenblatt täglich tausende Meldungen über Eingestürzte Neubauten NDW.
    Eigentlich, mit etwas logisch überlegen, nicht sonderlich erstaunlich: Die Ausbildung zum Dipl. Maurer dauert hierzulande vierzehn Tage Papa über die Schulter schauen.
    Und ja, ich bin kein Dipl. Maurer, habe noch keine Mauer in fünf Minuten aufgezogen, hauptsache schnell beim Tequilla, Streichhölzer und Einzig-Julio-Iglesias-CD, doch auch ohne Dipl. Maurer zu sein, sie halten, beinhalten mehr als zwei Esslöffel Zement auf zwei Tonnen braune Erde, die sich nie mit Stahl verbinden wird (Sand demasado caro).
    Fazit: Selbst als geistig und körperlich Behinderter (so wie ich) bringst das vom Mech zum Maler über Elektriker bis Maler zum Klempner genau so gut hin, wenn nicht besser, als es vierzigjährige mit der Mentalität vom 90 % Restalkohol von gestern zustande bringen.
    PS. Falls etwas neu eingewandertes Frischfleisch eine Mauer haben will, ich kann das barato und zur vollsten Zufriedenheit, habe noch ein paar Flaschen Tequilla herumstehen, um mir etwas Unverschämtheit anzusaufen.

  2. Die ausführende Pfusch-Baufirma darf niemals irgendeinen Auftrag bekommen. Wie auf dem Bild zu erkennen, dürfen die Pfeiler/Steher ohne Eisenbewehrung- Eisenverstärkung errichtet worden. Der Baumeister sollte sich die „Berlinermauer“ bzw. das was noch über geblieben ist genau anschauen und sein Fach neu lernen. Wahrscheinlich hat Er auch die Gehsteige in San Bernardino errichtet, so was hätte ich nicht als Gehweg auf meinem privaten Grund gemacht, ca. 7 cm Betonplatte, nach der Farbe kaum Zement, natürlich ohne Gitterbewehrung. Woche später sind schon gewaltige risse entstanden. Irgend „Jemand“ muss dem Baumeister sehr lieb haben, umso mehr sein Geld.

  3. Ich würd Paraguay dadurch voran bringen (wenn ich Präsi wär) dass ich mit D. kooperieren würde um Fachkräfte zur Ausbildung herzubringen. Hier kann keiner einen Beruf richtig, und ne gute Ausbildung würde sowas vermeiden?

    1. Das würde aber voraussetzen, daß sich die Auszubildenden auch ausbilden lassen wollen. Meist scheitert es daran, daß die Auszubildenden schon alles wissen, alle Ausbildungserfahrungen bereits besitzen durch einfaches Zugucken und sich nichts sagen lassen wollen. Und dann kommt noch das Problem der „Ehre“ hinzu. Keine einfache Sache für einen Ausbilder.

  4. Glück gehabt! Könnten ja auch die Grabmähler eingestürzt sein. Doch offensichtlich werden diese besser gemauert.

  5. Diese Mauer ist doppelt gemauert, Standard ist einreihig.
    Die unterschiedlichen Versionen der mechanischen Beschädigung erscheinen deshalb durchaus glaubwürdig. Zusätzlich wäre sie durch Spuren beweisbar.
    “ Arbeiter der Firma an dem Ort mit einem Minibagger gearbeitet hätten und sie “versehentlich“ gegen die Wand gestoßen seien“
    Bei dieser Version ist die Firma schadensersatzpflichtig. Wenn hier versehentlich in „“ gestellt wird, bedeutet das die Unterstellung von vorsätzlich. Versehentlich ist gleichbedeutend mit Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit u.ä., also einem Unfallgeschehen.
    „Auf der anderen Seite sagte der Stadtratsvorsitzende Diego Romero, überzeugter Verteidiger von Echeverria in seinen sozialen Netzwerken, dass “städtische Angestellte stattdessen mit einem Traktor in einem unfreiwilligen menschlichen Fehler und nachlässiger Art die Wand zum Einsturz gebracht haben“.“
    Bei dieser Version haftet die Municipalidad.

  6. Nun gebt doch nicht immer der Baufirma die Schuld, diese hat nach besten Wissen und Gewissen gehandelt. Der Zement hat eindeutig schuld, der ist nämlich garnicht oder in zu geringer Menge am Arbeitsort erschienen. Was soll die Baufirma da machen. Der rote Sand, ist zwar wie Lehm, wenn er ausgetrocknet ist es Zement, der leider wenig bindet. Bei dieser „geringen Bausumme“, war eben nicht mehr drin. Der Chef und Löhne müssen ja auch bezahlt werden.

  7. Na ja erst mal Grundsätzlich!
    Ob sie mit Hand mischen oder mit Maschine ist an sich egal. Es muss nur Richtig gemischt sein.
    So lange sie die Mischungsverhältnisse und die Konsistenz einhalten ist, ist alles ok.
    Die Pfeiler kann man mit Korb/Bewehrung betonieren sofern es in der Ausschreibung steht! Wenn nicht,muss man nicht, Mauern im richtigen Verband geht auch, hat auch sein Vorteile.U.A bei Windlast stehen die Pfeiler,die Mauer ist leicht belastbar,keine Sorge wegen der Betondeckung des Betonstahl,Rost kann den Pfeiler zerlegen.
    Dazu muss man auch mal die Verbände der Ziegel kennen.Die das gemauert haben die Verbände ,den Bild hier ist jemand von Außen am Werk gewesen. Traktor oder Bagger einer war es.Bagger kann es am besten.Baggern auf begrenzten Raum, z.B.Graben ausheben, einmal mit Arsch gegen.Vor Schreck dreht sich der Bagger und ein Schwinger mit der Schaufel. Hopla!
    Den Bagger mach das nicht viel aus,hinten ist das gegen Gewicht als Schutz,die Schaufel mit Schwung mach den Rest:

  8. Ich verstehe den Artikel nicht. In der Überschrift steht etwas von 1.000.000 Gs.

    Im Text dazu folgt gleich 2.000 * 10^6 Gs.

    Sechs Nullen abzumachen von dieser Währung wäre echt gut und sinnvoll, dann würde auch der Grundschüler von Paraguay verstehen, dass es sich hier um das Zweitausendfache handelt.

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